Ist die Cola zuckerlos, klebt sie nicht auf deiner Hos’

18. Juni 2016 · Will Sagen

Stadterkundungen sind anstrengend. In Paris allerdings hat man beste Möglichkeiten, sich in einem der zahllosen Straßencafés zu erholen und den umtriebigen Parisern bei ihrer Geschäftigkeit nachzublicken.

ColaZur Erfrischung bestelle ich mir eine Cola, und zwar die Light-Version. Zu viel Zucker ist schließlich nicht gut. Und normale Cola besteht ja praktisch nur aus Zucker. Der Kellner setzt die Cola wenig gefühlvoll auf dem Tisch ab: Eine kleine Flasche sowie ein Glas mit Zitronenscheibe und einer großen Menge Eiswürfel. Schnell die Flasche ins Glas umgefüllt und rein mit dem süßen Zeug, so der Plan. Ich greife das Glas, schaffe es gerade noch, es in meine Richtung zu bewegen, als es “knack” macht und der dicke Glasboden hinunterfällt.

Ich gehe nicht davon aus, dass ich einen besonders intelligenten Gesichtsausdruck zustande bringe, als ich nunmehr praktisch ein Stückchen Glasrohr in der Hand halte, während der Glasboden niederdonnert und sich die Cola in einem Schwung auf meiner Hose ausbreitet. Glücklicherweise nicht direkt in den Schritt, sondern mehr seitlich. Nass bin ich trotzdem.

Während mir der Kellner ein neues Cola-light-Gedeck bringt, versuche ich, den größten Teil der Flüssigkeit mit Papierhandtüchern und Servietten abzutupfen, was mir natürlich nur leidlich gelingt. Meine Hose bleibt erstmal ein größeres Feuchtgebiet. Prima, denke ich. Jetzt kannst du den Rest des Tages (der Eiffelturm und Lafayette standen mindestens noch auf dem Programm) in einer klebrigen Buchse rumlaufen. Aber, oh Wunder! Die Cola trocknet langsam, aber ist kein bisschen klebrig dabei. Klar, klebrig wird sie durch den Zucker. Nicht nur aus Kaloriengründen war die zuckerfreie Variante also eine gute Wahl.

(Zu untechnisch für’s Techniktagebuch, daher hier)

 

Selbstreinigungsfunktion

2. Juni 2016 · Will Sagen

Gerade lese ich beim Techniktagebuch-Kollegen Thomas Wiegold, dass er in seinem Blog „Augen geradeaus“ Schwierigkeiten mit Kommentarpöblern hat.

Nach meinem Stress im Fiat-500-Forum habe ich mir ja einige Gedanken dazu gemacht, wie man eine Community besser (was auch immer das sein könnte), sagen wir demokratischer organisieren könnte. Eine Idee war, dass man allen Lesern die Möglichkeit gibt, Kommentare von allen anderen ausblenden zu können. Löschen wäre vlt. zu viel gesagt, weil eine Wiederherstellungsfunktion schon gegeben sein sollte. Ein Kommentator könnte seinen eigenen Beitrag nicht wieder hervorholen, nur andere.

Es wäre wirklich spannend, zu sehen, was dabei herauskommt, gerade in einem Blog, in dem rege kommentiert wird. (Deswegen muss ich das hier gar nicht erst versuchen. Ich wüsste auch gar nicht, wie man das programmiert.)

Kawa-Tagebuch: Ölwechsel (und Bremsklötze)

28. Mai 2016 · Will Sagen

Bei km 49461.

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Mal eben nen Ölwechsel machen. Kein Problem. Karre aufgebockt, Filterdeckel und Ablassschraube lösen, alles ablassen, Filter wechseln (neuen hatte ich schon liegen), alles zu schrauben, neues Öl druff und fertig.

