Warum ich mich nicht empöre

Eigentlich müsste ich ja einen Rant nach dem anderen über Prism und wie dieses ganze Brimborium heißt schreiben. Oder über das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz. Oder den „Atomausstieg“ und die Energiewende.  Aber ich tue es nicht. Ich tue es deswegen nicht, weil ich von den machtgeilen Politikern gar nichts anderes erwarte, als wie sie sich aufführen.

Was mir in der Politik fehlt, sind Menschen mit Visionen. Politiker, die mir glaubhaft machen können, dass es ihnen darum geht, eine Strategie zu entwickeln, wo z. B. Deutschland (aber auch andere Länder) in 20, 30 oder 50 Jahren stehen soll. Solche Glaubwürdigkeit erlangt man nicht durch Klientelpolitik. Auch nicht durch Fraktionszwang bei Abstimmungen, Ächtung von Abweichlern oder Unterdrückung Andersdenkender.

Derzeit sehe ich größtenteils taktierende Hansel, die nur im 4-jährigen Zyklus der Legislaturperioden von der linken Tasche (Steuerzahler) in die rechte Tasche (eigene und die ihrer besten Kumpels)  wirtschaften. Und damit man darüber die Kontrolle behält, kommen ihnen die diversen Spähprogramme und Eindringmöglichkeiten in die Privatsphäre ihrer Untertanen nur recht. Ich höre es doch bis hierher, wie sie sich höhnisch ins Fäustchen lachen.

 

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Datum: Freitag, 19. Juli 2013
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