{"id":703,"date":"2008-11-10T15:50:07","date_gmt":"2008-11-10T13:50:07","guid":{"rendered":"http:\/\/willsagen.de\/?p=703"},"modified":"2008-11-10T15:50:07","modified_gmt":"2008-11-10T13:50:07","slug":"funk-bis-zum-umfallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willsagen.de\/?p=703","title":{"rendered":"Funk bis zum Umfallen!"},"content":{"rendered":"<p>Am vorletzten Wochenende (ja, ich wei\u00df, das ist jetzt auch nimmer brandaktuell) hatten wir mal wieder Besuch aus Luxemburg. Und was macht man da Samstag Abend? Richtig, man geht in einen Laden, wo ordentliche Musik gespielt wird.<\/p>\n<p>Dummerweise kann man ja nicht einfach irgendwo hingehen, sondern muss sich schon zuvor informieren. Denn, so ein Laden, wo man mal sicher gehen kann, gut (und g\u00fcnstig) mit Live-Musik unterhalten zu werden, habe ich leider noch nicht gefunden. Am liebsten w\u00e4re mir so eine Art Jazzkeller in Friedrichshain. Vielleicht gibt es ja sowas.<\/p>\n<p>So haben wir uns die<a href=\"http:\/\/www.zitty.de\/\" target=\"_blank\"> Zitty<\/a> geschnappt und die Kleinanzeigen durchgew\u00fchlt. Irgendwann bin ich auf einen Programmhinweis f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/www.schokoladen-mitte.de\/\" target=\"_blank\">Schokoladen Mitte<\/a> gesto\u00dfen. Da war ich <a href=\"http:\/\/willsagen.de\/?p=89\" target=\"_blank\">schon mal<\/a> und ziemlich begeistert. Nat\u00fcrlich kannte ich weder die Band <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/rupertskitchen\" target=\"_blank\">Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra<\/a> noch den offensichtlich f\u00fcr&#8217;s Rahmenprogramm zust\u00e4ndigen DJ Mutti. Lasst euch nicht t\u00e4uschen, wenn der Name zun\u00e4chst nicht verhei\u00dfungsvoll klingt. Wer Black Music mag, vor allem (P-)Funk, durfte hingerissen sein!!!<\/p>\n<p>Im Schokoladen liefen ein paar Leutchen rum, die irgendwie eindeutig als Funk-Musiker zu erkennen waren. Buntes Jackett, riesiger Hemdkragen, Pornobrille usw. usf. Zun\u00e4chst bestieg aber noch ein anderer Geselle die B\u00fchne, der sich an einem Rohr mit bunt leuchtenden Kn\u00f6pfen zu schaffen machte und vor sich ein Laptop aufbaute, namens <a href=\"http:\/\/onyx-ashanti.ning.com\/\" target=\"_blank\">Onyx Ashanti<\/a>. Der setzte sich einen Hubschrauberhelm auf. Dieser nahm ihm, ziemlich ins Gesicht gezogen, die Sicht, hatte aber wohl den Vorteil, dass er den Sound nun auf den Kopfh\u00f6rern hatte. Welchen Sound? Den, den er aus seiner Midi-Klarinette, oder was das f\u00fcr ein Teil war, zauberte. Jedenfalls waberten mal Synthi-Sounds durch den Saal, dann sowas wie ein Saxophon. Er erkl\u00e4rte dann, dass er jetzt mal erst einen Beat-Loop einspielt und dann darauf improvisiert. In den n\u00e4chsten Minuten konnte man nun live verfolgen, wie man einen Song zusammenmixt. Erstmal Bass und Groove, dann hier und da ein paar Melodieschnippsel und dann darauf eine Leadstimme spielen. So mixte da einer allein mal eben einen leckeren Cocktail aus Funk und Fusion f\u00fcr die Ohren. Genial!<\/p>\n<p>Das ging ne Zeitlang so, bis die Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra beinahe nahtlos weitermachte. Geniale Partymucke! Es hat wirklich Seltenheitswert, wenn eine unbekannte Band es innerhalb von drei St\u00fccken schafft, dass der ganze Laden tanzt! So gab es ohne Pause ein Funk-Feuerwerk. Mal ein bisschen in Richtung R&#8217;n&#8217;B, auch mal Ska\/Reggea, meistens aber Funk. Die Besetzung Tasten, Gitarre, Bass, Posaune, Schlagzeug und eben Gesang mit Altsax sorgte st\u00e4ndig f\u00fcr ein Groove, der in die Beine geht. Ziemlich sauber abgemischt konnte man alle Instrumente und so gut raush\u00f6ren.<\/p>\n<p>Eins steht fest: Das war nicht das letzte Konzert von Rupert&#8217;s Kitchen Orchestra, das ich mir angeh\u00f6rt habe.Vielleicht gibt&#8217;s da ja auch ein Wiedersehen mit Mister Onyx. Au\u00dferdem soll es wohl eine Art Konzertreihe geben, in der noch weitere Funkbands im Schokoladen spielen. Endlich habe ich auch in Berlin die Musik gefunden, die ich so gesucht habe! Yeah!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vorletzten Wochenende (ja, ich wei\u00df, das ist jetzt auch nimmer brandaktuell) hatten wir mal wieder Besuch aus Luxemburg. Und was macht man da Samstag Abend? Richtig, man geht in einen Laden, wo ordentliche Musik gespielt wird. Dummerweise kann man ja nicht einfach irgendwo hingehen, sondern muss sich schon zuvor informieren. 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