Fiat 500 Ostsee-Treffen 2011

17. August 2011 · Will Sagen

„Ich fahr nicht! Elendes Scheißwetter“

Erst der Anruf bei Rainer und die Überzeugungskraft meiner Beifahrerin bewegten mich dann doch dazu, meinen Hintern in den voll gepackten (mir verbliebenen) Fiat 500 Kombi samt Anhänger zu schwingen und nicht nur den Motor, sondern auch gleich den Scheibenwischer einzuschalten. Und der sollte für die nächsten zwei Stunden nicht wieder ausgeschaltet werden. Eigentlich… Ich hatte die Windschutzscheibe mit RainEx eingerieben. So perlte der Regen auch ohne Wischer ab, die ohnehin das Wasser nur ein bisschen von der einen in die andere Ecke schieben. Jedenfalls, wenn man schnell genug fuhr. Im Stau ging das eher nicht so gut.

Selbst der Gang wenige Meter vom Parkplatz zum vereinbarten Treffpunkt mit Rainer und Vivien in der Raststätte Linumer Bruch genügte, um gründlich nass zu werden.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Dann ging es weiter Richtung Nordwesten. Schon nach kurzer Fahrzeit war die Scheibendichtung nicht mehr das, was ihr Name versprach, und so verbrachten wir die ansonsten relativ eintönige Fahrt damit, kleine Läppchen erst unter die Scheibendichtung zu klemmen, um das Wasser aufzusaugen, das sonst auf die Knie tropft. Danach wurden die Stofffetzen auf der an der Handbremse ausströmenden Heizungsluft wieder getrocknet. So ging das eine ganze Zeit lang, bis wir in die Nähe von Hamburg kamen, das ja berühmt ist für sein gutes Wetter. Der Regen ließ nach, als wir kurz vor Hamburg nach Norden abbogen um Kiel, respektive Heidkate, anzusteuern. Rund 50 Kilometer vor dem Ziel konnten wir dann sogar das Dach aufklappen!

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Auf dem Treffenplatz war schon allerhand los. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass sich die weite Anreise lohnt und man das Treffen mit einem Kurzurlaub verbinden kann. So hatten sich viele schon einige Tage vor dem eigentlichen Beginn des Treffens am Freitag die besten Plätze gesichert. Aber auch wir konnten nicht meckern. Ein feiner Platz für unser Zelt war schnell gefunden, von dem aus es nicht weit zum Deich und damit zur Ostsee war.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Besonders gefreut hat mich, meinen Bruder nicht nur wiederzutreffen, sondern insbesondere auch mit seinem Fiat, der erst zwei Tage vorher getüvt wurde und mal wieder eine längere Strecke unter die Räder nehmen durfte. Aber auch sonst kennt man sich natürlich in der Szene, wobei es immer wieder schwierig ist, den Forumsnamen real existierende Personen zuzuordnen. Dass mich eine Person nicht mehr grüßt: Willkommen im Kindergarten.

