{"id":7092,"date":"2026-01-07T19:52:40","date_gmt":"2026-01-07T18:52:40","guid":{"rendered":"https:\/\/willsagen.de\/?p=7092"},"modified":"2026-01-09T14:21:16","modified_gmt":"2026-01-09T13:21:16","slug":"schalt-dein-radio-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willsagen.de\/?p=7092","title":{"rendered":"Schalt‘ dein Radio ein!"},"content":{"rendered":"
Gern. Aber wie?<\/p>\n<\/div>\n
In der alten, analogen Welt hatten die meisten Ger\u00e4te Schalter, mit denen man sie ein- und ausschalten konnte. Das sind kleine, feinmechanische Bauteile, die richtige, den kompletten Strom f\u00fchrende Kontakte miteinander verbinden. Das hei\u00dft: Wenn der Schalter auf \u201cein\u201d steht, muss man nur Strom anlegen, und es war sofort an. Man kann solche Ger\u00e4te also ganz einfach mit Schaltuhren oder Bewegungsmeldern einschalten. Das geht heute kaum noch. Das reine Anlegen der Betriebsspannung bewirkt nichts, weil es keinen mechanischen Schalter gibt, der den Kontakt aufrecht erh\u00e4lt, auch wenn keine Spannung mehr anliegt.<\/p>\n
Wenn Ger\u00e4te mit \u00fcberwiegend digitalem Innenleben heute so tun, als ob man sie \u00fcber einen Schalter ein- und ausschalten kann, ist das oft geflunkert, weil da – soweit ich das verstanden habe – eigentlich nur ein Taster einem Transistor sagt, dass er jetzt mal durchschalten soll und so die Spannung an die Stromkreise legt. Es muss also \u00fcberhaupt eine Spannung anliegen, damit der Schalter seinen Schaltzustand kennt. (In dem Zusammenhang: Es gibt auch kaum noch Potentiometer, gar mit Anschlag links und rechts, sondern h\u00e4ufig nur noch Drehsteller, die Impulse an die Elektronik geben: Mach mal lauter, heller, leiser, dunkler: Was auch immer.)<\/p>\n<\/div>\n