Beitrags-Archiv für die Kategory 'funky'

Fotokram: "Wow, this smells gooood!"

Sonntag, 18. Dezember 2011 9:03

Völlig sinnfreie Previews, Reviews und Sonstwas-Views zu Fotokram. Darauf hat mich eben ChrisH aufmerksam gemacht. Seitdem liegen wir beide am Boden. Der Typ „Froooooooo-Knoooooows-Phooooootooooo“ ist einfach der Hammer! Müsst ihr mal durchklicken. Epic:

Oder das hier:

-Tränenausdenaugenwisch-

 

 

Thema: abgelichtet, funky, Kapla! | Kommentare (0) | Autor:

Prince: God made him funky

Montag, 21. Februar 2011 22:26

Meine Waldbühnen-Prince-Filmchen wurden ja auf Befehl von NPG-Records aus Youtube gelöscht, aber hier zeigt der Meister mal kurz, wie gut es sich mit künstlichen Hüften rumhopsen lässt.

Einfach genial!

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Onyx Ashanti Tron Beatjazz Controller Sponsoring

Montag, 31. Januar 2011 20:48

Ich halte ihn für einen der innovativsten Musiker, die ich kenne. Wenn er mit seiner Midi-Klarinette oder was das ist, erst den Beat, dann den Bass und dann alles andere in sein Notebook bläst, ist das ein Erlebnis für Ohren und Augen. Und die Beine!

Jetzt hat er sich was neues ausgedacht: Den Tron Beatjazz Controller. Das scheint mir ein ziemlich abgefahrenes Musik-Instrument zu werden. Irgendwie baut er da mit allerlei Elektronik-Komponenten und einem Entwicklungssystem einen Controller, der anscheinend mit den Händen sensitiv betätigt wird. Schon das iPhone als eine Art von Controller für sein System einzusetzen, war für sich genommen schon echt cool und neu!

Onyx Ashanti
Ich bin echt gespannt, was dabei herauskommt. Wie gesagt, ich halte das, was Onyx macht, für unglaublich kreativ. Es ist ein echtes Erlebnis, zu beobachten und zuzuhören, wie ein Song entsteht und wächst, sich entfaltet und verändert.
Damit das Gesamtkunstwerk seines Controllers perfekt wird, gibt es dann auch einen neuen Helm dazu, obwohl schon der alte Style ziemlich abgefahren war. Die Eierkopf-Form erinnert stark an Mars Attacks, oder die Älteren von uns erinnern sich vielleicht noch an die Rodler-Helme von Olympia 1976. Für mich als Bastler ist es natürlich eine Wonne, zu sehen, wie mal eben die Helmschale in einem Stück tiefgezogen wird. Aber der Erbauer ist wohl auch ein Meister seines Fachs, wie man in diesem Filmchen erahnen kann:

Tja, und sowas kostet natürlich Geld. Wer möchte, kann das Projekt unterstützen. Dafür einfach mal gucken, was sich hinter dem ersten Link (oben, 2. Absatz) verbirgt. Bis zum Finanzierungsziel fehlen noch ein paar Dollars. Also ran: Es lohnt sich so oder so!

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Fanta 4 quasi live und 3D

Mittwoch, 29. September 2010 8:15

Ich mag die Fantas ja. Hab alle (glaub ich) Platten (Ok, nur das Live-und-direkt-Album als Vinyl, dafür aber mit Smudo-Autogramm) im Schrank und live hab ich sie auch schon gesehen.

Gestern habe ich mehr oder weniger zufällig bei Heise gelesen, dass die Generalprobe für die 3D-Übertragung geklappt hat. Öhm, was? Genau. 3D-Kino-Konzert. Da habe ich doch mal geguckt, ob es noch Karten gibt. Gab es. Also waren wir gestern Abend im UCI-Kinodings an der Gleimstraße (übrigens innen echt sehenswert als Kombination aus alten Gebäudeteilen und neuen Anbauten).

Ok, der Preis war echt happig: 20 Euro! Dafür war man aber auch Premierenteilnehmer neuester Technologie: Das erste live in Kinos gestreamte Konzert in 3D. Dieser 3D-Effekt ist ja so ne Sache: Irgendwie ganz lustig, aber eben doch anders als die  Realität. Dennoch cool, wenn man plötzlich zur Seite zuckt, weil Smudo mit dem Mikroständer in Richtung Kamera fuchtelt oder man plötzlich einen Gitarrenhals im Gesicht hatte. 🙂 Die Fantas waren auch stets bemüht, den Kontakt mit der Außenwelt zu suchen. Aber man merkt ihnen auf sympathische Art an, dass es eben auch für sie eine neue, ungewohnte Situation war. Der schönste 3D-Effekt war eigentlich, als tonnenweise so kleine Glitzerschnippsel auf die Bühne regneten. Da meinte man, die Dinger mit den Händen greifen zu können.

Mir hätte es auch ohne 3D gefallen. Der Konzertsaal in Halle/Saale (Running-Gag: Halle-Luja…) war schon sehr schick mit seinen Rängen. In so einem Saal kann ich mir grundsätzlich Konzerte dieser Art gut vorstellen! Nicht so weit weg wie in anderen Flachbauten oder riesigen Hallen wie die O2-World.