Abends kam es natürlich, wie es kommen musste: Man traf sich, redete, trank einen Schluck, redete, trank einen Schluck und so weiter. Es war nicht all zu spät, als meine Beifahrerin und ich ins Zelt krochen. Das beste Giveaway ever, das es bei der Anmeldung zum Treffen gab, waren übrigens die Ohrenstöpsel. Selten habe ich so selig und lange geschlummert! Toppen kann man das Schlaferlebnis nur noch mit einer Schlafmaske (son Ding für vor die Augen). Dann ist es nicht nur leise, sondern auch noch dunkel.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Die Kieler sind ja hervorragend organisiert. Schon beim ersten Gang Richtung Klohäuschen sah man fleißige Menschen Brötchen schmieren und Kaffee kochen und so weiter. Für wirklich wenig Geld konnte man sich prima satt futtern. Dazu trug natürlich den Rest des Tages auch die Fressbude bei. Mit dem Dönermann gab es leider wohl etwas Stress, was angeblich der Grund war, dass Klaus und Artur meinten, die Nacht Wache schieben zu müssen. Ich habe schon bessere Ausreden zum Durchmachen gehört. Jedenfalls hat es noch bis in den Nachmittag gedauert, bis die beiden, die wie aufgezogen rumrannten, endlich in der Waagerechten waren.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Teilemarkt war auch. Sogar sehr reichhaltig. Da ich ja meinen Fiat-Fahrzeugbestand um 50% reduziert habe, ist mein Teilebedarf entsprechend zurückgegangen. So haben nur ein paar echte Kleinigkeiten den Besitzer in meine Richtung gewechselt. Jedenfalls gab es ansonsten eigentlich für jeden Geschmack und Bedarf etwas: Dir ist auf der Anreise ne Schraube weggeflogen? Kein Problem, sie ist garantiert zu bekommen. Du hast Lust auf neue, größere Herausforderungen? Da hatte Guido mit seiner schweizerkäsigen Multipla was im Angebot. Apropos Schweizer: Die lustige Reisegruppe aus der Schweiz, die quasi auf der Durchfahrt meinen N eingepackt hat, war auch da. So konnte ich noch einmal mein „Werk“ begutachten. Ja. Gefällt mir immer noch. Aber dennoch bereue ich den Verkauf immer noch nicht. Immerhin konnte ich die Fotos schon mit meinem „Trostpflaster“ machen.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Die Ausfahrt hat wohl einige Teilnahmerekorde gebrochen. Ich habe etwas von einer dreistelligen Teilnehmerzahl gehört. Das Ziel kam mir zwar bekannt vor, aber das macht nix. Die Gegend ist ja auch einmalig schön. Da ich mir ein Verfahren wg. gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr nicht leisten kann, reihe ich mich (wenn ich überhaupt selber fahre) immer recht weit hinten ein. Dieses Absperren von zum Teil stark befahrenen Straßen ist zwar irgendwie unumgänglich, aber ich bete jedes Mal, dass nichts passiert.

Lustig fand ich ja die holländischen Jungs, die mehr auf als in ihrem Fiat saßen.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Nach der Ausfahrt ging’s in die Ostsee! Hach, herrlich. Nur an den Strand legen, is nich. Man will mich immer wieder ins Meer zurückziehen… Der Rest des Abends verlief so ähnlich wie am Vortag, allerdings aufgelockert durch die Verlosung. Leider hat das massive Losekaufen einer gewissen Randgruppe, die sich aus dem Internet kennt, nicht ganz den gewünschten Erfolg gebacht. Aber bei Cemil ist der freundlicherweise von einem Händler mit allerdings putzigen Geschäftsgebahren gestiftete Rumpfmotor auch gut aufgehoben. Aufgrund von Cemils frankophiler Motorenader wird der Fiat-Motor sicher lange halten.

Das war es dann auch schon fast. Noch einmal verstöpselt schlafen, frühstücken, blödeln, alles einpacken und los. Diesmal mit zwei Gespannen: Rainer und Wanda mit blauem L und Piccolino, meine Beifahrerin und ich mit Kombi und Klaufix. Zwei Stunden vor Berlin fing es dann auch wieder an zu regnen. Alle, denen ich tags drauf erzählt habe, was wir für herrliches Wetter hatten, haben mir erst geglaubt, nachdem ich statt Schwimmhäuten einen leichten Sonnenbrand vorgezeigt habe.

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Hab ich doch gleich gesagt, dass es sich lohnt, loszufahren. ;-)

 

 

Leica M9-P

10. August 2011 · Will Sagen

Uff. Man muss schon etwas verrückt sein.

