[Fusselflieger] Fliewatüüt – Aquacopter

Mittwoch, 2. September 2015

Er fliegt, er schwimmt und er macht tüüt: Mein Tuppercopter, der nun ein Aquacopter ist. Im Urlaub konnte ich ihn erfolgreich testen, meinen Umbau mit den Schwimmern aus dem Karnevalsbedarf. Dank den Griffen der aufblasbaren Morgensterne und der ebenso aufblasbaren, superlustigen Babyfläschchen schwimmt das Biest ganz best. Selbst die Motoren können bei einer „härteren“ Landung mal kurz ins Wasser eintauchen, ohne dass es zu Problemen kommt. Die Regler werden in der Tupperdose allerdings ganz schön heiß. Zu Ausfällen ist es glücklicherweise nicht gekommen.

Hier ein paar Fotos:

Aquacopter

Aquacopter

Aquacopter

Krakow und so

Und hier noch ein Video von einem der ersten Wasserflüge.

Eigentlich ziemlich unspektakulär, aber auf dem Wasser startende und landende Copter gibt es halt noch nicht so viele. Als nächstes muss ich mal über der Heimatbucht fliegen. Erlaubt ist es ja nun.

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Hologramm-Pyramide nachgebastelt

Dienstag, 4. August 2015

In der Techniktagebuchredaktion machte André Spiegel gestern auf einen Mashable-Artikel aufmerksam. Aus einer alten CD-Hülle hatte dort jemand eine kleine Pyramide gebastelt. Die Seitenflächen bestehen aus vier gleichschenkligen Trapezen, lange Kante 6 cm, kurze Kante 1 cm, Höhe 3,5 cm. Stellt man dieses Trapez auf ein Smartphone, auf dem gerade ein entsprechendes Video abgespielt wird, sieht das toll aus!

Ich habe das nachgebaut, allerdings nicht aus einer CD-Hülle, sondern aus dem durchsichtigen Kunststoff, wie er in manche Kartonverpackungen als Sichtfenster (z. B. für große Modellautos) geklebt ist. Ruckzuck an den Kanten mit Tesa zusammengeklebt – fertig. Man kann das natürlich auch ordentlicher machen als ich …

Pyramide_bastel

Nur konnte ich nun nicht online zeigen, wie toll das aussieht, weil ich zum Fotografieren (und schnellem Hochladen der Fotos) ja mein Handy brauchte. Also habe ich den Film auf meinen Macbook aufgerufen und es mit dem Display nach oben zeigend hingelegt.

Macbook

Die Pyramide draufgestellt und los: Sieht toll aus und ist in wenigen Minuten nachgebaut!

Pyramide

 

Hier ist der Film, den ich dabei gedreht hab. Mein Handy war ja jetzt wieder verfügbar.

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Ich fühle mich verraten.

Freitag, 31. Juli 2015

Aber nicht von Netzpolitik.org*, sondern von der Bundesregierung.

Ist ja nicht das erste Mal, dass sich Ermittlungsverfahren gegen die Falschen richten.

 

*Falls Netzpolitik.org nicht erreichbar ist: Mehr hier: https://landesverrat.org/

 

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[Berlin] Endliche Termine im Bürgeramt zeitnah bekommen?

Donnerstag, 30. Juli 2015

Natürlich gegen Kohle, is‘ klar.

http://www.buergeramt-termine.de/

Finde ich eigentlich scheiße, ist aber konsequent. Schließlich kostet es einerseits Geld, so eine Plattform zu entwickeln und zu betreiben und andererseits wird damit auf einen unglaublichen Missstand in der Berliner Verwaltung hingewiesen. Immerhin musste ich gerade ziemlich genau 2 Monate (!!!) warten, um überhaupt einen Termin für das Beantragen eines neuen Personalausweises zu bekommen. Bis der dann da ist, wird es wieder eine Zeit dauern.

Ich werde die Jungs dann mal fragen, ob sie mir ein bisschen von ihrer Kohle abgeben, weil sie natürlich meine Idee abgekupfert haben. 😉

Thema: Linkomat | Kommentare (0)

Elektromotorrad aufladen

Montag, 13. Juli 2015

Achtung, der kommt jetzt echt flach:

Ich hab‘ ein Elektromotorrad aufgeladen.

Zero FX

Zero FX

Eine Zero FX.

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Deeskalation durch antizipierte Eskalation

Donnerstag, 2. Juli 2015

… oder „Zen und die Kunst, eine Waschmaschine zu tragen.“

Sich anzuschreien ist unter Partner, Mitwohnis, Mitmenschen etc. nicht gut, manchmal aber unumgänglich, vor allem, wenn die Emotionen hochkochen oder das Adrenalin brodelt.

wamaSeitdem wir eine neue Waschmaschine haben, sind wir diesbezüglich einen bedeutenden Schritt weiter. Denn die alte wollte die Treppe hinunter, die neue Waschmaschine die Treppe hinauf getragen werden. Und wie das so ist auf einer engen Treppe geht das nicht ohne Probleme mit der Folge, dass man sich anschreit:

 

  • „Pass doch auf!“
  • „Zieh nicht so!“
  • „Schieb nicht so!“
  • „Höher, hööher!“
  • „Aua, du klemmst mir den Arm ab!“
  • „Mein Fuß, Mann!“
  • „Scheiße, schon wieder ne Macke in der Treppenstufe!“
  • „Fuck, ich kann nicht mehr halteeeeen!“
  • „Gestreift gefällt mir das Treppenhaus eh besser.“
  • „Wieso ist da noch Wasser drin?“

Inzwischen erledigen wir solcherlei Dinge so: „Wieder mit anschreien?“ – „Jo.“ – „Ok, dann los!“

Und schon geht das alles viel entspannter. Anschreien tun wir uns natürlich, aber das ist total entspannt, weil wir ja wissen, dass es nicht böse gemeint ist. Sollte man auch in anderen Bereichen des Lebens so machen.

 

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Endlich legal vor der Haustür Modellfliegen

Montag, 1. Juni 2015

Hach. Dieser Tag hat eine gute Nachricht gebracht:

Für Hobbymodellflieger fällt für 12 Flughäfen (nämlich die von der DFS kontrollierten internationalen Flughäfen) die Pflicht, dass man eine sogenannte Flugverkehrskontrollfreigabe einholen musste, wenn man innerhalb einer Kontrollzone (CTR, Luftraum D) fliegen wollte (siehe hier). Dass man die brauchte, weiß/wusste kaum einer, wie man sie bekam, auch nicht so recht. Ich hatte bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) mal angefragt und nur die Antwort bekommen, dass Hobbypiloten sowas nicht bekämen, allenfalls gewerbliche. Das war schon recht eigenartig. Gleichbehandlungsgrundsatz und so. Zumal ich klargestellt hatte, dass es nicht um eine sogenannte Aufstiegsgenehmigung ging. Die braucht man immer noch, wenn man z. B. gewerblich genutzte Luftbilder aufnehmen möchte. Da hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.

Ich möchte aber (erst mal) nur Modellfliegen. Und das darf ich jetzt unter der Voraussetzung, dass ich nicht höher als 30 Meter fliege (ist zwar knapp, geht aber in Ordnung) und mehr als 1,5 km Abstand vom nächsten Flugplatzgelände einhalte (geht auch in Ordnung). Was ich gar nicht wusste, dass es in Berlin rund um das Regierungsviertel eine Flugverbotszone gibt (der runde Kreis im Bild unten). Das habe ich hier erfahren, wo die ganzen Zusammenhänge mit den neuen Erleichterungen sehr schön aufgedröselt werden, allerdings dort auf’s Copterfliegen bezogen. Für Fläche- oder Helifliegen gilt das alles analog. Ich will das aber alles gar nicht noch mal wiederholen. Dort ist das eh alles viel besser ausgedrückt.

fvz

Bild: http://maps.openaip.net

Glücklicherweise liegt mein (Wasser-)Flugrevier (Rummelsburger See) just außerhalb dieser Flugverbotszone, und auch meine Fliegewiese in Adlershof ist weit genug von Schönefeld entfernt. Ach, da muss ich doch gleich mal sehen, was es so an neuen Modellen auf dem Markt gibt. Wobei, die alte Icon 312 tut’s ja noch. Und ne Canadair 215 ist auch noch im Bau.

Icon 312 auf Schwimmern

Ach, und mein Tuppercopter wartet auch noch auf seinen ersten richtigen Wassereinsatz. Alles wird gut! Ich kann es kaum glauben, dass es tatsächlich mal eine Erleichterung gibt. Naja, und wenn der Rettungshubschrauber mal wieder vor der Haustür rumgurkt, muss man eben am Boden bleiben.

Start des Rettungshubschraubers

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Macbook Air von Magsafe 1 auf Magsafe1+2 umfräsen

Sonntag, 17. Mai 2015

Außer, an Adaptern und neuen Netzteilen noch mehr Geld zu verdienen, fällt mir nicht viel dazu ein, dass Apple vor einiger Zeit den Stromanschluss an den Macbooks geometrisch verändert hat. Es sei denn, sie brauchten in der Höhe mehr Platz. Könnte durchaus sein. Denn der neue Stecker (Magsafe 2) ist etwas breiter (m. E. unnötig), aber dafür dünner. Sieht man ganz gut auf diesem Bild.

Magsafe2

Oben mein teuer erkaufter Adapter mit dem Magsafe 2-Anschluss, darunter mein altes, kleines Macbook Air. Einen Adapter Magsafe2-Netzteil auf Magsafe1-Macbook gibt es nicht. Eigenartig.  Seitdem sich im Haushalt nun nicht nur zwei alte Macbooks mit dem Magsafe1-Anschluss, sondern auch ein neueres Gerät befinden, und ich die vorhandenen Netzteile je nach Einsatzort zweckmäßig verteilt habe, musste eine Lösung her, möglichst alle Netzteile für alle Macbooks verwenden zu können, zumindest aber das rund 4 Jahre alte Macbook Air mit dem neuen Netzteil. Da auf dem neuen Netzteil noch Gewährleistung ist, wollte ich den Stecker nicht ändern, was im Grunde einfacher gewesen wäre. Ein weiterer Grund war auch, dass ich befürchtete, der Stecker könnte nicht mehr so gut halten.

Die Anordnung der Kontakte und die Geometrie der Einfassung sieht passend zueinander aus. Dennoch habe ich wenigstens mal eben kurz den Durchgang der Kontakte gemessen. Nicht dass Herr Apple in den Adapter noch irgendwelche Raketentechnologie eingebaut hat, die darauf hindeutet, dass man alte Macbooks evtl. nicht mit neueren Netzteilen laden kann. Scheint nicht der Fall zu sein.

Magsafe1

Als nächstes habe ich dann verschiedene kleine Frässtifte und meinen Aldi-Dremel genommen und so lange am Aluminium meines Macbooks rumgefräst, bis der Adapter und damit ja auch der neue Stecker sitzt. Man beachte auch den Staubsauger zum Späne absaugen. Soll ja möglichst nichts im Gerät landen.

Magsafe3

Das sieht jetzt so aus:

Magsafe5

Geht doch. Und siehe da: Ich kann jetzt das neue Macbook-Netzteil anschließen …

Magsafe6

… und auch das alte. Wenn ich will, auch mit dem Adapter.

Magsafe4

Muss ich aber nicht.

 

 

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Eigentlich darf ich mein Erbe nicht fotografieren.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Neulich war ich in China, meine bislang weiteste Reise ever. Wie das so ist, wenn man versucht, ein derart großes Land innerhalb von zwei Wochen komplett zu bereisen, greift man sich ein paar touristische Highlights heraus, darunter die Terrakotta-Armee und die Große Mauer. Beides Weltkulturerbe.

Ich gehöre zu dieser Welt, also darf ich mich mit Fug und Recht als Erbberechtigten verstehen. Ich will die Sachen ja nicht gleich mitnehmen. Nun ist es aber so, dass man an einigen Stellen dieser Weltkulturerbestätten Hinweise findet, die einem das Fotografieren versagen wollen.

Gut. In China achtet darauf irgendwie keiner, was ich ok finde (daher das „eigentlich“ in der Überschrift.) Nur völlig zum Spaß wird man die Hinweise auch nicht aufgestellt haben. Immerhin ist gerade die Erhaltung der Weltkulturerbestätten in ärmeren Ländern durchaus mit finanziellen Zuwendungen verbunden, mal völlig abgesehen vom Imagegewinn. Da man ja ohnehin schon meistens nicht unerhebliche Eintrittsgelder für Besichtigungen verlangt, sollte es da nicht selbstverständlich sein, dass alle Besucher „ihr Erbe“ egal zu welchem Zweck kostenlos fotografieren dürfen?

Terracotta Army Xi'an

Great Wall

Immerhin kann man meine tollen Fotos auch kostenlos angucken. 😉

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Attentatsversuch in Prenzlauer Berg steht unmittelbar bevor

Samstag, 9. Mai 2015

Das jedenfalls könnte man meinen, wenn man sich ein Schreiben des Polizeipräsidenten durchliest, das kürzlich in unserem Büro in Berlin Prenzlauer Burg eintrudelte.

pp

Vor allem dieser Satz gefällt mir ja besonders gut:

„Mit dem Eintritt eines Schadens zum Nachteil von Leben, körperlicher Unversehrtheit und/oder Handlungsfreiheit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen.“

Ich meine, geht’s noch?

Hintergrund dürfte der Besuch des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin sein. Dass es allerlei fehlgeleitete Irre auf der Welt gibt, die Bürgern Israels, gerade Spitzenpolitikern, nach dem Leben trachten, muss man nicht in Abrede stellen. Das ist leider ein Fakt. Aber fehlgeleitet war m. E. auch derjenige, dem die „wunderbare“ Formulierung im Schreiben des Polizeipräsidenten aus dem Kopf gepurzelt ist.

Erst mal ist ja gar nicht klar, wer überhaupt gemeint ist. Betrifft die akute Bedrohungslage nur den Staatsgast und natürlich sich in der Nähe befindende Personen, oder muss ich auch damit rechnen, von einer irrgeleiteten Kugel eines zuckenden Scharfschützen getroffen zu werden, die sicherlich zu hunderten auf den Häusern in der Umgebung Stellung beziehen? Oder durch den oder die Angriffe der ja mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Plan tretenden Attentäter? Eine solche Formulierung impliziert nicht nur Panikmache, sondern auch das voraussichtliche Scheitern der Sicherheitskräfte. Etwas mehr Selbstvertrauen hätte ruhig zwischen den Zeilen durchsickern dürfen.

In der Sache werde ich das tun, was das Schreiben wohl bewirken soll, nämlich das Büro einfach meiden. Andere Kollegen und Kolleginnen wohl auch. Es dürfte sehr schwierig werden, überhaupt zum Büro zu gelangen. Das angebotene Polizeigeleit dürfte nicht mehr sein, als die Folge davon, dass man das Erreichen des Arbeitsplatzes wohl nicht verbieten darf. De facto wird die Polizei Wichtigeres zu tun haben, als arbeitswütige Deppen zum Schreibtisch zu begleiten und darauf zu achten, dass keiner ein Fenster öffnet.

Die Rechnung über die Umsatzeinbußen schicken wir dann genau wohin?

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