{"id":191,"date":"2007-12-24T14:38:03","date_gmt":"2007-12-24T12:38:03","guid":{"rendered":"http:\/\/willsagen.de\/?p=191"},"modified":"2007-12-24T14:38:03","modified_gmt":"2007-12-24T12:38:03","slug":"mein-jahresruckblick-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willsagen.de\/?p=191","title":{"rendered":"Mein Jahresr\u00fcckblick 2007"},"content":{"rendered":"<p>Puh, was f\u00fcr ein Jahr! Eigentlich fing das Jahr schon Ende 2006 mit der Entscheidung an, das M\u00fcnsterland zu verlassen und nach Berlin zu gehen. Aber der Rattenschwanz, den das nach sich gezogen hat, ist schon beachtlich. Aber von vorn:<\/p>\n<p>Nov. 2006:<\/p>\n<p>Der Entschluss ist gefallen. Ich verlasse meine erste Arbeitsstelle und gehe nach Berlin.<\/p>\n<p>Dez. 2006:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/155\/349125402_2731354896_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Auf den letzten Dr\u00fccker habe ich in der N\u00e4he meiner neuen Wirkungsst\u00e4tte, in der Gormannstra\u00dfe (Berlin-Mitte) eine 35qm-Einzimmerwohnung gefunden. Nicht billig, auch fast nicht gem\u00fctlich. Aber f\u00fcr den \u00dcbergang genau richtig. Ich packe meine sieben(siebzig) Sachen in einen Transporter und kann dank Hilfe netter Menschen zwischen den Jahren den Mini-Umzug bew\u00e4ltigen. Silvester bin ich mit den Nerven dennoch ziemlich fertig. Ich suche dringend den Ordner mit meinen Zeugnissen, den ich f\u00fcr die Umschreibung meiner \u00f6ffentlichen Bestellung und Vereidigung brauche. Der <em>kann<\/em> nur in der alten Heimat sein. Ich finde ihn dann in Berlin. Hatte ihn wohl schon mitgenommen, obwohl ich mir doch so sicher war. Leider habe ich wohl ziemlich schlechte Stimmung verbreitet&#8230;<\/p>\n<p>Januar<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/156\/349131292_a4bfd5aa4b_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Ich sehe auf Anhieb: In Berlin gibts auch Unf\u00e4lle. Ich arbeite viel. Es wird erst hell, wenn ich schon lange im B\u00fcro bin, und ich gehe, wenn es schon lange wieder dunkel ist. Dabei lerne ich eine Stra\u00dfenlaterne kennen, die immer dann ausgeht, wenn ich vorbei gehe. Den Weg zum B\u00fcro gehe ich zu Fu\u00df. Das sind nur gut 5 Minuten aus meinem B\u00fcro bis zu meinem K\u00e4mmerchen. Praktisch! Meine <em>Chefin <\/em>und ich f\u00fchren jetzt erstmal eine Wochenendbeziehung. Dank Skype und Nachbars offenem WLan halten sich die Telefonkosten in Grenzen. <a href=\"http:\/\/powerbook.blogger.de\/2006\/02\/17\/389797\/base-umts-und-se-k600i-bestellt\/\" target=\"_blank\">Jog<\/a> leiht mir seine Base-Flat, damit ich einen Internetzugang habe, wenn Nachbar sein Wlan mal ausschaltet. Da ich im Erdgescho\u00df und im Schatten des Sendemasts wohne, habe ich leider sehr schlechten UMTS-Empfang und merke: GPRS macht keinen Spa\u00df! Die Leitung ist lahm und instabil. Mit UMTS geht&#8217;s viel besser.