Beiträge vom März, 2010

flyPhone – Wenn das iPhone in die Luft geht

Dienstag, 30. März 2010 21:36

flyPhone_1flyPhone_2Ich hatte es ja angedroht: Irgendwann geht mein iPhone in die Luft. Zusammen mit meinem Mikrokopter.
Heute war es soweit: Endlich sind wir wieder in der Sommerzeit, so dass ich nach Feierabend noch mal ne Runde fliegen kann. Heute guckte mich der Mikrokopter an, der mal wieder etwas Bewegung brauchte. Aber einfach nur ein bisschen Rumgurken war mir zu langweilig. Schon länger hatte ich den Plan, das iPhone auf den Kopter zu schnallen. Und prompt fiel mir eine Autohalterung in die Hände, die zusammen mit einem Plastikwinkel und ein paar Sschrauben wie gemacht für mein Vorhaben war. Der Rest ist Kleinkram: Winkel absägen, Löcher bohren, Schrauben durch, iPhone rein: Fertig! Sieht wild aus, funktioniert aber.

Dann gleich raus auf die Wiese und die Kamera vom iPhone gestartet. Okay, das Bild wackelt ziemlich, weil die Halterung vibriert. Da besteht also noch Verbesserungspotential. Beim zweiten Film kam plötzlich reichlich Wind auf, so dass ich nicht ganz dort gelandet bin, wo ich wollte. Hauptsache, wieder heile am Boden.

Achso, es versteht sich von selbst, dass ich das iPhone in den Flugmodus versetzt habe ;)

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Mac OS X 10.4.11 und WLAN: Geht nicht :(

Dienstag, 30. März 2010 8:39

Derzeit habe ich wieder das Powerbook-Blogger-Powerbook in Pflege. Auf dem guten alten Stück läuft noch das alte OS X 10.4. Version 11. Schon damals hatte ich Schwierigkeiten, mich am Firmen-WLAN anzumelden. Ich entnehme einem alten Beitrag, dass es zweimal geklappt hat, dann aber nicht mehr, nachdem ich auf 10.4.11 upgedatet hatte. Irgendwie will ich mich damit nicht zufrieden geben, heißt es doch, dass mit Macs alles immer so einfach geht.

Verschlüsselungsmethode ist richtig eingestellt, der Key stimmt, mit anderen Rechnern (Macbook, Win7, XP, iPhone) klappt der Zugriff problemlos, nur eben mit dem Powerbook nicht. Irgendwie ist das unbefriedigend. Die Fehlermeldung ist, wie üblich, relativ unspezifisch: “Beim Anmelden am Airport Netzwerk “<Name>” ist ein Fehler aufgetreten.” Hm.

Was ich festgestellt habe: Wenn ich in den Netzwerkeinstellungen den Key eingebe (über die Zwischenablage), ist er da zunächst korrekt zu lesen, wenn man statt der Punkte die Zeichen einblendet. Schließt man die Einstellungen und öffnet sie wieder, werden in den Key einige Nullen  und andere Ziffern eingefügt, wenn man ihn sich erneut in den Netzwerkeinstellungen anzeigen lässt. Das ist doch Mist. Der Router ist ein Funkwerk Bintec R1200 W.

Jog, meint, ich soll auf 10.5 updaten. Hm. Das muss doch auch so gehen!

Thema: nich so dolle | Kommentare (2) | Autor:

Studenti Bolognese

Donnerstag, 25. März 2010 22:36

Vielleicht ist doch nicht alles so schlecht an dem Bologna-Prozess, wie ich bislang glaubte. Gut: Immer stärker verwässert der Unterschied zwischen Fachhochschulen und Universitäten. Bislang war ich nicht gerade ein Freund der Gleichmacherei zwischen Uni- und Fachhochschulabsolventen, insbesondere mein Fachgebiet, Ingenieure, betreffend. Denn dort war es wohl für viele “Kollegen” zu verführerisch, den Zusatz “FH” wegzulassen. Und -schwups- wurde aus dem Fachhochschulingenieur ein “richtiger” Ingenieur. Nein, das wäre ungerecht. Es sind in meinen Augen schlicht zwei unterschiedliche Berufsausbildungen – gewesen. Denn das ist ja nun Geschichte. Stattdessen haben wir die wohlklingenden albernen Bezeichnungen Bachelor und Master.  Da ist es nun nicht mehr so einfach, durch Weglassen von ein paar Buchstaben den akademischen Grad zu manipulieren.