Leica M9-PDie meisten fragen sich (oder mich): Warum tut man sich das an? Eine Kamera ohne Autofokus, für die es (bis auf eine Ausnahme) keine Zoomobjektive gibt, ohne eingebauten Blitz, die nicht mal einen besonders lichtstarken bzw. rauscharmen Sensor hat, eine Kamera, mit der man von den meisten Foto-Kennern als Spinner abgetan wird. Und letzteres trifft auf mich sicherlich zu. Was soll ich damit? Bin ich Fotograf? Ok, ich fotografiere beruflich viel und dabei lege ich eben auch wert auf hohe Bildqualität. Und ich habe in den letzten Jahren mehr und mehr Spaß am Fotografieren, nun also am archaischen Fotografieren gefunden.

Erste Erkenntnis: Wenn das Foto nichts geworden ist, liegt es nicht an der Kamera, sondern am Bediener. Wenn das Foto aber was geworden ist, kommt schnell der „Wow“-Effekt auf. Knackscharf. Dieser Begriff muss wohl für die Leica-Objektive erfunden worden sein. Und genau da sind wir schon beim entscheidenden Punkt: Die Objektive sind einfach der Hammer. Ich habe nun ein 35 mm 1:1,4 Summilux und ein 92 mm 1:2,8 Elmarit-M zur Verfügung. Apropos Objektiv: Wenn das 35mm 1:1,4 nicht lieferbar gewesen wäre, hätte ich wohl erst mal auf die ganze Kamera verzichtet. Man muss ja nicht glauben, dass man so etwas einfach so kaufen kann. Ein Anruf im KaDeWe ergab, dass der Verkäufer in der Fotoabteilung nach 5 Monaten Wartezeit gerade dabei war, eines auszupacken. Das hat man mir freundlicherweise zurückgelegt. Ein älterer Herr hätte es wohl stante pede gekauft – kurz nach meinem Anruf. Einen Body hatte man übrigens nicht da. Dafür konnte ich mir bei Meister-Camera in der Fasanenstraße die Farbe aussuchen. Dort wiederum hatte man eine ellenlange Warteliste für das 35 mm Summilux. Wow…

Schon nach kurzer Eingewöhnung habe ich gemerkt, dass ich auf Zoom-Objektive ziemlich problemlos verzichten kann. Zu der Kamera gibt es zwei Lightroom-Lizenzen. Damit kann man die 18-Megapixel-Bilder prima nachbearbeiten und eben auch ohne schlechtes Gewissen Ausschnitte vergrößern. Auf den ersten Eindruck des Displaybildes sollte man sich übrigens nicht verlassen: Da wird nämlich z. B. die Rauschunterdrückung nicht angewendet. Vor allem Bilder mit höheren ISO-Werten sehen in der Voransicht furchtbar aus! Das legt sich dann aber am Rechner.

Bammel hatte ich ja vor dem sog. Messsucher. Über eine zweite Optik wird in den Sucher ein Bildausschnitt eingespiegelt, der in einem rechteckigen Feld in der Mitte des Suchers mit dem großen Sucherbild überlagert wird. Visiert man z. B. eine vertikale Kante an, kann man mit dem Fokusring die beiden Bilder deckungsgleich übereinander schieben. Dann ist es genau auf den Punkt scharf gestellt. Kein Thema! So ähnlich wie der Schnittbildindikator, den die älteren unter uns noch von den früheren Spiegelreflexkameras kennen. Damit haben wir damals(tm) schließlich auch scharfe Bilder geschossen. Wo mich der Autofokus meiner Nikon schon mal verlassen hat und das Objektiv lustig hin- und herpumpt, drehe ich nun wieder selber, wie ich das mal gelernt habe. Ich will das nicht als das Nonplusultra darstellen, aber man kann gut damit zurecht kommen. Selbstredend haben gute Autofokussysteme auch mehr als nur eine Daseinsberechtigung. Allerdings ist das manuelle Scharfstellen an Autofokus-DSLR-Objektiven in der Regel weniger als eine schlechte Krücke. Dafür ist das Komponieren eines Fotos ein Genuss der Sinne: Scharfstellen, Blende mit einem richtigen, rastenden Ring wählen, stillhalten und dann dem Auslösegeräusch lauschen. Erst macht es „klack“, dann „sssssssst“. Im „Diskret-Modus“ kommt das „ssssssst“ erst, wenn man den Auslöser wieder loslässt. Manchmal habe ich schon gedacht, müsste gar keine Speicherkarte in der Kamera sein. Allein der Moment der Aufnahme ist schon ein Erlebnis!