<br \/>\nFebruar<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/130\/349128422_579a694ee9_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Ich richte mich in meinem neuen B\u00fcro ein. Dabei ist auch mein selbst gezimmerter B\u00fcrostuhl aus einem Smart-Roadster-Sitz. Der ist allen Unkenrufen zum Trotz sehr bequem. Alle sagen, nur gekaufte B\u00fcrost\u00fchle taugen was. Nur die seien ergonomisch richtig geformt. Ich glaube aber, dass in die Entwicklung von Autositzen mehr Entwicklungsarbeit als in B\u00fcrost\u00fchle der eher unteren Preiskategorie gesteckt wird. Da ich in die alte B\u00fcrobibliothek einziehe, muss ich mir den Platz voerst noch mit zahlreichen B\u00fcchern teilen. Aber: Mit mir kommt der Durchbruch. Und zwar zum Nachbarflur. Sechs B\u00fcror\u00e4ume werden zus\u00e4tzlich angemietet, aber nicht alle f\u00fcr mich. Ich freue mich, dass ich mir den zweiten TFT nicht selbst kaufen muss wie in meiner alten Firma, sondern ihn selbstverst\u00e4ndlich gestellt kriege. Zu meinem Gl\u00fcck fehlt mir eigentlich nur noch ein Sofa im B\u00fcro.<\/p>\n<p>M\u00e4rz<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/152\/356053836_026825fb7d_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Ich entdecke das Fotografieren als nette Freizeitgestaltung. Au\u00dferdem habe ich mir eine BVG-Jahreskarte zugelegt. Nun fahre ich, wenn ich Langeweile habe, in Berlin rum. Mein Auto steht derweil nur in der Tiefgarage herum. Ich entschlie\u00dfe mich, einfach mal ne Runde zu drehen, um die Batterie aufzuladen. An den Wochenenden, die wir nicht zusammen in Berlin verbringen, fahre ich mit dem Zug in die alte Heimat. Mittlerweile habe ich s\u00e4mtliche D\u00f6nerbuden in der N\u00e4he erkundet und staune \u00fcber die g\u00fcnstigen Preise. Gammelfleisch l\u00e4sst mich kalt. Hauptsache, es schmeckt! Zur Abwechslung suche ich auch mal nen Thai-Asia-China-Fernost-Imbiss auf. W\u00e4re mir fr\u00fcher nicht im Traum eingefallen. Ich lebe mich im neuen B\u00fcro bestens ein. Ich hab&#8217;s wirklich gut getroffen und bemitleide alle, die nicht das gleiche Gl\u00fcck haben.<\/p>\n<p>April<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/188\/480454777_b824530d6f_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/> Langsam neigt sich der Winter dem Ende. Kalt war es nicht wirklich. Mich nervt im Allgemeinen im Winter vielmehr, dass es so sp\u00e4t hell und so fr\u00fch dunkel wird. Das wird nun besser. Der gemeine Berliner setzt oder legt sich nach drau\u00dfen, sobald auch nur der erste Sonnenstrahl rauskommt. Langsam wird es auch ernst, das H\u00e4uschen in der alten Heimat zu verkaufen. Ein Interessentenpaar hat sich herauskristallisiert, und es sieht so aus, dass wir dem M\u00fcnsterland beinahe schneller als gedacht den R\u00fccken kehren. Wenn jetzt noch eine Stelle f\u00fcr meine <em>Chefin <\/em>in Aussicht w\u00e4re&#8230; Hier sollte mein vierw\u00f6chiges Tagesspiegel-Probeabo noch eine entscheidende Rolle spielen. Das hatte ich mir aufgrund meiner guten Laune von einer wortgewandten Studentin aufschwatzen lassen. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich zu den beiden Kinogutscheinen auch den Studentenrabatt bekomme.