Hello world! reloaded

Sonntag, 15. Mai 2016

Blog neu aufgesetzt. Ein paar Bilder scheinen verlustig gegangen zu sein.

Kann auch sein, dass der rss-Feed jetzt nicht mehr über feedburner kommt. Ich hab eh nie verstanden, wofür das gut ist.

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[WordPress] Problem gelöst: Http-Fehler beim Foto-Upload

Donnerstag, 12. Mai 2016

Im letzten Beitrag hatte ich es schon angerissen. Ich hatte seit einiger Zeit Schwierigkeiten mit dem Foto-Upload. Ich dachte schon, das Ende von „willsagen.de“ sei nahe, da kam plötzlich ein freundliches Hilfeangebot von Kathrin Passig, sie würde sich das mal ansehen.

Beim Upload tauchte stets ein (mir) nichtssagender http-Fehler auf, etwa so: html

Kathrin hat dann herausgefunden, dass die Fotos zwar im ftp-Verzeichnis, wo sie hinsollen, ankommen, aber dann geht es irgendwie nicht weiter. Die Lösung hat sie dann hier im letzten Kommentar gefunden. Ich zitiere mal:

Der Fehler liegt offenbar am PHP-Modul Imagick, was für die Komprimierung der Bilder nach dem Upload zuständig ist.“

Mit diesem Plugin lässt sich das reparieren, in dem auf das alte Modul „GD“ umgestellt wird. Tja toll. Darauf soll einer kommen.

Thema: Draußen nur Kännchen, Linkomat, Wichtigpopichtig! | Kommentare (2)

[Fusselflieger] Sonic Fighter

Donnerstag, 12. Mai 2016

Hurra, Kathrin hat meinen Bilder-Upload repariert, ich kann wieder bloggen! Dankeschön. 🙂

Vor einiger Zeit habe ich für kleines Geld bei ebay einen Sonic Liner von Multiplex ersteigert. Das ist eines der ersten Modelle aus dem sogenannten Elapor, einem elastischen Schaumwerkstoff, der aus der Nähe wie Styropor aussieht, aber eben nicht so leicht zerbröselt. Ein super Werkstoff für Modellflugzeuge, wie ich bei meinen ersten GehFlugversuchen mit meinem Easy Star (ebenfalls von Multiplex und aus Elapor) erfahren habe.

Der Sonic Liner ist eigentlich ein Fantasie-Flugzeug. Es ist in Entenbauweise ausgelegt, also mit dem Höhenleitwerk („Canards“) vorn, und den Tragflächen hinten. Dadurch ergibt sich einerseits eine interessante Optik, andererseits gutmütige Flugeigenschaften. Der Sonic Liner soll das Passagierflugzeug der Zukunft darstellen und sieht eigentlich so aus:

Sonic Liner

Vorne ein Cockpit, dahinter die Canards, dann Rumpf mit Fenstern für die Passagiere und hinten Tragflächen sowie Seitenleitwerk.

Nun hatte ich irgendwann mal im Netz ein Foto von einem Sonic Liner gesehen, der zu einer Art „Fighter“ umgebaut war. Das hatte es mir angetan, und ich wollte meinen, der aus der Nähe „dank“ einiger Bruchstellen, Schrammen und Macken nicht so gut aussah, etwas aufhübschen. Das Ganze sollte im StarWars-Look daher kommen. Erst mal hab ich mir eine Kabinenhaube auf gut Glück besorgt (leider weiß ich nicht mehr, was das für eine ist, denn ich hätte aufgrund eines Sekundenkleberunfalls (nach den Fotos) gern eine neue. Seufz …). Die Haube passte auf Anhieb ganz gut. Außerdem kam noch ein Pilot unter die Haube. Der guckt etwas doof aus der Wäsche. Würde ich aber auch, wenn jemand so fliegt wie ich. Dank Atemmaske sieht man das nicht so. Tja. Und dahinter sieht man schon die R2-Einheit, die in einem StarWars-Fighter ja nicht fehlen darf.

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Image_5Image_6Das Cockpit hab ich dann noch grau ausgepinselt und dem Rest des Sonic Fighters einen (mehr oder weniger gelungenen …) StarWars-Look gegeben. Ok, da muss ich noch üben. Egal. Mir gefällt’s.

