Theme kapott :(

WäääääÄÄÄäääh! Mein schönes, zeitloses Design ist kapott. Es zerschießt aus Gründen, die ich nicht verstehe, die Kommentarfunktion.

Damit muss ich mich (zumindest zeitweilig) von meiner herrlichen Siebziger-Jahre-Tapete auf der Betonwand verabschieden. Was hab ich das geliebt! Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre ich dieses „Design“ schon hatte. Seufz. Darum gibt es jetzt erst mal ein Standard-Theme von WordPress.

 

Der Tagesspiegel – die getarnte Bildzeitung

Offensichtlich versucht der Tagesspiegel durch seinen Schreiber Robert Klages ein neues Minenfeld aufzutun, um mit tendenziöser Stimmungsmache neue Leser oder was auch immer zu generieren. Oder weniger Leser zu verlieren als die anderen Blätter.

Man kann die Güte einer Berichterstattung ja nur dann einschätzen, wenn man ein paar mehr Details kennt, als man einem Bericht entnehmen kann. So verhält es sich bei mir derzeit mit der Berichterstattung um die Rummelsburger Bucht und (keineswegs gute) Wasserqualität.

Es ist um den Rummelsburger See nicht gut bestellt. Eine Forschungsarbeit der FU hat ergeben, dass die Sedimente des Sees (also das Zeug unter dem Wasser) teilweise nicht unerheblich schadstoffbelastet sind. 

Das hat „Dank“ laienhafter Behandlung eines wissenschaftlich komplexen Themas dazu geführt, dass selbst das Berliner Verwaltungsgericht im Grunde auf die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) hereingefallen ist und der Senat die letzte noch fehlende Genehmigung für Floating Homes verweigerte, obwohl seit vielen Jahren bereits Wasserpacht gezahlt wurde und gegenüber dem Senat Bauverpflichtung bestand. Die WSV macht es sich jetzt ganz einfach: Sedimente=Wasser. Und es kommt noch besser: Wasser=Luft:

Zitat:

„Im Falle, dass sich Menschen dauerhaft auf dem Wasser des Rummelsburger Sees aufhalten, ist ein erhebliches gesundheitliches Risiko aufgrund der hohen Belastung der dortigen Sedimente und der möglichen Mobilisierung der voran genannten Schadstoffe in den Wasserkörper und in die Luft nicht auszuschließen.“

Daraus drechselt der Tagesspiegel-Schreiberling jetzt:

„Zuletzt hatte das Wasserstraßenamt (sic) vor dem „dauerhaften Aufenthalt auf dem Wasser“ gewarnt. Dies bringe „ein erhebliches gesundheitliches Risiko“ mit sich.“

Robert Klages (Twitter-Account „klages_an“, wie lustig) ist sich also nicht zu schade dafür, hier aus einer im Konjunktiv verhüllten unwahrscheinlichen Möglichkeit („nicht auszuschließen“) eine Abhängigkeit („bringt mit sich“) herbeizulügen. Er lässt besorgte Besucher und Anrainer zu Wort kommen, hat offenkundig hier und da nach Aussagen von Senat und Parteien gegoogelt. Aber dass er mal recherchiert, was die Urheber der Studie, die Wissenschaftler der FU, dazu sagen. Auf die Idee kommt er nicht.

Das ist genau das gleiche Niveau wie die Bildzeitung.

 

 

 

Wie die Apps auf den iPad-Oldtimer kommen

Ich leihe mir von meinem Freund ein iPad, um herauszufinden, ob ich es für einen Bandauftritt als digitales Textbuch verwenden kann. Es ist nicht so einfach, ein iPad auszuleihen, weil es viele Leute eben nicht mal eben für ein paar Wochen oder so weggeben können oder wollen. Ich bekomme eins und zwar einen echten Oldtimer, nämlich ein iPad 1.

Mein Freund gibt mir doch seine Säuernis mit auf den Weg, weil er es unmöglich findet, dass man das alte Ding quasi nicht mehr benutzen kann. Viel zu viele Apps lassen sich einfach nicht mehr installieren. Hat man im Appstore seine Wunsch-App gefunden, bekommt man viel zu häufig diese Meldung zu sehen.