<\/p>\n<p>Mai<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/225\/495872279_01ff7cd1e7_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Der Wonnemonat Mai kommt, und damit auch die Oldtimersaison. Meine beiden Fiats stehen ziemlich festgenagelt rum. Seit langer Zeit darf mein N mal wieder an die Luft. Er wird der erste sein, der mit mir nach Berlin &#8222;geht&#8220;. In Berlin ist die sog. &#8222;Umweltzone&#8220; <em>das<\/em> Thema, das die Oldtimerszene bewegt. Ich bin schon vor ein paar Monaten zu den Aktivisten hinzugesto\u00dfen. (Was soll man auch sonst mit seiner Freizeit anfangen?) Und so nehmen wir an der gro\u00dfen Oldtimerdemo teil, die leider im str\u00f6menden Regen stattfindet. Dadurch kann sie nicht die Aufmerksamkeit erregen, die wir gerne gehabt h\u00e4tten. Alles sieht danach aus, dass die schwachsinnigsten aller Politiker dem mobilen Kulturgut den Garaus machen wollen. Aber noch ist die Zone ja nicht amtlich. Eins ist aber klar: Der gemeine Deutsche neigt zu Zonen. Irgendwie hat er Spa\u00df daran einige aus- und andere einzusperren.<\/p>\n<p>Juni<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/215\/508174534_b363bf25e8_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Endlich sind die Tage so lang, wie ich mir das vorstelle. So k\u00f6nnt es ewig bleiben! 25\u00b0C w\u00e4re mir auch als durchg\u00e4ngige Temperatur sehr angenehm! Wir schauen uns die Umgebung an und nutzen kulturelle Angebote. Fest steht nun auch, dass wir unser H\u00e4uschen zum 1.7. verlassen werden. Noch bin ich ganz cool. So richtig habe ich auch nicht daran gehangen. Wie oft habe ich gesagt: &#8222;Das erste Haus ist sowieso nicht das richtige!&#8220;? Das Tagesspiegel-Probeabo hat sich ausgezahlt: Auch wenn ich die meisten Ausgaben beinahe ungelesen ins Altpapier gestopft habe, habe ich es doch geschafft, wenigstens einmal in den Stellenanteil zu schauen. Da habe ich dann eine f\u00fcr meine <em>Chefin <\/em> passende Stelle gefunden. N\u00e4mlich das gleiche, was sie in M\u00fcnster gemacht hat, nun in Berlin. Ist doch klar, dass man mit einer einzigen Bewerbung auch nur eine einzige Zusage bekommen kann, oder?<\/p>\n<p>Juli<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/57\/217931831_006d2612a2_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Mal wieder haben wir so ziemlich die letzte Chance genutzt, eine neue Bleibe zu finden. Das Haus ist ger\u00e4umt, was mich zumindest f\u00fcr einen Tag ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Jetzt sind wir richtig in die Stadt nach Prenzlberg gezogen. Gut, dass ich darauf geachtet habe, nicht zu hoch zu wohnen. So ist es eine Bell Etage-Altbauwohnung mit gutem Grundriss und 3,8m hohen R\u00e4umen. Mal was anderes, wohnen auf nur einer Ebene. Aber irgendwie fehlt doch die Werkstatt ein bisschen. Wir sind erstmal froh, dass wir ein neues Zuhause gefunden haben, von wo aus wir in Ruhe etwas Neues suchen k\u00f6nnen, das unseren Anspr\u00fcchen gerecht wird. Meine <em>Chefin <\/em> m\u00f6chte einen Garten, weil das ihr Hobby ist, ich m\u00f6chte <em>in<\/em> der Stadt wohnen, nicht irgendwo am Rand. Ach so, und Wassern\u00e4he w\u00e4re nicht schlecht, und ne Garage&#8230;<\/p>\n<p>August<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm2.static.flickr.com\/1092\/1380810731_d6fc87ba90_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Wir sind gut dabei, unsere neue Wohn- und Lebenssituation zu organisieren. Mein Job l\u00e4uft sowieso gut, und auch bei meiner <em>Chefin <\/em> sind die unumg\u00e4nglichen Anlaufschwierigkeiten so ziemlich erledigt. Ich merke aber, wie ihr der Garten fehlt. Ein Ausflug hierhin ins Gr\u00fcne oder dorthin ins Blaue ist kein Ersatz. Also schauen wir uns um, was es so gibt. Ich denke, dass auch eine nette Wohnung mit gro\u00dfer Dachterasse ne super L\u00f6sung w\u00e4re. Sie sieht das nicht so. Wir fahren mal nach Teltow und schauen uns dort ein Baugebiet an. Meine Meinung steht unumst\u00f6\u00dflich fest: Dort m\u00f6chte ich nicht tot \u00fcbern Zaun h\u00e4ngen! Auch die sonstigen Immobilienangebote machen nicht gerade Mut. Viele runtergewirtschaftete Angebote in fragw\u00fcrdiger Lage und ebensolcher Vergangenheit. Nein, so wird das nichts! Gl\u00fccklicherweise m\u00fcssen wir uns nicht beeilen.<\/p>\n<p>September<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm1.static.flickr.com\/190\/508198283_73b5673826_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Man merkt es schon, dass die Tage k\u00fcrzer werden. Aber trotzdem laden die warmen Abende ein, mal hierhin, mal dorthin zu gehen und ein Bierchen unter freiem Himmel zu genie\u00dfen. Das muss man ja sagen, ist ein Vorteil hier in der Stadt: Man hat soviel Auswahlm\u00f6glichkeit, irgendwo hinzugehen, dass es so schnell nicht langweilig wird. Aber man muss sich nat\u00fcrlich daran gew\u00f6hnen, dass \u00fcberall gleich Unmengen von Menschen sind. Es ist schwierig, auch mal einen Moment der Stille genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Es fehlt eine R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit. Und, solange es sch\u00f6n drau\u00dfen ist, gibt es auch keinen Grund, in der Stube zu hocken. Um den Kontakt mit der Au\u00dfenwelt, also vor allem dem alten Bekanntenkreis, aufrecht zu erhalten, haben wir in unserer Wohnung daf\u00fcr gesorgt, ein G\u00e4stezimmer bieten zu k\u00f6nnen. Da k\u00f6nnen bis zu vier Leute \u00fcbernachten (die sich dann aber schon n\u00e4her kennen sollten&#8230;).<\/p>\n<p>Oktober<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm2.static.flickr.com\/1109\/1403573222_c786250155_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Unser Ruf ist nicht ungeh\u00f6rt verhallt, und so str\u00f6men pl\u00f6tzlich Besuchermassen heran! Macht nix, wir haben es ja nicht anders gewollt. Und so beherbergen wir, Freunde, Freundinnen, Familie, Freunde von Kindern von Freunden usw. usf. Also zeigen wir allen, die es sehen wollen, <em>unser<\/em> Berlin. Das ist nicht zuletzt auch f\u00fcr uns interessant, denn meistens nutzen wir die Gelegenheit zu einer kleinen Stadtf\u00fchrung.  So lernen wir beispielsweise den Bereich um den Hackeschen Markt, die Spandauer Vorstadt, mit der j\u00fcngeren Vergangenheit, aber auch Pariser Platz, Brandenburger Tor und Reichstag n\u00e4her kennen. \u00dcberhaupt sei allen die Teilnahme an solchen F\u00fchrungen empfohlen. Bislang sind wir noch nicht reingefallen, ganz im Gegenteil! In Berlin haben sich z. B. die F\u00fchrungen der <a href=\"http:\/\/stadtfluesterer.de\/\">Stadtfl\u00fcsterer<\/a> bew\u00e4hrt. Aber auch Rundtouren mit dem Rad durch Berlin werden gern angenommen.