Damit das Ding auch etwas besser abgeht, habe ich die alten Bürstenmotoren aus der 400er Klasse gegen bürstenlose Exemplare ersetzt, was ja heute Standard ist. Zur Montage eignen sich diese Röhrchen von den Vitaminpillen sehr gut. Die fliegen jetzt ohne Röhrchen rum.

Image_2

Image_3

 

Tja, und so sieht das Gerät jetzt aus. Ich hätte ja gern noch Bilder im Flug, nur Fliegen und Fotografieren will mir noch nicht recht gelingen.

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Das Flugbild vom Sonic Fighter ist jedenfalls außergewöhnlich. Mir gefällt es sehr gut. Dadurch ist das Gerät derzeit mein Lieblingsflieger.

 

 

 

Thema: Fusselflieger, zum Abheben | Kommentare (2)

Prince :/

Donnerstag, 21. April 2016

Einer der größten Musiker ist gestorben.

„While my guitar gently weeps“ ist alles andere als ein typischer Prince-Song. Hier gespielt zu Ehren von George Harrison, der den Song komponiert hat, ab etwa 3:30 mit einem sagenhaften Gitarrensolo*. Dieses Video habe ich mir sicherlich bislang am häufigsten von allem angesehen, was es auf Youtube gibt. Passt gerade ganz gut zur Stimmung.

Ich hatte das Glück, Prince vor ein paar Jahren in bester Laune in der Waldbühne zu erleben. Unvergesslich.

Prince_01

Prince ist tot, aber seine Musik wird weiterleben.

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*Wo landet die Telecaster?

Thema: Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Kommentare (0)

Was ist an Satire eigentlich so schwer zu verstehen?

Mittwoch, 13. April 2016

„Oh, ne, nicht der auch noch!“, werden nun einige denken. Dann bitte weiterklicken. Ich maße mir dennoch an, ein paar Gedanken aufzuschreiben, die mir im Zusammenhang mit Böhmermanns sogenanntem Schmähgedicht nicht ganz unwichtig sind. Die Kanzlerin meint, es sei bewusst ehrverletzend gewesen, was er da gesagt hat. Na klar war es das. Das sollte ja auch so sein. Eine Vorverurteilung sehe ich darin nicht. Er hat es ja nicht einfach dahingesagt, sondern geplant.

Der Kern der Frage ist doch, was ist Satire und was darf Satire?

Der zweite Teil lässt sich einfach beantworten: „Alles.“ Vielleicht etwas eingeschränkt: Alles, was sich mit Worten und Bildern ausdrücken lässt.

Was Satire ist, lässt sich schwerer beantworten. Wenn ich hier etwas schreibe, wird man das nicht unbedingt als Satire erkennen können, ich müsste es wohl erkennbar markieren. Bei einem Format wie dem Neo Magazin Royale ist das einfacher: Die Sendung ist von vornherein nicht als ernst zu nehmendes Livestyle- oder Feuilletonmagazin angelegt, sondern eben als Satiremagazin. Wer das bereits nicht erkennt, sollte einfach immer nur die Tagesschau oder, um beim ZDF zu bleiben, „heute“ gucken. Dort werden keine Witze gemacht. Bei jeder anderen Sendung kann man sich nicht unbedingt sicher sein, also Vorsicht!

Wir leben ja in Zeiten ausgeprägter Empörungskultur, die sich insbesondere gern an Medienschnippseln hochzieht. Ein Zitat, aus dem Zusammenhang gerissen: Der Mob grölt und postet und liked, als gäbe es kein Morgen mehr. Für die Ergründung des Gesamtzusammenhangs ist die Zeit zu knapp, das Datenvolumen zu gering. Man hat es sich schlicht abgewöhnt, Informationen zu hinterfragen. Man will sich an dem Fragment aufgeilen. Kontext ist irrelevant. Will man Böhmermanns Schmähgedicht einzuordnen verstehen, darf man den Zusammenhang eben nicht außer Acht lassen. Das wird auch die Justiz nicht tun, die sich nun wohl damit zu beschäftigen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bundesregierung im Rahmen des ominösen „Majestätsbeleidigungsparagraphen“ einer Strafverfolgung zustimmt, um gegenüber dem Erdogan das Gesicht wahren zu können. M. E. reicht aber auch die persönliche Strafanzeige von Erdogan schon, damit die Staatsanwaltschaft tätig werden kann, Bundesregierung hin oder her. Eine Zustimmung der Regierung würde m. E. mit dem Wissen erfolgen, dass der Sachverhalt nicht für eine Verurteilung reicht. Wenn das anders käme, muss ich mal schauen, wo man die Austrittsformulare aus diesem Land herunterladen kann.