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Problem: Auf dem Oldtimer-iPad läuft nur iOS 5. Und eine neuere Version lässt sich nicht installieren. Nach einigem Gugeln finde ich einen Workaround, der auch tatsächlich funktioniert. Man muss auf einem iMac oder Macbook iTunes öffnen (iTunes unter Windows wird wohl auch gehen), dort in den Appstore gehen und die gewünschte App laden. Die ist dann erst mal auf dem jeweiligen Rechner.

Dann nimmt man den Oldtimer zur Hand und öffnet dort den Appstore. Wichtig ist, dass man mit dem gleichen Apple-Account wie auf dem Macbook/iMac angemeldet ist. Nun sucht man wiederum die gewünschte App und installiert sie. Zwar bekommt man auch wieder eine Fehlermeldung vorgesetzt, aber man hat nun auch die Alternative, die letzte funktionierende Version zu laden.

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Voilà, nun laufen die alten Apps auf dem Oldtimer-iPad.

Absturz in Finowfurt

Eigentlich sollte es ein schöner Tagesausflug werden, mein Besuch beim Race61 in Finowfurt. Das Wetter war ok, der Fiat lief einwandfrei, so dass ich nach kurzer Zeit auf dem Gelände des Luftfahrtmuseums ankam. Da ich dort niemanden traf, den ich kannte, schnappte ich mir die Kamera und knippste drauf los.

Gegen 12.00 Uhr fand ich mich an der Tribüne der Rennstrecke ein. Ich hatte kein Programm in der Hand, also guckte ich mal, was sich so tat. Zwar gab es noch keine Rennen, aber zu meiner Begeisterung hob erst auf dem direkt benachbarten Flugplatz eine Zweimot ab, und kurz danach eine gut 40 Jahre alte Zlin Kunstflugmaschine. Die kam dann auch gleich erst mal im tiefen Überflug über die Rennstrecke. Ich dachte, hui, der ist aber tief.

Race 61

 

Aber ok, was soll beim Geradeausfliegen schon schiefgehen? Allerdings vollführte der Pilot daraufhin einige Rollen und einen Immelmann-Turn, um kurz danach noch ein mal über die Bahn zu fegen. Dann ein Aufschwung mit einem Turn. Das ganze erstaunlich, um nicht zu sagen beängstigend tief. Gerade als Modellflieger hat man bei manntragenden Flugzeugen den Eindruck, dass die recht langsam unterwegs sind. Aber das täuscht meistens. Dennoch wunderte ich mich ziemlich.

Der Pilot flog dann noch ein mal in westlicher Richtung über die Rennstrecke und machte wieder kehrt. Dies mal kam er im Rückenflug zurück.

Race 61

Mir schossen ein paar Gedanken durch den Kopf, was man beim Rückenflug alles beachten muss. Und wieder war der Überflug beängstigend nah. Vor allem hatte ich auch erneut den Eindruck, dass die Geschwindigkeit nicht besonders hoch ist dafür, dass er die Kiste wieder umdrehen und hochziehen muss. Und so sah aus meiner Position der Ansatz zur letzten halben Rolle auch schon ziemlich eirig aus.

Race 61

Und es kam, was nicht kommen durfte. Leider bestätigte sich mein Eindruck, den ich schon beim Überflug direkt nach dem Start hatte, dass das insgesamt zu waghalsig war. Der Pilot verlor im letzten Teil der Rolle Höhe und streifte mit der Tragfläche ein oder mehrere Solarelemente. Das konnte ich aus meiner Position aber schon nicht mehr richtig sehen. Das Flugzeug verschwand, und im nächsten Moment stieg eine Stichflamme und Rauchwolke in den Himmel.

Race 61

Ich nehme an, dass sich der Treibstoff in einem Tragflächentank durch Funken entzündet hat, möglicherweise ausgelöst durch die Photovoltaikanlage. Wie auch immer. Mir war klar, dass man mit dem schlimmsten rechnen musste, was sich dann auch bestätigte: Der Pilot hat den Absturz nicht überlebt. Mein Mitgefühl gilt den Hinterblieben.

