Elektroautos werden nun doch aus Umweltzonen ausgesperrt

Derzeit geht ein elektrisierender Aufschrei durch die Onlinewelt. Thema: Schmutziger Strom!

Es hat sich herausgestellt, dass es für den Betrieb eines Elektrofahrzeugs nun doch extrem auf die Reinheit des Stroms ankommt. Wissenschaftler eines namhaften Kernforschungslaboratiums mit Sitz in Obervolta haben herausgefunden, dass Strom nicht nur aus bewegten Elektronen besteht. Bisher nahm man an, dass Stromfluss allein zunächst keine Emissionen entwickelt. Mit einer neuen Lirpa-Resonanztechnologie (Version 1.4) ist es nun aber gelungen, einen Effekt zu zeigen, bei dem sich kleinste Teilchens, so genannte Amperions, an den Elektronen anlagern. Sie „ernähren“ sich mittels eines Dynamoeffekts, bis ihre Ladung so groß geworden ist, dass sie von den Elektronen abgestoßen werden. Zuvor werden sie durch die Herzschen (Benannt nach dem kürzlich verstorbenen Hochstromelektro-Wissenschaftler Sigmund Cäsar Herz) Bindungskräfte daran gehindert.

Die Amperions sind dabei dennoch so klein, dass sie durch Isolationen diffundieren können. Dadurch kann es auch zu einer Verfärbung der Stromkabel kommen. Bei Ladekabeln bleibt es aber bei diesem Effekt, da man es hier mit Wechselstrom zu tun hat. Die Amperions wechseln mit der Stromrichtung auch die Diffusionsrichtung innerhalb der Isolation.

Problematisch wird es nun aber bei Gleichstrom, wie wir ihn in Akkus finden, die unsere Elektrofahrzeuge antreiben. Dort wandelt sich die Richtung des Stroms nicht um. Allenfalls wird der Strom gepulst. Statt des „Pump“-Effekts wie beim Wechselstrom werden die Amperions nun aus der Isolation herausgeschossen. Die zur Umwelt größere Ladungsdifferenz führt dann zu einem Verklumpen zunächst zu Mega- und dann zu Giga-Amperions. Diese Ladungsträger haben nun eine Partikelgröße, die mit denen der typischen Feinstäube vergleichbar ist.

Bislang hielt man „Elektrosmog“ mehr für eine Erfindung aus dem Reich der Esoterik, nun nimmt er zunehmend greifbare Substanz an. Fast könnte man meinen, dass einige Hersteller ihre Kunden durch die Namensgebung ihrer Modelle darauf vorbereiten wollen, dass es mit der Umweltverträglichkeit doch nicht so weit her ist, wie z. B. der Name „i-Mief“ eines japanischen Herstellers vermuten lässt. Dort konnten sich die Marketingspezis in letzter Sekunde nur noch  mit einem „v“ statt einem „f“ durchsetzen. Immerhin!

Postwendend hat die Nachricht vom „schmutzigen“ Strom gleich die Umweltministerkonferenz auf den Plan gerufen, um wie schon zuvor im vorauseilenden Gehorsam, allerdings immer noch frei von jeglicher Kompetenz, Elektrofahrzeuge aus Umweltzonen zu verbannen.

6 Gedanken zu „Elektroautos werden nun doch aus Umweltzonen ausgesperrt“

  1. Foll korrekt so.
    Nicht nur am 1.4. machen E-Autos auch Feinstaub.
    Rettet die Kohle und fahrt nicht mit Autos die mit Kohlestrom betrieben werden…
    🙂
    So, das war der dritte Beitrag, das sollte für dieses Jahr reichen!

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