Satire ist immer, aus irgendjemandes Sicht, verletzend, anstößig, ehrabschneidend, widerlich und damit alles andere als schön. Es sei denn, man ist nicht betroffen. Dann kann man vielleicht drüber lachen, aber auch nur vielleicht. Das Beispiel drängt sich ja geradezu auf: Charlie Hebdo: „So nah am Ziel. 2 Menüs für Kinder zum Preis von einem.“ mit Bezug auf das Foto von dem toten Flüchtlingskind, das am Strand liegt. Der Cartoon ist geschmacklos, er ist verletzend, aber bei aller Grausamkeit nimmt es die brutale Realität auf’s Korn. Volltreffer ist, wenn sich alle aufregen. Und ja, ich stehe immer noch hinter „Je suis Charlie“. Auch trotz oder wegen einer solchen Karikatur. Weil es möglich ist und möglich sein muss, dass jemand im Rahmen eines satirischen Mediums seine Meinung so kundtut. Gut oder schlecht sind subjektive Maßstäbe. Die haben bei der Frage, ob etwas zu verbieten ist, nichts zu suchen.

Wer nun daherkommt und meint, dass Böhmermann sein Gedicht doch nicht hätte aufsagen dürfen und, weil er es gemacht hat, dafür bestraft gehört, hat die Freiheit der Kunst, zu der auch Satire gehört, nicht verstanden. Nur, weil es einem nicht gefällt, ist es noch lange nicht verboten. Den Nazis gefielen bestimmte Bilder und Bücher nicht. Sie haben sie verboten und verbrannt. Dass das nicht richtig war, ist heute wohl allgemeiner Konsens.

Böhmermann stellt sein Gedicht in einer satirischen Sendung in einen Gesamtzusammenhang, um im Vergleich zum Extra-3-Beitrag, in dem eigentlich nicht mal großartig etwas erfunden wurde, zu zeigen, was gerade nicht mehr erlaubt ist. Aber er deutet es nicht an, sondern sagt es konkret. Das ist beinahe so, wie wenn man jemandem kräftig vor’s Schienbein tritt und dann sagt: „Das darfste nicht machen, das ist verboten.“ Geschmacklos und verletzend. Nur ist das eben unmittelbare körperliche Gewalt. Da kann man noch so oft mit den Augen zwinkern und „War nicht so gemeint!“ sagen. Satire ist das nicht. Wenn Böhmermann aber nicht als Privatmann in einem ernsten Rahmen, sondern in seiner satirischen Sendung ein paar verbale Entgleisungen vom Stapel lässt, dann ist das Satire. Muss man nicht gut finden, aber eben hinnehmen. Auch ein Staatsoberhaupt. Und ein Papst. Und eine Bundeskanzlerin. Vielleicht auch ich einmal.

 

Thema: Das Leben, das Universum und der ganze Rest | Kommentare (0)

10 Jahre willsagen.de

Dienstag, 12. April 2016

Hurra, Geburtstag …

Naja. Viel ist hier nicht los, aber ohne willsagen.de wär’s auch doof. (Finde ich.)
Einige Beiträge, die ich früher hier gepostet hätte, landen inzwischen im Techniktagebuch. Da sind sie ja auch gut aufgehoben.

Zwischenzeitlich habe ich natürlich immer mal überlegt, das „tolle“ Design zu überarbeiten. Aber inzwischen ist es schon mehrfach aus der Zeit gefallen. Also: Nix da. Das bleibt so.

Solange ich die Seite nicht bei irgendwelchen Updates abschieße, ist also kein Ende abzusehen. Bemerkenswert finde ich nach wie vor, dass es ganz vielen Bloggern stets darum geht, möglichst große Reichweite zu erlangen. Mir ist das wurscht. Wer mitlesen möchte, kann es tun, wer nicht, lässt es eben.

So long.

 

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Wie die Apps auf den iPad-Oldtimer kommen

Dienstag, 29. März 2016

Ich leihe mir von meinem Freund ein iPad, um herauszufinden, ob ich es für einen Bandauftritt als digitales Textbuch verwenden kann. Es ist nicht so einfach, ein iPad auszuleihen, weil es viele Leute eben nicht mal eben für ein paar Wochen oder so weggeben können oder wollen. Ich bekomme eins und zwar einen echten Oldtimer, nämlich ein iPad 1.