Leica M9-PUnd so knippst man fröhlich drauf los mit einer Kamera in der Hand im Gegenwert eines kleinen Kleinwagens (mit Objektiv…). Es soll Leute geben, die die Kamera vom Laden gleich in die Vitrine verfrachten. Nicht mit mir! Ein paar Macken werden da nicht ausbleiben.

Wo andere über 100%-Sucher ihrer DSLR fabulieren, habe ich natürlich erst mal das Nachsehen. Der Bildausschnitt ist eben nicht genau der, der mit Leuchtbalken im Sucher angezeigt wird. Aber eben so etwa. Dafür kann ich aber sehen, was außerhalb meines Motivs passiert. Rennt mir gleich einer ins Bild? Ich sehe das. Will ich noch warten, bis sich irgendwas interessant voreinander schiebt? Kein Thema. So kann man sich den Messsucher schönreden. Der Blick durch eine DSLR ist eben echt nicht zu verachten. Aus meiner Sicht kommt es aber darauf an, was man will. Mir ging es um eine (möglichst) kleine Kamera mit herausragenden Leistungsmerkmalen, Wechselobjektiven und Vollformatsensor. Tja, und da ist die Luft dünn.

Ich finde die Farbwiedergabe übrigens natürlicher als von meiner Nikon D5000. Die macht poppigere Farben. Beides hat seine schönen Seiten. Die Leica-Bilder wirken auf jeden Fall sehr ausgewogen, finde ich.

Das Schöne an der Leica ist außerdem, dass sie so unauffällig ist. Wer sich nicht auskennt, meint, ich würde mit der Nachkriegsknippse meines Opas fotografieren, die er auf dem Schwarzmarkt gegen drei Pfund Kartoffeln getauscht hat. Man wirkt auf der Straße, wo ich gern fotografiere, nicht so bedrohlich wie mit einer Spiegelreflexkamera. Kurz: Ich mag die Leica! Es ist ein tolles Stück Technik. Ob sie das Geld wert ist, kann man ich nicht sagen. Für das gleiche Geld bekommt man eine hervorragende Nikon D3 nebst feinsten Linsen. Wenn ich das gewollt hätte, hätte ich jetzt sowas. Wollte ich aber nicht.

Hier mal ein paar meiner „Übungsbilder“:

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Meilenwerk Aug 2011

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

Hängeschalen

Akademie der Künste

Geld her

Meilenwerk Aug 2011

Meilenwerk Aug 2011

Fiat 500 Ostsee Treffen "Kieler Treffen" 2011

 

Geht doch, oder?

 

Eine Ära geht zu Ende: Fiat 500 N verkauft.

26. Juli 2011 · Will Sagen

20 Jahre hatte ich meinen Fiat 500 aus dem Jahr 1958. 10 Jahre davon hat allein die Restaurierung gedauert. Wir sind gemeinsam auf viele Treffen gefahren, (fast) nie liegen geblieben. Die Straßen im Münsterland sind wir gerne gefahren. Es war alles gut. Nur Berlin. Das war nix mehr für den kleinen, unschuldigen Fiat. Schlechte Straßen, schlechte Menschen, schlechtes Zeitmanagement.

Wenn man anfängt, Standschäden zu reparieren, eigentlich nur noch alle zwei Jahre zum TÜV fährt, dann stimmt irgend etwas nicht. Wenn man sich mit dem Auto auf der Straße nicht mehr wohl fühlt, sich nicht traut, es ohne Aufsicht irgendwo länger als 5 Minuten stehen zu lassen, dann ist was faul. Und genau an dem Punkt war ich angekommen.