<\/p>\n<p>November<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2394\/2133295706_2b52d74f6d_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>In Berlin habe ich meinen alten Freund Frank wiedergetroffen. Wir kennen uns noch aus der Grundschule, und haben uns leider in den 1990er Jahren aus den Augen verloren. Ich wusste nur, dass er erst in Erfurt bei ner Tageszeitung war. Inzwischen hatte es ihn vor ein paar Jahren auf verschlungenen Pfaden nach Berlin verschlagen. Seit ein paar Jahren hatten wir wieder sporadischen, nun wieder intensiven Kontakt, was mich sehr freut! Er kauft sich mit seinem Partner ein Haus in Rummelsburg. Darauf war ich auch vor einigen Monaten aufmerksam geworden, hatte es aber wieder aus dem Blick verloren. Nun besch\u00e4ftigen wir uns recht kurz entschlossen auch damit, dort ein Reihenhaus mal intensiver unter die Lupe zu nehmen. Wohnen in Lagen oder Scheiben, das ist hier die Frage. Wir werden uns wohl f\u00fcr die Scheibe entscheiden. Es scheint, der beste Kompromiss zu sein, der unsere Anspr\u00fcche am ehesten vereint, ohne gleichzeitig eine Reihe von Nachteilen mit sich zu bringen. Es sieht so aus, dass das Warten und Suchen ein Ende hat. Innenstadtnah gelegen, gute f\u00fcnf Minuten zu Fu\u00df zur S-Bahn mit prima Verbindungsm\u00f6glichkeiten zu unseren Arbeitsstellen. Auch das Wasser ist in der N\u00e4he, so dass wir hoffentlich bald unser Kanu mal wieder zu Wasser lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dezember<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2401\/2132516181_714ab3c780_m.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Der Hauskauf ist fast unter Dach und Fach. Bis Mitte n\u00e4chsten Jahres werden wir uns aber wohl noch gedulden m\u00fcssen, bis alles fertig gestellt ist. Das d\u00fcrfte dann wohl einer der wichtigsten Momente des n\u00e4chsten Jahres werden. Damit bin ich auch mit meinem Jahresr\u00fcckblick am Ende. Der erste, den ich \u00fcberhaupt geschrieben habe. Viele Dinge habe ich nicht erw\u00e4hnt. Die vielen neuen, netten Bekanntschaften, auch unsch\u00f6nere Begebenheiten, wie die Zensur auf flickr.com, die mich einige Zeit besch\u00e4ftigt hat. Dauerbrenner war die sog. &#8222;Umweltzone&#8220; und die CO2- oder auch Feinstaubdiskussion. Wenn ich daran denke, kommt mir die Galle hoch, zeigt sich doch, was f\u00fcr schlechte, verlogene Politiker uns &#8222;vertreten&#8220;. Sch\u00f6n war das erste Jahr in meiner neuen Firma. Seit langem habe ich mich mal wieder auf eine Weihnachtsfeier gefreut! Prima gelaufen ist auch das Fiat-500-Forum, das nur ganz selten Anlass f\u00fcr \u00c4rger gab, die meiste Zeit Spa\u00df machte, auch wenn wirklich sehr viel Arbeit darin steckt. In dem Zusammenhang bedanke ich mich auch bei meinen Mitstreitern.<\/p>\n<p>Jetzt ist Heiligabend, fr\u00fcher Nachmittag. Heute Abend geht&#8217;s zu einem lieben Kollegen und seiner Frau, morgen startet die Weihnachtstournee zu unseren Eltern. Dann kommt Besuch \u00fcber Silvester. Es wird also nicht langweilig.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche allen genauso viel Gl\u00fcck, wie ich in den vergangenen Monaten hatte, sch\u00f6ne Weihnachten und alles Gute f\u00fcr 2008!<\/p>\n<p>So long.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Puh, was f\u00fcr ein Jahr! Eigentlich fing das Jahr schon Ende 2006 mit der Entscheidung an, das M\u00fcnsterland zu verlassen und nach Berlin zu gehen. Aber der Rattenschwanz, den das nach sich gezogen hat, ist schon beachtlich. Aber von vorn: Nov. 2006: Der Entschluss ist gefallen. Ich verlasse meine erste Arbeitsstelle und gehe nach Berlin. 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