Mein Freund gibt mir doch seine Säuernis mit auf den Weg, weil er es unmöglich findet, dass man das alte Ding quasi nicht mehr benutzen kann. Viel zu viele Apps lassen sich einfach nicht mehr installieren. Hat man im Appstore seine Wunsch-App gefunden, bekommt man viel zu häufig diese Meldung zu sehen.

Foto 29.03.16 18 25 30

Problem: Auf dem Oldtimer-iPad läuft nur iOS 5. Und eine neuere Version lässt sich nicht installieren. Nach einigem Gugeln finde ich einen Workaround, der auch tatsächlich funktioniert. Man muss auf einem iMac oder Macbook iTunes öffnen (iTunes unter Windows wird wohl auch gehen), dort in den Appstore gehen und die gewünschte App laden. Die ist dann erst mal auf dem jeweiligen Rechner.

Dann nimmt man den Oldtimer zur Hand und öffnet dort den Appstore. Wichtig ist, dass man mit dem gleichen Apple-Account wie auf dem Macbook/iMac angemeldet ist. Nun sucht man wiederum die gewünschte App und installiert sie. Zwar bekommt man auch wieder eine Fehlermeldung vorgesetzt, aber man hat nun auch die Alternative, die letzte funktionierende Version zu laden.

Foto 29.03.16 18 31 59

Voilà, nun laufen die alten Apps auf dem Oldtimer-iPad.

Thema: an Apple a day, Draußen nur Kännchen, Neues aus der Bastelbude, nich so dolle | Kommentare (1)

Elternbesuch – eine Zeitreise

Samstag, 12. März 2016

Meine Eltern sind zu Besuch. Mal abgesehen davon, dass ich mich glücklich schätzen kann, dass sie die für ihr Alter durchaus anstrengende Anreise auf sich nehmen, haben sie immer wieder Spannendes zu berichten.

Kürzlich waren sie auf dem Geburtstag der Tochter meines Cousins und seiner Frau eingeladen. Dort begab sich eine interessante Szene.

Eine alte Dame, um die 90 Jahre alt, stellte sich als Pflichtjahrmädchen (Ich benutze hier gerade wohl eine Vokabel aus den 1930/1940er Jahren) heraus, die im gleichen Stadtteil Osnabrücks tätig war, in dem meine Mutter und ihre Familie wohnte, rund um den Osnabrücker Neumarkt. Der Vater meiner Mutter war Gärtnermeister. Man baute am Stadtrand Gemüse an und hatte am Grünen Brink einen Gemüseladen.

In jener Zeit durften jüdische Bürger erst ab 12.00 Uhr einkaufen, also zu einer Zeit, in der in den Mangeljahren entweder schon alles verkauft war oder nur noch klägliche Reste vorhanden waren. Meine Urgroßmutter, die den Laden betrieb, legte für die Menschen jüdischen Glaubens in Osnabrück stets ein paar Kohlköpfe und ähnliches zurück, damit auch sie etwas zu essen kaufen konnten.

Das wurde von Nazis beobachtet.

Nun berichtete auf obiger Geburtstagsfeier jene alte Dame, dass sie in dem Laden zugegen war, als in den frühen 1940er Jahren ein „wichtiger“ Nazi Osnabrücks, dessen Name seit vielen Jahrzehnten stets in Erzählungen meiner Mutter Erwähnung findet, meiner Urgroßmutter folgendes androhte:

„Wenn Sie die Juden weiterhin versorgen, werde ich Sie erschießen müssen.“

Meine Urgroßmutter sagte darauf:

„Dann erledigen Sie das doch gleich hier.“

Solche Geschichten, die von Zivilcourage zeugen, wie ich sie gerne hätte, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Jener Nazi hat wahrscheinlich auch dafür gesorgt, dass mein Opa 1944 als Vater von vier Kindern und Gärtnermeister (damit wichtig für die Versorgung der Bevölkerung) zur Wehrmacht eingezogen wurde und in der Normandie gefallen ist. Er wurde „nur“ als vermisst gemeldet. Es hat nie eine Bestätigung gegeben, dass er gestorben ist, noch gibt es ein Grab mit seinen sterblichen Überresten. Meine Oma hat nie wieder geheiratet, weil sie bis zu ihrem Lebensende die Hoffnung hatte, dass ihr geliebter Philipp zurückkehrt.