Es ist ja auch nicht so, dass ich nun völlig unautomobilisiert wäre. Schließlich habe ich noch meinen Fiat 500 Kombi, meinen BMW, jogs Heinkel und so.

Was ich übrigens nicht machen werde: Ein anderes altes Auto kaufen. Ne lass ma. 😉

Sold.

Tschüss. Mach’s gut!

 

 

 

 

 

Peugeot 404 Taxi

17. Juli 2011 · Will Sagen

In Berlin gibt es einen weiteren Oldtimer als Taxi.

Neben Mercedes Heckflosse (hier bei einer Hochzeit) und 123er nun auch einen Peugeot 404. Den hatte ich neulich schon mal an der Eastside Gallery gesehen, am Freitag Abend ist er mir auf der Torstraße vor die Linse gefahren, wo ich ihn gleich erlegt habe, und das gar nicht mal so schlecht, wie ich finde. Für den Baum kann ich nix.

Aus der Hüfte geschossen

Aus der Hüfte geschossen

Hach, da möchte man gleich einsteigen!

 

Poesie in der Justiz

14. Juli 2011 · Will Sagen

Selten etwas Poetischeres in einer Ermittlungsakte gelesen:

„Ein ruhendes, ausgeglichenes Verfahren wird in die Passivdatei überführt.“

#hach 

 

Nachtrag:

Alles wieder kaputt. In einem Schriftsatz heißt es:

„Insbesondere beim Motorradfahren wird die Geschwindigkeit häufig ohne zu Bremsen reduziert. Denn anders als bei Kraftfahrzeugen kann man mit einem Motorrad nicht zugleich Bremsen und ein Ausweichmanöver einleiten.“

WTF???

Fiat 500 Photoshooting

11. Juli 2011 · Will Sagen

Standfotos. Stillleben.

Das Problem am eigenen Oldtimer ist, wenn man es selbst fotografiert, dass er dabei in der Regel stillsteht. Und so entstehen eben immer nur Standfotos und Stillleben. Dabei wollte ich doch sooo gern mal ein paar dynamische Fotos haben. Als sich Jog kürzlich zu Besuch ankündigte und er eh immer seine Fotoausrüstung im praktischen Schrankformat dabei hat, war es eigentlich nur noch vom Wetter abhängig, eine Fotosession zu starten. Das Wetter spielte mit, und so war es am vergangenen Samstag so weit.

Jog hat mir die Raw-Dateien überlassen, so dass ich nach Herzenslust daran rumschrauben konnte. Im Nachhinein werde ich vielleicht ein paar Fotos doch noch etwas aufhellen, obwohl das leicht Unterbelichtete so einen mystischen Touch gibt. Jedenfalls finde ich die Resultate so schon richtig geil!

My Fiats

Me and my '58 Fiat 500 N

My '58 Fiat 500 N

Me and my '58 Fiat 500 N

Me and my '58 Fiat 500 N

Me and my '58 Fiat 500 N

Me and my Fiat 500 Giardiniera

My Fiat 500 Giardiniera entering the wormhole

Ich Pappkopp hatte meine Kamera natürlich zu Hause gelassen. Sonst hätte ich auch noch ein bisschen den Jog im Fiat geknippst. Mir blieb dann am folgenden Tag die Ehre, ihn auf seinem Heinkel abzulichten. Auch gar nicht so schlecht, wie ich finde.

Heinkel Tourist 103 A1

Heinkel Tourist 103 A1

Update: Jog hat auch noch mehr, schicker bearbeitete Fotos geflickrt.

 

 

 

Farewell, Space Shuttle!

8. Juli 2011 · Will Sagen

Jetzt aber!