Neues Öl. Klar, der Kanister 10W40 stand schon lange bereit. Sehr lange. Sehr sehr lange. Ich ziehe den Ausgießer raus, drehe den Deckel auf, ziehe den Siegelverschluss auf und sehe eine trübe, dunkelgraue Suppe. Mist. Altöl. Da hatte ich den neuen Kanister wohl am großen Verschluss aufgeschraubt (in dem die Ausgießtülle integriert ist) und dann vergessen, wegzubringen. Nach langer Zeit hatte ich das dann als frisches Öl abgespeichert.

Ich will einen tieferen Blick in den Kanister werfen und versuche, den großen Verschluss zu öffnen. Der wehrt sich. Selbst mit Zange. DAS. KANN. ALLES. NICHT. SEIN. Der war jedenfalls noch nie offen.

Ich schaue mir das Öl genauer an und denke: Wer weiß? Vielleicht ist es immer so grau. Immerhin ist es mit MoS2. Also google ich nach „liqui moly mos2 farbe leichtlauf 10w40“ und finde das hier:

Das LIQUI MOLY MoS2 Leichtlauf 10W-40 enthält zum Beispiel Molybdändisulfid. Das ist ein graphitähnlicher Festschmierstoff, der die Reibung im Motor reduziert und dem Öl ausgezeichnete Notlaufeigenschaften verleiht. Weil Molybdändisulfid anthrazitfarben ist, ist das Öl schon ab Werk dunkel gefärbt.

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Also, alles bestens: Öl rein, fertig.

Nachtrag: Ein paar km zuvor habe ich die Bremsklötze vorn gewechselt.

Hello world! reloaded

15. Mai 2016 · Will Sagen

Blog neu aufgesetzt. Ein paar Bilder scheinen verlustig gegangen zu sein.

Kann auch sein, dass der rss-Feed jetzt nicht mehr über feedburner kommt. Ich hab eh nie verstanden, wofür das gut ist.

[WordPress] Problem gelöst: Http-Fehler beim Foto-Upload

12. Mai 2016 · Will Sagen

Im letzten Beitrag hatte ich es schon angerissen. Ich hatte seit einiger Zeit Schwierigkeiten mit dem Foto-Upload. Ich dachte schon, das Ende von „willsagen.de“ sei nahe, da kam plötzlich ein freundliches Hilfeangebot von Kathrin Passig, sie würde sich das mal ansehen.

Beim Upload tauchte stets ein (mir) nichtssagender http-Fehler auf, etwa so: html

Kathrin hat dann herausgefunden, dass die Fotos zwar im ftp-Verzeichnis, wo sie hinsollen, ankommen, aber dann geht es irgendwie nicht weiter. Die Lösung hat sie dann hier im letzten Kommentar gefunden. Ich zitiere mal:

Der Fehler liegt offenbar am PHP-Modul Imagick, was für die Komprimierung der Bilder nach dem Upload zuständig ist.“

Mit diesem Plugin lässt sich das reparieren, in dem auf das alte Modul „GD“ umgestellt wird. Tja toll. Darauf soll einer kommen.

[Fusselflieger] Sonic Fighter

12. Mai 2016 · Will Sagen

Vor einiger Zeit habe ich für kleines Geld bei ebay einen Sonic Liner von Multiplex ersteigert. Das ist eines der ersten Modelle aus dem sogenannten Elapor, einem elastischen Schaumwerkstoff, der aus der Nähe wie Styropor aussieht, aber eben nicht so leicht zerbröselt. Ein super Werkstoff für Modellflugzeuge, wie ich bei meinen ersten GehFlugversuchen mit meinem Easy Star (ebenfalls von Multiplex und aus Elapor) erfahren habe.

Der Sonic Liner ist eigentlich ein Fantasie-Flugzeug. Es ist in Entenbauweise ausgelegt, also mit dem Höhenleitwerk („Canards“) vorn, und den Tragflächen hinten. Dadurch ergibt sich einerseits eine interessante Optik, andererseits gutmütige Flugeigenschaften. Der Sonic Liner soll das Passagierflugzeug der Zukunft darstellen und sieht eigentlich so aus:

Sonic Liner

Vorne ein Cockpit, dahinter die Canards, dann Rumpf mit Fenstern für die Passagiere und hinten Tragflächen sowie Seitenleitwerk.