Thema: Das Leben | Kommentare (0)

Fotografieren für einen guten Zweck? Und das so meta.

Montag, 15. Februar 2016

(Update1: Kate ist gar nicht von designboom, sondern hat die Bilder dort gesehen und fragt jetzt für Ihre eigene Seite. Ich habe das falsch verstanden. :/ Aber sie will $100 spenden. Nachtrag: Ihr Artikel ist erschienen.)

(Update2: Hier ist dann die nächste Seite, die meine Fotos kommerziell ohne Erlaubnis verwendet. Nachtrag: Wie es aussieht, sind das gute Leute, die schon viel getan haben und wir sind uns einig geworden)

(Update 3: Hier die dritte Seite, diesmal nicht mal mit Nennung des Fotografen. Seufz.)

(Update 4: Ich habe eine weitere Anfrage mit einer Bitte um eine Spende beantwortet)

(Update 5: Dies wäre dann die vierte Seite, auf der meine Bilder auftauchen. Da ist es nicht so leicht, einen Kommentar zu hinterlassen.)

 

Meine Fotos auf flickr veröffentliche ich in der Regel unter einer Creative Commons-Lizenz mit den Einschränkungen:

  • Namensnennung (bzw. Link zur Quelle)
  • keine kommerzielle Verwendung
  • keine Veränderung.

Ai WeiweiNun hält sich natürlich nicht jeder daran. Eben bekam ich eine Anfrage der mir bislang unbekannten amerikanischen Seite „designboom.com„, weil man unter anderem das Foto links verwenden wollte. Es zeigt die Kunstaktion von Ai Weiwei, der die Säulen des Konzerthauses am Gendarmenmarkt mit tausenden Rettungswesten von Geflüchteten, die in Lesbos angekommen sind, verhüllt hat. Wir sind dort am Samstag spontan vorbeigekommen, als noch aufgebaut wurde, und ich habe natürlich fotografiert.

Allerdings hat designboom erst mal veröffentlicht, auch auf Facebook, und dann gefragt:

Da ich das ja falsch verstanden habe, noch mal neu. Also: Nachdem Kate meine Fotos bei designboom (die sich auf Facebook und in ihrem Blog übrigens genauso tot stellen, wie die anderen Seiten), fragt sie, ob sie die Bilder verwenden darf:

Hello! I was hoping to get permission to use the images that DesignBoom used in their article on Ai Weiwei’s installation here: http://www.designboom.com/art/ai-weiwei-life-jackets-refugee-konzerthaus-berlin-02-15-2016/. Could I have permission your images? Of course I will link credit back to you! Thanks and I hope you have a great Monday!

In meinem nur so mittelguten Englisch habe ich geantwortet:

Hi Kate,

as I can see my photos are already part of your article.

Please give a donation of an amount which is ok for you or rather your
company (not too small) to a refugee relief organization of your choice and let me please know about it.

I do not know if you are informed about  the huge number of people
from Syria, Iraq and Afghanistan coming to Europe, especially Germany.
They are thousands and thousands of poor, scared people looking for
safety.

Thanks!

Ich bin ja mal gespannt, ob ich davon noch mal was höre.

Kate hat sich gemeldet, und möchte $100 spenden. Ich vermute, dass die anderen, die nicht vorher fragen, ungeschoren davon kommen, wenn ich nichts unternehme. 🙁

Weitere 360 € sind aus Frankreich vom La Réserve Magazine gespendet worden (obwohl sie meine Bilder letztlich nicht genutzt haben).

Thema: abgelichtet, im Fluss | Kommentare (2)

Das musikalische Bohrgerät

Dienstag, 9. Februar 2016

Heute im Hof hinter dem Büro hörte ich plötzlich ungewohnte Töne durchs geschlossene Fenster dringen. Eindeutig eine Naturtonreihe, die da erklang.

Man könnte daraus bestimmt was Cooles zusammensamplen. Wer weiß, wofür man den Sound mal brauchen könnte. Ob das Ding immer solche Geräusche macht oder es an der Bodenschaffenheit liegt? Keine Ahnung.

(Ja, das Video ist hochkant aufgenommen. Das Bohrgerät ist ja auch mehr vertikal ausgerichtet, und links und rechts daneben gibt es nicht viel zu sehen.)

Thema: funky | Kommentare (0)