Nachdem ich im Mai ja schon voreilig gekräht hatte, dass das Space Shuttle zum letzten Mal abhebt, was sich aber nur auf die Raumfähre Endeavour bezog, ist heute wirklich Schluss, wenn alles gut geht.

Hier kann man den Start, der für heute nachmittag, kurz vor halb sechs angesetzt ist, verfolgen:

http://www.nasa.gov/mission_pages/shuttle/main/index.html

http://www.nasa.gov/externalflash/135_splash/index.html

 

Schade, dass man keinen würdigen Nachfolger am Start hat!

 

What a fucking great Foo Fighters show!

19. Juni 2011 · Will Sagen

Ziemlich spontan rief André vor ein paar Tagen ab, ob er bei uns samt Sohnemann pennen könnte. Samstag Abend wäre das Foo Fighters Konzert in der Wuhlheide, und er hätte noch eine Karte bekommen. Klar, kein Thema! Wenn wir da sind, ist das kein Problem.

fucking viele LeuteMan kündigte sich dann zum Grillen an. Andrés Bruder samt Freundin aus Köln und noch ein alter Kumpel (Not aus München) seien auch in der Stadt und hätten ebenfalls nichts gegen ne Vorabendgrillung einzuwenden. André, rechtzeitig angekommen, sagte schon, dass die Zeitschiene durch Mitwirken seiner Verwandtschaft gern mal aus den Fugen geraten könnte. So war es dann auch. Aber ich hatte schon bei Zeiten alles auf den Grill gepackt, was weg musste, und so bekamen die drei, als sie dann endlich da waren, gleich die Teller vollgepackt. Man habe übrigens kein Taxi bekommen (Haha, guter Witz außerhalb der Silvesternacht!).

fucking gute Festivalkleidung: Stahlkappen, Bollerbüchs und RegenjackeZur Wuhlheide sind’s von uns nur drei Stationen mit der S-Bahn. Genial! So waren wir, regenfest angezogen, ruckzuck da. Insgesamt brauchten wir noch drei Karten, für die wir 200 Euro statt insgesamt 150 Euro für das ausverkaufte Konzert bezahlt haben (ging dann wohl vom Preis her noch, vor allem, bei dem Spaß, der uns noch erwartete). Ich darf an dieser Stelle, weil es gleich so schön passt, mal das meist gebrauchte Wort von Dave Grohl vorwegnehmen: Fucking! Denn was uns vor dem fucking Eingang erwartete, hatte ich noch nicht erlebt und hätte nach den Love-Parade-Erfahrungen in Duisburg auch nicht gedacht, dass man solche eklatanten Fehler machen würde. Schuld war nämlich die fucking Eingangskontrolle durch die fucking Firma Best Berlin Entertainment Service Team. Die hatten es fucking nämlich überhaupt nicht im Griff. Ich war das erste Mal in der fucking Wuhlheide. Keine Ahnung, wie viele Eingänge es da gibt. Da wir von der S-Bahn kamen, konnte uns das eigentlich auch egal sein, weil der Weg ziemlich eindeutig zu erkennen war und sich Alternativen gerade nicht aufdrängten.

MenschenmassenUm es einigermaßen kurz zu machen: Die fucking Firma Best, die es überhaupt nicht im Griff hatte, war offensichtlich mit dem Besucherandrang überfordert. Mag sein, dass sich das etwas drubbelte, weil viele erst nach dem Weltuntergang (fucking Starkregen) sich auf den Weg gemacht hatten, aber dann muss man eben für solche Fälle von vornherein ein alternatives Konzept parat haben. Wir haben jedenfalls in einer fucking riesigen Menschentraube, die sich auf das einzig erkennbare Eingangstor zubewegte für ca. 50 m eine Dreiviertelstunde gebraucht. Dass dort einige Leute Panikattacken nahe waren, muss man wohl nicht großartig erwähnen. Es war eng. Sehr eng! Und das, weil man sich bei der fucking Firma Best, die es überhaupt nicht im Griff hatte, überlegt hatte, mit Vorstoppern und nachgeschalteten Kontrollettis zu arbeiten. Die ersten hielten die Menschenmenge mit in den Weg gestellten Absperrgittern auf und ließen nur stoßweise, und damit eben nicht kontinuierlich, ein paar Leutchen auf einmal durch, die dann von der zweiten Stufe auf unerlaubtes Zeug durchsucht wurden.