Die Fantas haben ein Repertoire quer durch die Jahrzehnte gespielt („Die da“ allerdings nicht… ;)) und waren wie eigentlich immer locker drauf. Am meisten interessiert mich übrigens, was Sound-Mastermind And.Y die ganze Zeit an seinen Knöpfen gedreht hat. Zu gern würde ich mal nur die Tonspuren hören, die aus seinem Technologie-Konglomerat kommen!

Nach gut 1,5 h war die Show vorüber und wir waren glücklich. Dass die Technik noch in den Kinderschuhen steckte, merkte man leider daran, dass es Phasen gab, in der das Bild immer mal wieder kurz für einen Sekundenbruchteil verschwand. Außerdem finde ich ja, dass die Bildqualität, vielleicht auch wegen dieser 3D-Brillen doch recht matschig ist. Egal. Im Endeffekt war’s geil. Nur, Stimmung kam im Saal nicht so richtig auf. Was soll man da auch sitzen und nach den Songs klatschen? Ein Feedback gibt’s ja eh nicht. Und so hat man sich das mit einem verstohlenen Seitenblick, was die Nachbarn im Saal so machen, meist verkniffen. Ich glaube, dafür sind die Deutschen auch nicht locker genug. Und wie ich hier so sitze und tippe, stelle ich fest, dass iTunes bzw. mein Macbook die 4:99 nicht fressen will. Doofe Technik! 😉

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Play that funky music

Sonntag, 17. Januar 2010 22:42

So schlecht waren wir gar nicht. Nur die Chemie stimmte nicht, wie man so schön sagt.

Vorhin hab ich ein paar Mitschnitte ausm Proberaum wiedergefunden. Aufgenommen mit nem ganz einfachen Stereomikrofon und GarageBand. Hier und da hakte es noch ein wenig. Und es rauscht, wie in alten Tagen…

[audio:http://bigasfunk.de/wp-content/uploads/2010/01/probe_stitched_up2.mp3]

Wir waren schon ein bisschen funky … Tja, das ist Geschichte.

[audio:http://bigasfunk.de/wp-content/uploads/2010/01/play_that_funky_music.mp3]

Sie fehlt mir, die funky music!

Aso, falls sich einer fragt, was ich beigetragen habe: Bass und ein bisschen Background-Gesang.

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Tilt-Shift-Fotos

Sonntag, 22. November 2009 17:58

Vor einiger Zeit bin ich schon mal auf Tilt-Shift-Fotos aufmerksam geworden, dieser Effekt, der Fotos so erscheinen lässt, als hätte man eine Modelleisenbahnanlage fotografiert. Jetzt hat mich Andreas wieder darauf gestoßen, so dass ich mich mal ein bisschen informiert habe. Erst dachte ich, ich müsste sicherlich etliche Knöpfe im Photoshop drücken, bin dann aber über diesen informativen Beitrag beim Photo-Spion gestolpert. Und so habe ich einfach mal schnell den Tilt-Shift-Maker mit einem meiner Nizza-Fotos getestet.

Beim Tilt-Shift-Maker lädt man zunächst ein Foto hoch und kann dann an verschiedenen Einstellungen drehen, wobei man gleichzeitig ein bisschen kennenlernt, worin der Tilt-Shift-Effekt liegt: Im Wesentlichen ist es ein schmales Schärfeband im Foto. Man kann die Höhe des Schärfebereichs im Bild und seine Ausdehnung einstellen, hat Einfluss auf die Härte des Übergangs von scharf zu unscharf und noch ein paar Kleinigkeiten. Danach lässt man den Maker ein bisschen rechnen und lädt das fertige Foto dann herunter.

Nach 2 Minuten hatte ich mein erstes Tilt-Shift-Bild erstellt. Tolle Sache! Das werde ich mal häufiger ausprobieren.

Original:
Nizza_106

„Fälschung“:
Tilt-Shift Nizza

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Tick Tack – Kloing

Donnerstag, 5. November 2009 11:07

Immer, wenn ich mit auf die linke Hand aufgestütztem Kinn so in die Welt starre, höre ich das Ticken meines „Russenweckers„. Das habe ich mal mit meinem iPhone aufgenommen. Besonders schön, finde ich das synkopische „Kloing“ im Hintergrund. Dreht mal lauter.
🙂

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Riesen-in-Berlin-Soundtrack gesucht

Sonntag, 4. Oktober 2009 15:27

Riesen-in-Berlin_46Eben haben wir noch die Gelegenheit genutzt, und uns die beiden Riesen von der französischen Theatergruppe „Royal de Luxe“ angeguckt, die seit ein paar Tagen durch Berlin gekarrt werden. Irgendwie wirklich toll gemacht. Nur waren für meinen Geschmack zu viele Leute da.

Riesen-in-Berlin_15Was mich aber brennend interessiert ist, wo man den Soundtrack zu dem Spektakel bekommen kann. Das groovte vielleicht mal! Die Band heißt angeblich „Les Balayeurs du Desert“. Von denen habe ich drei Download-Alben gefunden, aber irgendwie nichts, was sich genauso anhörte wie die echt coole Begleitmusik von vorhin.