Nun hatte ich irgendwann mal im Netz ein Foto von einem Sonic Liner gesehen, der zu einer Art „Fighter“ umgebaut war. Das hatte es mir angetan, und ich wollte meinen, der aus der Nähe „dank“ einiger Bruchstellen, Schrammen und Macken nicht so gut aussah, etwas aufhübschen. Das Ganze sollte im StarWars-Look daher kommen. Erst mal hab ich mir eine Kabinenhaube auf gut Glück besorgt (leider weiß ich nicht mehr, was das für eine ist, denn ich hätte aufgrund eines Sekundenkleberunfalls (nach den Fotos) gern eine neue. Seufz …). Die Haube passte auf Anhieb ganz gut. Außerdem kam noch ein Pilot unter die Haube. Der guckt etwas doof aus der Wäsche. Würde ich aber auch, wenn jemand so fliegt wie ich. Dank Atemmaske sieht man das nicht so. Tja. Und dahinter sieht man schon die R2-Einheit, die in einem StarWars-Fighter ja nicht fehlen darf.

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Image_5Image_6Das Cockpit hab ich dann noch grau ausgepinselt und dem Rest des Sonic Fighters einen (mehr oder weniger gelungenen …) StarWars-Look gegeben. Ok, da muss ich noch üben. Egal. Mir gefällt’s.

Damit das Ding auch etwas besser abgeht, habe ich die alten Bürstenmotoren aus der 400er Klasse gegen bürstenlose Exemplare ersetzt, was ja heute Standard ist. Zur Montage eignen sich diese Röhrchen von den Vitaminpillen sehr gut. Die fliegen jetzt ohne Röhrchen rum.

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Tja, und so sieht das Gerät jetzt aus. Ich hätte ja gern noch Bilder im Flug, nur Fliegen und Fotografieren will mir noch nicht recht gelingen.

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Das Flugbild vom Sonic Fighter ist jedenfalls außergewöhnlich. Mir gefällt es sehr gut. Dadurch ist das Gerät derzeit mein Lieblingsflieger.

 

 

 

Prince :/

21. April 2016 · Will Sagen

Einer der größten Musiker ist gestorben.

„While my guitar gently weeps“ ist alles andere als ein typischer Prince-Song. Hier gespielt zu Ehren von George Harrison, der den Song komponiert hat, ab etwa 3:30 mit einem sagenhaften Gitarrensolo*. Dieses Video habe ich mir sicherlich bislang am häufigsten von allem angesehen, was es auf Youtube gibt. Passt gerade ganz gut zur Stimmung.

Ich hatte das Glück, Prince vor ein paar Jahren in bester Laune in der Waldbühne zu erleben. Unvergesslich.

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Prince ist tot, aber seine Musik wird weiterleben.

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*Wo landet die Telecaster?

Was ist an Satire eigentlich so schwer zu verstehen?

13. April 2016 · Will Sagen

„Oh, ne, nicht der auch noch!“, werden nun einige denken. Dann bitte weiterklicken. Ich maße mir dennoch an, ein paar Gedanken aufzuschreiben, die mir im Zusammenhang mit Böhmermanns sogenanntem Schmähgedicht nicht ganz unwichtig sind. Die Kanzlerin meint, es sei bewusst ehrverletzend gewesen, was er da gesagt hat. Na klar war es das. Das sollte ja auch so sein. Eine Vorverurteilung sehe ich darin nicht. Er hat es ja nicht einfach dahingesagt, sondern geplant.

Der Kern der Frage ist doch, was ist Satire und was darf Satire?