Hinter der Kontrolle tröpfelten nur ein paar Leute durch.Viel zu tun hatten die augenscheinlich nicht, jedenfalls ließ man sich nach meinem Gefühl zu viel Zeit, war dabei aber nicht besonders gründlich. An der Waldbühne z. B. klappte das bei Prince oder D.-T.-Kuhn besser. M. E. verteilt sich der Ansturm da auch auf mehrere Eingänge. Wie auch immer: Die fucking Betreiber der Wuhlheide sollten sich vielleicht mit ihrer sog. fucking Sicherheitsfirma mal was überlegen, wenn sie keine fucking Negativschlagzeilen heraufbeschwören wollen!

Hätte der Einlass einigermaßen reibungslos geklappt, wie man das erwarten darf, wenn man einen fucking Haufen Kohle für den Eintritt bezahlt, hätten wir vielleicht auch noch was von der Vor-Band of Horses mitbekommen. Die sollen ja auch nicht so fucking schlecht sein. Von denen haben wir dann aber nur die letzen paar fucking Takte gehört.

Dave is fucking good draufDann wurde bis etwa 21 Uhr umgebaut. Supercoole Typen in schwarz mit zig rumbaumelnden Klebebandrollen probierten mal diese, mal jene Stromgitarre aus, bis es dann endlich losging. Da war die fucking Welt dann wieder in Ordnung! Ich stehe ja eigentlich gar nicht so auf die Foo Fighters. Jedenfalls nicht so sehr auf das, was sie auf Studio-Alben an Songs abliefern, bis auf Times like these“, was wir mal mit meiner alten Band gespielt haben. Wenn er das komplett auf der fucking Lagerfeuergitarre geklimpert hätte, wäre ich ja etwas verbittert gewesen. Glücklicherweise stieg die Band dann doch noch ein. Puh, Song gerettet! Live sind die echt fucking good! Wow, geben die Gas. Vor allem natürlich Dave Grohl, der echt über einen fucking guten Humor verfügt, wenn er z. B. seine fucking gute Band vorstellt. Muss man gesehen haben!

fucking blue guitarTja, und so dudelten sie einen Song (ein paar kannte ich, die meisten nicht) nach dem fucking anderen runter, als wenn es kein morgen gäbe. Man ging dann auch nahtlos in die Zugaben über, oder es gab fucking keine. Je nach Sichtweise. Bei einer Spielzeit von zweieinviertel Stunde darf man sich wohl nicht beschweren!

Wir haben uns dann später darauf geeinigt, dass die Zugaben dann anfingen, als Lemmy von Motörhead zu einem fucking Song auf die Bühne kam. Man hatte sich am vergangenen Morgen um 4 Uhr verabredet… Marc hat die Ansage gefilmt. Der war ganz gerührt.

alle fucking glücklichUnd so ging das fucking geniale Konzert bis etwa Viertel nach Elf. Dass auf dem Rückweg noch diverse Leute aus unserer Gruppe verloren gingen, es beinahe Tränen wegen einer verpassten Chance mit einer Zahnärztin gab, Jungens aus Hellersdorf eine Schönebergerin über ihren ebenfalls lebenswerten Kiez aufklärten, manche in der S-Bahn in die falsche Richtung fuhren oder zu früh ausstiegen, mit quer fahrenden Fahrstühlen die Gleise an einem völlig einsamen S-Bahnhof überquerten, um halb drei bei uns noch jemand halb die Treppe runtergefallen ist und meinte, dass der Knopf für die Klospülung zu tief angebracht ist, ist eine andere, ebenfalls aber fucking geile Geschichte!