Ich weiß nicht, ob es eine Verbindung des Piloten zu der Veranstaltung gab. Ich hab mich nur gewundert, wie dicht die Überflüge erfolgten. Da wird häufig bei Modellflugveranstaltungen größerer Abstand gehalten. Ob man nun davon sprechen muss, dass die Zuschauer und damit auch ich nur knapp einer Katastrophe entgangen sind? Ich weiß nicht. Der Pilot führte die Manöver längs zur Rennstrecke aus. Damit ist die Richtung vorgegeben, in der er sich bewegt. Aus der Situation Rückenflug und halbe Rolle war es damit sehr unwahrscheinlich, dass auch Zuschauer zu Schaden kommen konnten. Ohne Frage hätte aber der Kontrollverlust bei einem der vorangegangenen Manöver dazu führen können. Und natürlich hätte auch an der Absturzstelle jemand (außer dem Piloten) involviert werden können. Solche Gedanken sind aber abwegig. Dafür ein Beispiel: Tagtäglich begegnen sich z. B. auf Land- und Bundesstraßen Tausende von Autos. Es ist nur ein Abstand von vielleicht 2 Metern (oder sogar weniger), der bei den allermeisten Begegnungen eine Katastrophe verhindert.

Nachtrag:
Wenige Minuten, nachdem ich die Fotos bei flickr hochgeladen hatte, erreicht mich bereits eine Mail der Bild am Sonntag. Man möchte meine Fotos kommerziell gegen Zahlung eines betimmten Betrages verwenden. Ich habe abgelehnt.

Noch ein Nachtrag:
Ich habe noch 2x mal abgelehnt, obwohl man das Angebot erhöht hat.

Nachtrag März 2016:

Inzwischen liegt der Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung vor.

 

Quiet please!?!

In letzter Zeit irritieren mich zunehmend Stimmen, die immer lauter nach totaler Stille schreien. Keine Frage: Lärm stört und nervt. Aber was Lärm ist, darüber kann man trefflich streiten. Immerhin lebe ich in einer Stadt mit 3,5 Millionen Anderen. Da lässt es sich nicht vermeiden, dass gewisse Geräusche entstehen. Ab und zu fliegen über unser Wohnquartier Flugzeuge in verschiedenen Größen (der „Rosinenbomber“ nach seiner Bruchlandung ja leider nicht mehr). In den Abendstunden ist mit allgemeiner Luftfahrt eh Schluss, dann sind es nur noch die Airliner, die geschätzt in 1000 m Höhe und mehr über unsere Köpfe fliegen. Klar, man hört sie. Als Hintergrundrauschen. Mich stört das nicht, aber wenn man sich darauf kapriziert, hat man einen Grund, sich aufzuregen. Bedenken sollte man allerdings, dass man teils beruflich, teils zum Spaß (Urlaub) oft genug selbst in so einer lärmenden und qualmenden Zigarre sitzt und anderen Leuten über die Köpfe fliegt.

Am Ostkreuz gibt’s wohl neuerdings ein paar Clubs, von denen bei ungünstiger Windrichtung die Bässe zu uns rüberwummern. Ja, man hört das. Aber ich möchte hier dennoch keine Spandauer Verhältnisse erzwingen, wo bei Konzerten in der Umgebung 50 db(A) nicht überschritten werden darf. Man kann sich ja mal die Dezibel-App aufs iPhone laden und selbst testen, was 50 db sind. (Auf das Problem, ob die Messwerte A-bewertet sind, will ich jetzt nicht eingehen.) Häufig ist der Grund für das Lärmempfinden auch Missgunst oder Neid, weil man nicht (mehr) zu den cool people gehört, die da Cocktail schlürfend abfeiern.