Der zweite Teil lässt sich einfach beantworten: „Alles.“ Vielleicht etwas eingeschränkt: Alles, was sich mit Worten und Bildern ausdrücken lässt.

Was Satire ist, lässt sich schwerer beantworten. Wenn ich hier etwas schreibe, wird man das nicht unbedingt als Satire erkennen können, ich müsste es wohl erkennbar markieren. Bei einem Format wie dem Neo Magazin Royale ist das einfacher: Die Sendung ist von vornherein nicht als ernst zu nehmendes Livestyle- oder Feuilletonmagazin angelegt, sondern eben als Satiremagazin. Wer das bereits nicht erkennt, sollte einfach immer nur die Tagesschau oder, um beim ZDF zu bleiben, „heute“ gucken. Dort werden keine Witze gemacht. Bei jeder anderen Sendung kann man sich nicht unbedingt sicher sein, also Vorsicht!

Wir leben ja in Zeiten ausgeprägter Empörungskultur, die sich insbesondere gern an Medienschnippseln hochzieht. Ein Zitat, aus dem Zusammenhang gerissen: Der Mob grölt und postet und liked, als gäbe es kein Morgen mehr. Für die Ergründung des Gesamtzusammenhangs ist die Zeit zu knapp, das Datenvolumen zu gering. Man hat es sich schlicht abgewöhnt, Informationen zu hinterfragen. Man will sich an dem Fragment aufgeilen. Kontext ist irrelevant. Will man Böhmermanns Schmähgedicht einzuordnen verstehen, darf man den Zusammenhang eben nicht außer Acht lassen. Das wird auch die Justiz nicht tun, die sich nun wohl damit zu beschäftigen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bundesregierung im Rahmen des ominösen „Majestätsbeleidigungsparagraphen“ einer Strafverfolgung zustimmt, um gegenüber dem Erdogan das Gesicht wahren zu können. M. E. reicht aber auch die persönliche Strafanzeige von Erdogan schon, damit die Staatsanwaltschaft tätig werden kann, Bundesregierung hin oder her. Eine Zustimmung der Regierung würde m. E. mit dem Wissen erfolgen, dass der Sachverhalt nicht für eine Verurteilung reicht. Wenn das anders käme, muss ich mal schauen, wo man die Austrittsformulare aus diesem Land herunterladen kann.

Satire ist immer, aus irgendjemandes Sicht, verletzend, anstößig, ehrabschneidend, widerlich und damit alles andere als schön. Es sei denn, man ist nicht betroffen. Dann kann man vielleicht drüber lachen, aber auch nur vielleicht. Das Beispiel drängt sich ja geradezu auf: Charlie Hebdo: „So nah am Ziel. 2 Menüs für Kinder zum Preis von einem.“ mit Bezug auf das Foto von dem toten Flüchtlingskind, das am Strand liegt. Der Cartoon ist geschmacklos, er ist verletzend, aber bei aller Grausamkeit nimmt es die brutale Realität auf’s Korn. Volltreffer ist, wenn sich alle aufregen. Und ja, ich stehe immer noch hinter „Je suis Charlie“. Auch trotz oder wegen einer solchen Karikatur. Weil es möglich ist und möglich sein muss, dass jemand im Rahmen eines satirischen Mediums seine Meinung so kundtut. Gut oder schlecht sind subjektive Maßstäbe. Die haben bei der Frage, ob etwas zu verbieten ist, nichts zu suchen.

Wer nun daherkommt und meint, dass Böhmermann sein Gedicht doch nicht hätte aufsagen dürfen und, weil er es gemacht hat, dafür bestraft gehört, hat die Freiheit der Kunst, zu der auch Satire gehört, nicht verstanden. Nur, weil es einem nicht gefällt, ist es noch lange nicht verboten. Den Nazis gefielen bestimmte Bilder und Bücher nicht. Sie haben sie verboten und verbrannt. Dass das nicht richtig war, ist heute wohl allgemeiner Konsens.