Hier hat’s noch ein paar mehr Fotos.

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Zwerg mit Hut

Sonntag, 4. Oktober 2009 9:31

Endlich mal wieder ein gelungener Schnappschuss, wie ich finde. Geknippst mit meiner „aus-dem-Handgelenk-Kamera“ Samsung D60.

Zwerg mit Hut

Aufgenommen im Hof der Elias-Gemeinde am Göhrener Ei.

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Kulturoffensive #3: Funk bis das Trommelfell platzt

Montag, 16. Februar 2009 9:52

Gestern war erstmal der Höhepunkt unserer Kulturoffensive: „Tower of Power“ und Maceo Parker live im Postbahnhof am Ostbahnhof.

towerofpower_1Seit 41 Jahren gibt es die Funkformation „Tower of Power“ nun. Die Besetzung ändert sich wohl gern mal, von den alten Recken sind aber auch noch zwei oder drei dabei.  Ansonsten hatte ich die Geschichte der Band nicht wirklich verfolgt habe.  Aber ich wusste, dass sie Musik abliefern, die intelligent ist und in die Beine geht. Darum hatte ich echt Bock auf das Konzert. Und Maceo Parker ist sowieso eine der großen Funk-Legenden in einer Reihe mit George Clinton, Bootsy Collins und dem Godfather James Brown. 40 Euro waren mir allerdings eigentlich zu heftig. Glück gehabt:  Karten gab’s zum Geburtstag. Hurra!

Wir waren gegen 19.30 Uhr da, 20.00 Uhr sollte es offiziell losgehen. Zwischen Viertel nach acht und halb neun war es dann auch relativ zeitig so weit. Es war, als wir kamen, schon recht voll in der Halle. Wir haben uns dann direkt hinter dem Mischer ans Gitter gestellt, so dass wir einigermaßen Sicht, wenn auch aus etwas größer Entfernung, auf die Band hatten. Aber vor allem der Sound sollte hier gut sein! Die Band legte mit einem Gebläse-Gewitter los, dass es nur so krachte. Solche spitzen Bläserattacken mit dieser Präzision! Einfach genial. Dazu ein Groove, der schon nach den ersten Sekunden direkt in die Beine ging, so dass der gut gefüllte Saal sofort mitwippte. Man merkt den „Jungs“ (eher Daddies) auf der Bühne ihre Spiellaune wirklich an. Sie leben den Funk (den sie als Soul bezeichnen)! Zu keiner Zeit wurde es in den nächsten anderthalb Stunden langweilig. Beim vorletzten Stück setzte dann auch Maceo Parker mit ein. Dann kam eine Zugabe. Wir fragten uns, unwissend wie wir waren, ob’s das nun war mit Maceo Parker (kann ja wohl nicht!). Nene, nur ne halbe Stunde Umbaupause, bis Maceo mit seiner Band weitermachte.

Während „Tower of Power“ eher kürzere Stücke (wobei kurz immer noch schätzungsweise ca. 5 bis 7 Minuten sind) in einem Set hintereinander wegspielten, ist Maceo Parker dem (P-)Funk mit seinen gerne mal 15 minütigen Stücken verschrieben. Ich finde diese Stücke immer wieder faszinierende: Der pumpende Groove marschiert in eins durch, mal hier ein Solo, mal dort, mal leiser, mal lauter.

maceoparker1Und da sind wir auch schon beim Thema: Laut. Bei „Tower of Power“ war ja noch alles gut. Ein älterer und erfahrener Mischer machte einen guten Job.  Für Maceo Parker nahm dann aber son Komiker mit alberner Puschelfrisur an den Knöpfen Platz, der sich nicht wundern sollte, wenn heute ein paar Anzeigen wegen (versuchter) Körperverletzung eingehen. Der hat den Schuss nicht mehr gehört. Um uns herum (so auch wir) steckten sich die Leute irgendwas in die Ohren: Gehörschutzstöpsel oder schlicht Papierkügelchen. Schlussendlich hat diese Pappnase uns und etliche andere im wahrsten Sinne mit seinem Krach vorzeitig aus der Halle geblasen.

Ich habe selbst schon ne Menge laute Musik gemacht, so dass mir nach den Proben die Ohren piepten. Da rauschten die Muscheln manchmal noch am nächsten Morgen. Aber diese Lautstärke muss einfach nicht sein. Meinetwegen kann er bei einem Death-Trash-oder-Sonstwas-Metal-Gig so aufdrehen. Funk hat das einfach nicht nötig, zumal in dem Krachbrei, der durch die Ohrenproppen nicht besser wird, alle Nuancen der Solisten untergehen. So hat ein einziger Wahnsinniger dafür gesorgt, dass wir auf einem Sonntag Abend einerseits doch nicht viel zu spät nach Hause kamen, aber andererseits ein fahler Beigeschmack eines ansonsten wahrhaft erstklassigen Konzerts zurückblieb.

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