Interessant ist auch die verschiedene Geräusch-Wahrnehmung zu Tageszeiten, wo man mit einem gewissen Lärm rechnen muss. Während Handwerker i. d. R. rumlärmen dürfen, wie sie wollen, sieht das für Musiker, die es in dieser Stadt nicht so leicht haben, einen günstigen Proberaum zu bekommen, anders aus. Die sollen gefälligst leise sein. Zu allen Tageszeiten. Bei mir unterm Bürofenster ist die Anlieferung für einen Supermarkt. Da stehen tagein tagaus Lkw mit Kühlaggregaten. Ich kann euch sagen, wenn die da (gefühlt) ne halbe Stunde (es sind wahrscheinlich nur 15 min) lärmend im Hinterhof stehen, wo sich der Schall durch die Wände zu verstärken scheint, ist man schon ganz schön angenervt. Aber soll ich deswegen ein Fass aufmachen und auf Einhaltung gewisser Lärmpegel beharren? Oder schließe ich ne Zeit lang das Fenster (dann ist es nämlich erträglich) und schalte im Sommer meinen Ventilator eine Stufe höher? Irgendwer muss schließlich mein Feierabend-Bier, das ich dort einkaufe, anliefern. Und meistens kaufe ich dann auch noch ein paar Artikel, die eine durchgehende Kühlkette verlangen.

Toleranz ist ein schwieriges Thema, weil man stets dem anderen sagen kann, er möge doch bitte etwas toleranter sein: Derjenige, der den Lärm macht, oder eben der andere, der den Lärm ertragen muss. Ich denke dann, dass man ein gewisses Maß ertragen muss, solange es nicht völlig gegen die üblichen Uhrzeiten geht. In unseren Häusern ist es auch sehr gut möglich, sich Stille zu verschaffen, wenn man die Fenster schließt. Klar, wenn man auf der Terrasse oder im Garten sitzt, bei offenem Fenster seinen Mittagsschlaf machen möchte, nimmt man Geräusche aus der Umgebung wesentlich stärker störend war. Aber: solange man nicht von den anderen übertriebene Ruhe fordert, kann man wenigstens selbst auch mal etwas (!) über die Stränge schlagen und sei es, weil man mal ein paar Leute eingeladen hat, die logischerweise Geräusche von sich geben.

Als einer derjenigen, die sich z. B. nicht um das Rasenmähen kümmern müssen, könnte ich mich hervorragend darüber aufregen, wenn samstags von früh bis spät irgendwo ein Mäher rumbrummt. Tue ich aber nicht. Nicht, weil es ja selbstverständlich ist, dass Rasen mehr oder weniger geräuschvoll gemäht werden muss, sondern weil ich mir denke, naja, das muss ich jetzt mal ertragen und dann stört es mich auch gar nicht mehr so. Schließlich greife ich ja auch mal ganz gern zum Bohrhammer…

Seit kurzem wird bei uns an einem Bootssteg weitergebaut. Die Baustelle lag jahrelang brach, weil gegen eine Baugenehmigung geklagt wurde. Man befürchtete, dass unerträglicher Lärm von den liegenden Segelbooten ausgeht (Leinen könnten an den Mast schlagen!). Bin gespannt, wieviele Segelboote da überhaupt liegen werden.

Denjenigen, die sich gern über den (vermeintlichen) Lärm aufregen, empfehle ich, sich auf einen alten Bauernhof in der Uckermark  zurückzuziehen, aber bitte nicht jeden Morgen ein geräuschvolles Verkehrsmittel zu benutzen, um in die laute Metropole zum Arbeiten zu kommen. Hier ist mit Geräuschen zu rechnen. Klingt komisch, ist aber so.

So long.

Doktor, Doktor, Doktor, Doktor

„Spione wie wir“ ist ein toller Film. Unvergessen sind Chevy Chase und Dan Aykroyd in den Rollen als Spion-Lockvögel.

Vor allem diese Szene finde ich urkomisch:

So ähnlich verhält es sich inzwischen auch fast auf Treffen meiner Berufsgruppe, denn plötzlich sprießen überall Doktoren aus dem Boden. Allerdings ist keiner Dr.-Ing., wie es sich gehört, sondern Dr. Dipl.-Ing. oder PhD oder so. Das (FH) lässt man ja eh gern mal unter den Tisch fallen.