Böhmermann stellt sein Gedicht in einer satirischen Sendung in einen Gesamtzusammenhang, um im Vergleich zum Extra-3-Beitrag, in dem eigentlich nicht mal großartig etwas erfunden wurde, zu zeigen, was gerade nicht mehr erlaubt ist. Aber er deutet es nicht an, sondern sagt es konkret. Das ist beinahe so, wie wenn man jemandem kräftig vor’s Schienbein tritt und dann sagt: „Das darfste nicht machen, das ist verboten.“ Geschmacklos und verletzend. Nur ist das eben unmittelbare körperliche Gewalt. Da kann man noch so oft mit den Augen zwinkern und „War nicht so gemeint!“ sagen. Satire ist das nicht. Wenn Böhmermann aber nicht als Privatmann in einem ernsten Rahmen, sondern in seiner satirischen Sendung ein paar verbale Entgleisungen vom Stapel lässt, dann ist das Satire. Muss man nicht gut finden, aber eben hinnehmen. Auch ein Staatsoberhaupt. Und ein Papst. Und eine Bundeskanzlerin. Vielleicht auch ich einmal.

 

10 Jahre willsagen.de

12. April 2016 · Will Sagen

Hurra, Geburtstag …

Naja. Viel ist hier nicht los, aber ohne willsagen.de wär’s auch doof. (Finde ich.)
Einige Beiträge, die ich früher hier gepostet hätte, landen inzwischen im Techniktagebuch. Da sind sie ja auch gut aufgehoben.

Zwischenzeitlich habe ich natürlich immer mal überlegt, das „tolle“ Design zu überarbeiten. Aber inzwischen ist es schon mehrfach aus der Zeit gefallen. Also: Nix da. Das bleibt so.

Solange ich die Seite nicht bei irgendwelchen Updates abschieße, ist also kein Ende abzusehen. Bemerkenswert finde ich nach wie vor, dass es ganz vielen Bloggern stets darum geht, möglichst große Reichweite zu erlangen. Mir ist das wurscht. Wer mitlesen möchte, kann es tun, wer nicht, lässt es eben.

So long.

 

Wie die Apps auf den iPad-Oldtimer kommen

29. März 2016 · Will Sagen

Ich leihe mir von meinem Freund ein iPad, um herauszufinden, ob ich es für einen Bandauftritt als digitales Textbuch verwenden kann. Es ist nicht so einfach, ein iPad auszuleihen, weil es viele Leute eben nicht mal eben für ein paar Wochen oder so weggeben können oder wollen. Ich bekomme eins und zwar einen echten Oldtimer, nämlich ein iPad 1.

Mein Freund gibt mir doch seine Säuernis mit auf den Weg, weil er es unmöglich findet, dass man das alte Ding quasi nicht mehr benutzen kann. Viel zu viele Apps lassen sich einfach nicht mehr installieren. Hat man im Appstore seine Wunsch-App gefunden, bekommt man viel zu häufig diese Meldung zu sehen.

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Problem: Auf dem Oldtimer-iPad läuft nur iOS 5. Und eine neuere Version lässt sich nicht installieren. Nach einigem Gugeln finde ich einen Workaround, der auch tatsächlich funktioniert. Man muss auf einem iMac oder Macbook iTunes öffnen (iTunes unter Windows wird wohl auch gehen), dort in den Appstore gehen und die gewünschte App laden. Die ist dann erst mal auf dem jeweiligen Rechner.

Dann nimmt man den Oldtimer zur Hand und öffnet dort den Appstore. Wichtig ist, dass man mit dem gleichen Apple-Account wie auf dem Macbook/iMac angemeldet ist. Nun sucht man wiederum die gewünschte App und installiert sie. Zwar bekommt man auch wieder eine Fehlermeldung vorgesetzt, aber man hat nun auch die Alternative, die letzte funktionierende Version zu laden.

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Voilà, nun laufen die alten Apps auf dem Oldtimer-iPad.