 

 

Fritz!Box 3270, Samsung CLP510, 2 Macs und eine Windose verheiraten

19. Juni 2011 · Will Sagen

Da waren sie wieder, meine drei Probleme: Der Drucker druckt nicht vom Macbook, der Drucker druckt nicht vom MacbookAir und der Drucker druckt nicht von der Windose mit win7.

Was war geschehen? Ich war auf die schlüpfrige Idee gekommen, meinen alten WLAN-Router aus verschiedenen Gründen auszusortieren: Nur WPA, 802.11g, nur ein Netzwerkanschluss. Die Wahl war auf eine Fritz!Box 3270 gefallen, u. a., weil es recht gute Sende-/Empfangseigenschaften haben soll (allerdings leider wohl nicht so gut, wie mein über 10 Jahre alter T-Online-Router) und wegen des integrierten DSL-Modems Ich hasse nämlich aus Energiespargründen ständig handwarme Steckernetzteile. Das sind völlig unnötige Dauerstromverbraucher, und darum will ich davon möglichst wenige haben, also auch kein unnötiges Modem oder Switch.

Frohen Mutes hatte ich alles angeklemmt, und alles funktioniert. Nicht. Vor allem der Drucker nicht. Der stellte sich stumm. Irgendwann dämmerte mir, dass ich mal nach der IP gucken sollte. Hm, eigentlich genau die richtige, die auch in den Druckertreibern stand. Tja, nur dass die Fritz!Box nicht mit der gängigen 192.168.2.x daherkommt, sondern mit der 192.168.178.x. Ich hab dann ungefähr einen Tag damit verbracht, die Einstellungen des Druckers dauerhaft zu ändern, was mir nicht gelungen ist. Also habe ich die IP der Fritz!Box an den Drucker angepasst, allerdings auch nur mit mäßigem Erfolg. Immerhin konnte ich jetzt wieder mit der (fest vergebenen) Drucker-IP auf dessen „Homepage“ zugreifen, und er tauchte auch in der Fritz!Box-„Homepage“ auf, die man über http://fritz.box erreicht.

Von der Windose klappte das Drucken dann auch relativ zügig wieder, die beiden Macbooks zeigten sich aber störrisch. Folgende Vorgehensweise hat (wenn ich mich recht erinnere) zum Erfolg geführt:

Erst mal die alten Druckertreiber löschen. Aber nicht mit dem „-„Zeichen, sondern mit einem Rechtsklick „Drucksystem zurücksetzen“! Dann habe ich den aktuellsten Druckertreiber direkt bei Samsung für Mac OS-X 10.6 runtergeladen und installiert. Dann in den Drucker- und Fax-Einstellungen das Plus-Zeichen gedrückt, um einen neuen Drucker zu installieren. Dort habe ich im Protokoll „IPP Internet Printing Protocol“ ausgewählt und die (fest vergebene) IP des Druckers bei „Adresse“ eingetragen. Danach kann man weiter bei „Drucken mit“ noch die entsprechende Druckersoftware, sprich den Treiber auswählen, und siehe da: Er druckt wieder, der alte Recke!

Claustrophobian Rhapsody

14. Juni 2011 · Will Sagen

Genial, genial, was diese (finnischen?) Jungs da zustande gebracht haben. Es gibt ja nicht viele Queen-Songs die mein Wohlwollen finden. Aber die Bohemian Rhapsody ist einfach episch.

Möchte das zufällig jemand mit mir in meinem Fiat 500 Kombi nachspielen? Bitte mit Angabe des Instruments (ich würde in diesem Fall für mich Gitarre oder Schießbude favorisieren) in den Kommentaren melden…

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Der andere ist übrigens noch kleiner, den nehm’wa nicht:

Interieur

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