Als „einer vom Fach“ ahnt man gleich, dass da was nicht stimmt. Keine Frage, man kann im Ausland einen Doktor machen, der sicherlich auch in vollem Umfang mit einem Dr.-Ing. einer deutschen Universtität vergleichbar ist. Allerdings hat man als Außenstehender selten Einblick in die Umstände, wie der ein oder andere auch auf anderem Weg an seinen Dr. gekommen sein mag.

Wie man nun im Spiegel, bzw. bei Spon nachlesen kann, führt(e) ein Weg ähnlich wie bei Chevy Chase und Dan Aykroyd über den Osten, hier über die TU Dresden und einen Kontakt nach Bratislava.

Viele Bewerber brachten einen Fachhochschulabschluss mit. „Damit habe ich zehn Jahre vergeblich einen Doktorvater an einer Uni gesucht“, sagt ein glücklicher Titelbesitzer, „bis ich über Eipos nach Bratislava kam.“

Da fallen mir spontan ein paar Leutchen ein, die in dieses Muster passen. Und ich darf mich dann vor Gericht als kleiner, unbedeutender Diplomingenieur mit den Herren Doktoren auseinandersetzen.

:evil:

"Rosinenbomber" kaputt ;(

Zum Glück ist bei der Notlandung der DC-3 in Schönefeld anscheinend niemand ernsthaft zu Schaden gekommen.

Ich werde es vermissen, das sonore Brummen der beiden Sternmotoren, wenn die Maschine über unserem Häuschen ihre Runden drehte. Denn wie es heißt, wird die Maschine wohl nicht mehr repariert, weil sie zu schwer beschädigt ist. Ein Jammer! Immerhin hatte ich es geschafft, wenigstens ein mal mitzufliegen. Und das sogar noch von Tempelhof.

SPon hat auch Bilder.

DC-3_Tempelhof_06

Rosinenbomber

BMW – Bangle Muss Weg

So deuteten Etliche die Initialen  des Berliner Motorrad-Werks der Bayrischen Motoren-Werke in den letzten Jahren. Der amerikanische Hausdesigner Chris Bangle hatte gehörig für Unruhe gesorgt. Optische Unruhe mit pummeligen Formen, die nicht zu Ende gestaltet wirkten. Traurige Augen, Durchhängende Seitenlinien, die die Autos wie Hängebauchschweine aussehen lassen oder Geschwüre am Heck, deren Linien für mindestens drei Entwürfe gereicht hätten. Egal, die Leute kauften es trotzdem. Zum Glück hat BMW wenigstens keine großartigen Qualitätsprobleme gehabt. Oder die Entwürfe der Konkurrenz waren auch nicht viel besser wie Mercedes mit unterschiedlich ineinander gewachsenen Eierscheinwerfern oder Audi mit dem einfallslosen TV-Total-„Singleframe“-Grill und den insgesamt sich nur durch die Größe zu unterscheidenden Modellen.

Dennoch: Autos wirken dann, wenn sie polarisieren. Autos, deren äußere Form dem Betrachter nicht egal ist, sondern zu Gemütsregungen führen, und sei es, dass er ein „wie hässlich“ ausstößt. Immerhin ein Zeichen, dass er das Design und das Auto wahrgenommen hat. Werbung ist, wenn man drüber spricht. Kaum zu glauben, dass der wunderbare Z8 auch von ihm stammen soll. Da muss er wohl (aus seiner Sicht) einen schlechten Tag gehabt haben.

Nicht zuletzt geben Fahrzeuge wie der X5 und X3 BMW und Bangle anscheinend Recht: Ziemlich überflüssige Autos verkaufen sich wie geschnitten Brot, weil sie eben vor der heimischen Garage noch protziger aussehen als der jämmerliche fahrbare Untersatz des Nachbarn. Ein, wenn auch selten öffentlich geäußertes, aber umso öfter zutreffendes Kaufargunemt.

Nun verlässt Chris Bangle also BMW. Seinen Platz soll ein Niederländer einnehmen. Einfältig wie ich bin, frage ich mich, ob wir demnächst mehr orangefarbene BMWs auf den Straßen rumfahren sehen. Eine ziemlich unterrepräsentierte Farbe im oberen Preissegment.

:smile: