Spielzeug- oder Modellflugzeug?

Dienstag, 25. April 2006

Häufig werde ich angesprochen Ich wurde angesprochen, wie das eigentlich mit diesen Billigflugzeugen ist, die man z. B. bei Real kaufen kann. Um es vorweg zu nehmen: Die billigsten müssen nicht schlechter als die teureren sein, aber richtig Modellfliegen kann man damit nicht. Es gibt von Silverlit ein Reihe, die sich X-Twin nennt. Das sind wirklich langlebige kleine Flieger aus einem nahezu unkaputtbaren Material. Damit kann man 15 Minuten am Stück rumeiern und Spaß haben. Problem: Man kann nicht gegen den Wind fliegen, wenn der zu stark – und das ist nicht viel – bläst, denn das Flugzeug hat kein Höhenruder. Konzept bedingt werden die meisten Billig-Flieger nur über die beiden Motoren gesteuert. Linkskurve: Rechter Motor läuft schneller als der linke. Rechtskurve: Umgekehrt. Steigen: Mehr Gas. Fallen: Weniger Gas. Und da ist das Problem: Will man gegen den Wind fliegen, muss man Gasgeben. Dann steigt das Flugzeug aber, anstatt Fahrt aufzunehmen, und irgendwann ist es weg. Darum kann man damit auch nicht richtig fliegen lernen, weil ein Leitwerks gesteuertes Flugzeug sich anders verhält.

Komisch, irgendwie muss ich gerade an Der Flug des Phönix denken, der neulich zum x-ten Mal wiederholt wurde. Ein toller Film, in dem Hardy Krüger als der Modellflugzeugkonstrukteur Dorfmann die Mannen einer Ölbohrfirma rettet, indem er aus dem Flugzeugwrack, mit dem sie gestrandet sind, ein neues baut. Mc Gyver lässt grüßen. Ach, und die Neuverfilmung habe ich noch nicht gesehen.

Was mir gerade noch einfällt: Neuerdings sind sämtliche Modellflugzeuge Haftpflicht versicherungspflichtig! Egal wie klein! Meist sind Modellflugzeuge aus der Privathaftpflicht ausgenommen, so dass eine Extra-Versicherung abgeschlossen werden muss.

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Pro Sicherheitsgurt! Auch im Oldtimer.

Donnerstag, 20. April 2006

Ein Schmerz durchfuhr mich, als ich dieses Bild heute morgen in der Zeitung sah. Ein wahres Traumauto, ein DS Cabriolet zerschellt an einem Baum. Erst kurz danach realisierte ich, dass auch noch ein Fahrrad dazwischen eingeklemmt war. Die erste Erleichterung kam, als ich las, dass die Radfahrerin glimpflich davon gekommen ist.

Den genauen Unfallhergang möchte ich hier gar nicht bewerten, aber interessant schien mir der Hinweis, dass der DS-Fahrer schwere Kopfverletzungen davon getragen hat. Klarer Fall: Höchstwahrscheinlich mit dem Kopf gegen den Scheibenrahmen geknallt. Ergo: Kein Sicherheitsgurt angelegt. Wahrscheinlich, weil auch gar keine in seinem 66er Oldtimer montiert sind.

-Bild entfernt-
Quelle: Westfälische Nachrichten vom 20.4.2006

Viele lachen mich ja aus, weil ich sogar in meinem ´58er Fiat 500 Sicherheitsgurte montiert habe. „Da hast du doch gar keine Überlebenschance.“ Naja, kommt drauf an, was passiert. Ich schätze, der DS ist mit ca. 25 km/h gegen den Baum gefahren. Das hätte auch ein 500er noch so überstanden, dass man die Stoßstange nicht auf den Knien hat. Dennoch hätte man sich auch dort wahrscheinlich Kopfverletzungen geholt, was mit dem Sicherheitsgurt zuverlässig vermieden oder zumindest deutlich gemildert worden wäre!

Ich hoffe, dass alle Unfallbeteiligten bald wieder genesen sind.

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Modellfliegen=Modellbauen

Samstag, 15. April 2006

Tja, Freud´ und Leid liegen beim Modellfliegen dicht beieinander. So geschehen heute mit meinem Recyclingflieger „Fläsch“.

Wo ich doch sonst noch nie Schwierigkeiten bei diesem Flieger mit Empfangsstörungen hatte, war es heute so weit. Der Motor setzte immer mal wieder aus. Das ging ne Zeitlang so, bis dann auf einmal gar nichts mehr ankam. Nun, das Modell schlug senkrecht ein und danach funktionierte alles wieder. Solche Fehler liebe ich ja mal richtig. Sowas, was man zu Hause nicht reproduzieren kann. Jetzt muss ich mir erstmal überlegen, was ich mache. Andauernd Absturzschäden brauche ich auch nicht. Jetzt ist die Tragfläche übel angeknackst, das Höhenruder gebrochen, und der Motor hat einen Schlag abbekommen und schleift jetzt. Toll. 🙁

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