Nach meinem Studium hatte ich lange keine direkten Berührungspunkte mehr mit Universitäten oder Fachhochschulen, von der Betreuung von ein Paar Studien- und Diplomarbeiten abgesehen. Und ich muss sagen: Es hat sich doch so einiges getan in der Zwischenzeit. Allerdings nicht unbedingt in meinem Sinne. Denn der klitzekleine Einblick, den ich nun genießen durfte, hat mein Bild von der heilen Studentenwelt, wie ich sie noch zu kennen glaubte, nachhaltig gestört. Intrigantentum, Scheuklappendenken, Opportunismus. Schlussendlich ist es soweit gekommen, dass mehr oder weniger offen gesagt wurde, dass nicht nur der unentgeltliche Einsatz engagierter Ingenieure aus der freien Wirtschaft nicht länger gefragt war, was man unter bestimmten Gesichtspunkten noch nachvollziehen konnte. Zwischen den Zeilen konnte man darüber hinaus lesen, dass die Studenten, die schlicht eine vernünftige Berufsausbildung haben möchten, nicht länger erwünscht sind. Allenfalls ein paar Elite-Studenten, die sich möglichst lebenslänglich der Forschung (und der Akquise von Drittmittelaufträgen) verschreiben, sind den Damen und Herren genehm. Gut, wenn man sich das leisten kann..? Sei’s drum.

Und gerade darin liegt die Chance der (ehemaligen) Fachhochschulen, die das “Fach” größtenteils schon aus ihrem Namen gestrichen haben. Ein Schalk, wer denkt, dass dem “Fach” ein gewisser Makel anzuhängen scheint. Aber “Hochschule” hört sich nun mal besser an als “Fachhochschule”. Auch hier: Egal. Sei’s drum.

Nur ist es eben auch so, dass  die FachHochschulen nun Master-Abschlüsse bieten können. Und hier scheint man den ureigenen Auftrag noch nicht aus den Augen verloren zu haben: Die Ausbildung von Studenten zu – in diesem Fall – Ingenieuren, oder was man nun zu ihnen sagt.

Ich könnte mir vorstellen, dass die FachHochschulen vor allem den bornierten Universitätsinstituten, die nur noch im eigenen Saft schmoren und ihr lauwarmes Wässerchen, mit dem sie kochen, von Zeit zu Zeit aufwärmen, langsam aber sicher den Rang ablaufen. Es scheint mir doch sehr zweifelhaft, dass man ohne Studenten – die paar Fachidioten, die bleiben, zählen jetzt mal nicht – auf Dauer eine Universität am Leben halten kann.

Und darin kann dann letztlich eine große Chance des viel kritisierten Bologna-Prozesses liegen: Mal abgesehen von der bescheuerten Namensgebung der Berufsabschlüsse, an die man sich gewöhnen wird, wird sich der Ausbildungsverlauf langsam, aber sicher einspielen. Die Universitäten werden an Einfluss und Bedeutung verlieren, wenn sie es nicht schaffen, ihre Wissensquellen wieder auf eine breite Basis zu stellen. Stattdessen übernehmen die FachHochschulen ihre bisherigen Aufgaben. Und so haben bald auch wieder fleißige Ingenieure aus der freien Wirtschaft die Möglichkeit, ihr Engagement in die Ausbildung hochqualifizierten Nachwuchses einzubringen, die wiederum von deren Erfahrungen profitieren können. Erfahrungen, die der Universitätshansel, der nach dem Studium seinen “Laden” nie verlassen hat, gar nicht machen kann.

Thema: danke es geht | Kommentare (5) | Autor:

James-Blond-Helicopter

Mittwoch, 17. März 2010 20:47

Okay, okay. Der Titel des Beitrags ist echt unterste Schublade. Aber getreu meinem Motto: “Jeder Witz muss gemacht werden.”, fiel mir zu Wasserstoff-Peroxid eben nichts anderes als “blond” ein. Dass man das Zeug aber auch als Antrieb für einen Hubschrauber nehmen kann, war mir bis eben neu.

Die Idee ist genial: Man erzeuge die Antriebskräfte dort, wo man sie braucht: Direkt am Rotor, möglichst weit außen. Kein Getriebe verschlingt unnötig Reibung. Na gut, ich hab keine Ahnung, wie effizient und umweltfreundlich/schädlich so ein Antrieb ist. Aber gerade bei Pionierleistungen des Erfindergeists kommt es doch erst mal darauf an, das technisch Mögliche umzusetzen (was leider nur zu oft dann von Militaristen für ihre mörderischen Zwecke missbraucht wird.)

Aber das Video ist doch scharf. Der Heli ist einfach cute. Habenwill. :)

[via engadget]

Thema: zum Abheben | Kommentare (2) | Autor:

Caschy will’s wissen

Dienstag, 9. März 2010 22:09

Und was? Wie und womit ich blogge. Dafür wird dann ein Rechner verlost. Warum nicht? Ich mach mit.

Ich unterscheide zwischen Heim-, Unterwegs- und Bürobloggen.

Für Heim- und Unterwegsbloggen habe ich mein Macbook. 13″ mit Leuchttasten. Ohne eingebauten Kartenleser. Der fehlt mir. Aber sonst ist das ein prima Teil. Aufgeklappt und losgebloggt. Ganz einfach. Hier rechts im Bild. Links sieht man das original Powerbook vom (etwas schwächelnden) Powerbook-Blogger.
Power- vs MacBook

Tja, und für das Büro-Bloggen, das natürlich nur in Ausnahmefällen in Frage kommt und entsprechend knapp ausfällt, missbrauche ich meine Office-Engine, die langsam aber sicher zu schwächeln anfängt. Vielleicht liegt das an diversen, bei meinen Kollegen schon berühmt-berüchtigten in Reihe geschaltet USB-Hubs und unzähligen Programmen. Immerhin läuft die Maschine schon seit drei Jahren, ohne neu aufgesetzt worden zu sein, sehr zuverlässig. Bislang ist lediglich, ziemlich gleich am Anfang, ein Netzteil abgeraucht. Abstürze sind echte Seltenheit. Nur moderne Software fordert die alte Mühle schon ganz schön. Und auch meine diversen Grafikkarten erhöhen zwar die Performance des Anwenders, machen den Rechner aber auch nicht schneller.
Nach dem Klick auf das Bild gibt’s übrigens ein feines Suchbild.

Desktop

Tja. So sieht’s aus. ;)

Thema: Linkomat | Kommentare (4) | Autor:

iTunes, oder wie man ein Geburtstagskind enttäuscht

Freitag, 5. März 2010 20:37

… zumindest fast.

Das Geburtstagskind hat von Großeltern, Eltern und Zuschuss aus eigenen Reserven zum Geburtstag einen iPod Touch bekommen. Weil unsere Mitnahmekapazitäten wg. Fluganreise begrenzt waren und es ja auch eigentlich ganz gut passte, haben wir zu einem iTunes-Gutschein gegriffen. Der kam als Geschenk auch gut an. Erstmal.

Und dann ging es los: Das Kind musste erst noch in die Schule und kam gegen 16.00 Uhr zurück. 16.00 Uhr, so spät? Ja, denn wir sind Luxemburg. Und damit geht das Drama los.

Das Kind brauchte natürlich einen iTunes-Account, aber selbstredend nicht mit den Kreditkartendaten von Mama oder Papa. Aber kein Problem (dachten wir) es hat ja einen prima Gutschein!

Wir haben dann die diversen Daten eingetippt, ich habe das Kind über den Sinn eines einerseits gut merkbaren, aber andererseits komplizierten Passworts aufgeklärt, und irgendwann sind wir dann auch an der Stelle angekommen, wo man den Gutschein-Code eintippt. Eben “weiter” geklickt und … Tja, nix und. “Dieser Gutscheincode ist ungültig.” WTF???

Nochmal die Zahlen- und Buchstabenkombination gecheckt. Kleine Buchstaben, große Buchstaben: Keine Chance. “Dieser Gutscheincode ist ungültig.” Na super.

Wir haben uns dann mal das Kleingedruckte durchgelesen. “Dieser Gutschein kann nur mit einem in Deutschland angemeldeten iTunes-Account verwendet werden.” Wir erinnern uns: Wir sind in Luxemburg! Na, geil. Das war es dann wohl mit unserem Geschenk. Wer liest sich denn das Kleingedruckte auf einem iTunes-Gutschein durch? Wir haben nun mit einem kleinen Kunstgriff dem Kind sozusagen einen iTunes-fähigen deutschen Zweitwohnsitz verschafft. Nachdem wir gefühlte hundertmal die Daten – “Ihre Sitzung ist abgelaufen” – eingetippt hatten, konnte das Geburtstagskind dann doch irgendwann ein paar Apps herunterladen und war glücklich. Aber sag mir mal einer, warum man einen Bezahlaccount selbst dann einrichten muss, wenn man nur kostenlose Apps runterladen will oder darf? Warum gibt es nicht einen Account für noch nicht voll geschäftsfähige Leute? Ich bin die Anmeldeseiten von iTunes heute so oft durchgegangen: Ich hab nichts dergleichen gefunden.

Ich fand iTunes immer schon scheiße und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. :twisted:


Thema: nich so dolle | Kommentare (3) | Autor:

Schlaglochpate

Mittwoch, 3. März 2010 22:25

Was tun, wenn die Kohle in deutschen Kommunen fehlt nicht dort ankommt, wo sie hinsollte? Man schafft ein Schlaglochsponsering, wie nun das Dorf Niederzimmern in Thüringen vormacht.

Ich kenne nach dem letzten Winter in Berlin auch ein paar Löcher, neben denen (wenn sie beseitigt sind) ich mir ein Schild gut vorstellen könnte: “Diesen Reifenschaden ersparte Ihnen willsagen.de”.

:)

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Bundeshauptstadt Karlsruhe

Dienstag, 2. März 2010 20:21

Berlin verabschiedet Gesetze. Karlsruhe kassiert sie wieder ein. In der Regel wegen Stümperhaftigkeit oder weil nicht für, sondern gegen den Bürger, der das Land trägt, agiert wird.

Das Bundesverfassungsgericht ist auf dem Weg (vielleicht ist es sogar schon angekommen), wichtigste Instanz für die demokratische Grundordnung zu werden. Die gewählten “Volksvertreter” sind mit ihrer Aufgabe offensichtlich überfordert oder lassen sich zu leicht durch allerlei bunte Angebote aus ihrer Umgebung ablenken.

Und weil auch in Karlsruhe am Bundesverfassungsgericht nur Menschen sitzen, ist meine größte Sorge, dass es dort mal einen Bestechungsvorwurf geben könnte, der, selbst wenn er sich nicht bewahrheiten würde, einen mehr als faden Beigeschmack hinterlassen würde. In einem Land, das mit Nachrichten, wie man sie aus Bananenrebubliken kennt, wenn ich nur an den U-Bahnbau in Köln denke, Schlagzeilen macht, wäre das ein Dolchstoß in das Herz aller Demokraten.

Lasst es nicht so weit kommen.

Thema: im Fluss | Kommentare deaktiviert | Autor:

Abstinenz: 2 Stunden lang entäppelt

Montag, 1. März 2010 22:19

Das war hart.

broken iPhoneGestern habe ich Taugenichts mein iPhone runtergeschmissen. Obwohl es auf einem nicht all zu harten Holzfußboden gelandet ist, ist der Touchscreen, genauer gesagt, die Glasscheibe oben drauf, gebrochen, wie es schon dem einen oder anderen passiert ist. Das lag wohl daran, dass ich den Sturz mit dem Fuß abbremsen wollte, ihm dadurch aber einen Extra-Kick gegeben habe. Gott sei Dank funktionierte es aber noch! Immerhin.

Nach kurzer Suche habe ich in Moabit eine Firma gefunden, die im Vergleich zu anderen einigermaßen günstig wirkte, aber vor allem versprach, dass man das Gerät an einem Tag bringen und abholen konnte. Weil ich gleichzeitig ein Führungszeugnis für die Verlängerung meiner öffentlichen Bestellung und Vereidigung beantragen musste und man dies, man höre und staune, bei jedem Bürgeramt der Stadt, nicht nur im “eigenen” Bezirk, tun kann, habe ich mich nach Abgabe meines Gadgets gleich ins Rathaus Tiergarten getrollt.Weil ich schon wusste, dass ich nicht auf die Karten-Applikation zurückgreifen könnte, habe ich mir sicherheitshalber oldschoolmäßig einen Stadtplanausschnitt ausgedruckt, um das auch zu finden …

Zwei Stunden brauche man für die Reparatur. Wow! Im Rathaus habe ich erstmal eine Wartemarke gezogen. 60 Nummern waren vor mir. Nach Auskunft der Schalterdame soll das ein bis anderthalb Stunden dauern. Da konnte ich erstmal ein paar Telefonate tätigen. Urgs. Da ging das Drama los. Ich hatte meinen alten HTC-Knochen mit Windows-Mobile dabei, den ich wenigstens vorher noch synchronisiert hatte, so dass zumindest alle meine Kontakte drauf waren. Aber erstmal die Kontakte auswählen. Man braucht da so einen Stylus genannten Plastikdödel. Dann kratzt man auf dem Plastikdisplay rum, das bestimmt viel bruchfester als das Äppelteil ist. Nach dem 5ten Anlauf habe ich dann endlich die richtige Nummer meines ersten Kontaktes erwischt. Weil ich den passenden Zurückknopf nicht gefunden habe, musste ich immer wieder von vorn mit der Auswahl beginnen. Und das gleich für drei Telefonate.

Ok., im Warteraum angekommen wollte ich mal ein bisschen gucken, was sich in der Twitter-Timeline so getan hat. Aber mit dem Client, den ich vor zwei Jahren mal installiert hatte, war das nix. Mag sein, dass es da inzwischen was Besseres gibt. Ich hab dann auch auf die Twitter-Homepage zurückgegriffen. Natürlich muss man nicht glauben, dass man mit dem eingebauten Browser bequem vergrößern und verkleinern kann. So machte auch der Besuch meines geliebten Fiat-500-Forums nicht so richtig viel Spaß. Und bis ich meine E-Mails gecheckt hatte, hatte ich weitere 15 Minuten Wartezeit überbrückt.

Irgendwann kam ich dann dran, nachdem ich noch ein wenig in die Luft geguckt hatte. Zwischenzeitlich hatte ich auch bemerkt, warum sich wohl die Dame neben mir weggesetzt haben könnte, war ich doch in einen der jüngst aufgetauten kackfrischen Moabiter Hundehaufen gelatscht. Aber nur ganz knapp, am Rand. Was für ein unbeschreibliches Glück!

Beim Phonedoctor angekommen musste ich noch 15 Minuten warten, bis ich mein geliebtes Apple-Gadget wieder in Empfang nehmen konnte, nachdem man mich um 129 Euro erleichtert hatte. Außerdem habe ich mir noch eine neue Hülle gegönnt, die das iPhone schlagfertiger machen soll. Ich hatte ganz am Anfang schon mal so ein Teil benutzt. Aber das war so rutschfest, dass man keine Chance hatte, das iPhone in die Hemd- oder Jackentasche rutschen zu lassen. Das geht nun besser. Der Affe ist glatter.

Jetzt will ich hoffen, dass mir das Teil nicht so schnell wieder runterkracht. Lustig noch am Rande zu erwähnen, dass eine Frau, die gestern neben mir im Kino-Wartebereich (am Friedrichshain) mich auf mein iPhone ansprach (sie möchte auch sooo gern eines haben), sich sofort für ihre Gefühllosigkeit entschuldigte, als sie merkte, dass ich mit einem gebrochenen Touchscreen rummachte. Ich konnte sie aber beruhigen, dass mit einem gebrochenen iPhone-Touchscreen nicht die Welt zusammenbricht. Aber ich muss sagen, es ist verdammt dicht dran gewesen. In den zwei Stunden, in denen ich sowohl sinnvolle als auch unterhaltsame Funktionen so gut hätte gebrauchen können.

:)

Thema: an Apple a day | Kommentare deaktiviert | Autor: