In luftiger Höhe: Atemberaubend!

21. September 2013 · Will Sagen

Kennt ihr diese russischen Jungs und Mädels, denen so langweilig ist, dass sie auf alle möglichen Hochhäuser krabbeln? Kennt ihr, oder?

Hier sind einige wirklich atemberaubende Fotos, die dabei entstanden (sein sollen*).

*Als deutscher Skeptiker stellt man natürlich gleich in Frage, dass die Fotos wirklich so entstanden sind, wie man Glauben machen will. Ist mir wurscht. Die Fotos sind einfach geil!

Da biste platt!

19. September 2013 · Will Sagen

Wenn man sich, so wie ich, seit nunmehr über 25 Jahren mit ein und demselbem Fahrzeugtyp – Fiat 500 – beschäftigt, kommt man nicht umhin, dass man von seinem Umfeld mit allerlei Fiat-500-Krams bedacht wird. Das sind natürlich Fotos, Modellautos, aber auch mal Ersatzteile, die der Vater vom ersten Auto abbaute, mit Fiat-500s verzierte Alltagsgegenstände, Schokolade und was weiß ich noch. Ich mag das alles sehr.

Im digitalen Zeitalter wird man dann natürlich auch mit Links zu diversen cinquecentoaffinen Themen bedacht, derzeit ist das der Spon-Link zu den Pressed Flowers von Ron Arad. Anstatt das man sich bei Spon durch die Bildstrecke klickt, wo das aus meiner Sicht schon abgekühlte Thema nun aufgewärmt wurde, kann man sich natürlich besser auf der Originalseite umschauen: Der hat einfach mal ein paar alte 500er (rechtsgelenkte wohlgemerkt) genommen und sie nach allen Regeln seiner Kunst gepresst.

So, und jetzt kommt’s: Ich finde das großartig. So großartig, dass ich mir am liebsten eine seiner Pressed Flowers ins Wohnzimmer hängen würde. Der Name geht übrigens auf diese Herbarium-Geschichte zurück, wo man zwischen Buchseiten Pflanzenblüten und -blätter presst, diese dann meinst vergisst und einem in dem Moment entgegen flattern, wenn man das Buch in die Flohmarktkiste packt.

Der Spiegel meint, „Diese Exponate dürften jeden [sic!] Oldtimer-Fan die Tränen in die Augen treiben.“ Tja. Dann bin ich wohl kein Oldtimerfan. Ich kann mir natürlich gut die Heerscharen an sogenannten Oldtimerfans vorstellen, die sich nun künstlich über den Frevel an den Fahrzeugen aufregen. Ich habe damit kein Problem. Soll doch jeder mit dem von ihm erworbenen Gegenstand machen, was er will. Klar, ich will auch niemandem verbieten, sich darüber aufzuregen. Aber viele wären wohl kaum in der Lage mit den Fiats irgendetwas anderes anzufangen, als sie wegzustellen und/oder verrotten zu lassen. Sich aufregen geht natürlich einfacher, als aufbauen. Kenne ich aus eigener Erfahrung ja zu gut. Nur gerade in der Oldtimerszene sind doch etliche Zeitgenossen in ihren Ansichten eher rückwärts gewandt und neigen stark zum Scheuklappensehen. Mal über den Tellerrand zu schauen, kommt ihnen eher nicht in ihr schlichtes Gemüt. Sie haben nicht selten ein Problem mit Andersdenkenden.

Auf mich üben die Pressed Fiatflowers eine spezielle Ästhetik aus. Die gepressten Komponenten sind schön arrangiert, so dass die Autos noch als solche erkennbar sind. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass die Fiats keineswegs einfach irgendwie gepresst wurden. Motor, Getriebe und Fahrwerksteile fehlen z. B., die hätten sich wohl nicht gut gemacht. Auch Verkleidungsteile aus dem Innenraum wurden entfernt. Und es ist gut zu erkennen, dass die Fahrzeuge bewusst unter der Presse arrangiert wurden. Die Details gehen nicht einfach im Gesamtbrei unter, sondern sind gut zu erkennen. Ich würde sogar soweit gehen, dass die kleinen, unschuldigen Autos ihrer Würde (wenn man davon reden kann) nicht beraubt wurden.

Nun wurde mir gerade zugetragen, dass sowas ja auch mit Modellautos gehen müsste. Hm. Ich hab da noch so ein paar Exemplare (selbst gekauft, keine Geschenke, versteht sich), die ich eh nicht mehr brauche. Fehlt nur die Presse. Achso, und die Erfahrung, wie sich Zinkdruck unter der Presse verhält. Mal sehen.

Lobos Irrsinnspolitikingenieure

11. September 2013 · Will Sagen

Ich lese Sascha Lobos Spiegelkolumne ja echt gern. Kaum einer vermag aktuelle Gedanken zum politischen Netzwesen besser auf den Punkt zu bringen als er. Ich mag das. Bis gestern. Seit gestern ist seine neueste Kolumne online. Ich finde die Kolumne immer noch gut, aber sie hinterlässt ein Fragezeichen bei mir.

Bis auf zwei Worte hat er mal wieder an jeder Stelle Recht. Als erstes stolpere ich über den Begriff „Irrsinnsingenieure“ in der Überschrift. Weiter im Text findet man dann noch „… hergestellt von den Politik-Ingenieuren der Koalition“. Hm.

Ich bin ja auch Ingenieur. Und darum frage ich mich, was er damit sagen will. Ich hatte ihn kurz auf Twitter gefragt, ob ich mich an Ingenieur als neues Schimpfwort gewöhnen müsse. Leider hat er mir bislang nicht geantwortet. Wahrscheinlich hat er das auch gar nicht mitgekriegt, dass ich gefragt habe.  Darum muss ich mir mal wieder selbst antworten.

Lobos Text ist durchwirkt mit dem Begriff Irrsinn. Neunmal taucht er auf, unter anderem als Sonder- und Qualitätsirrsinn. Und eben in den Irrsinnsingenieuren. Diese Wortzusammenstellung wirkt auf mich in der Kolumne so, dass der Ingenieur als solcher genau das tut, was man ihm sagt, egal was passiert, egal wie irrsinnig das ist. Nach dir die Sintflut, aber erst das Ohmsche Gesetz aufsagen. Der Ingenieur hat keinen Sinn für die Frage nach dem „Cui bono“. Und eigentlich meint Lobo ja nicht Ingenieure mit dem Begriff „Ingenieure“, sondern Politiker. Und wegen dieses Vergleichs fühle ich mich auf den Schlips getreten. Politiker. Pah!

Lobo benutzt das Bild des Ingenieurs mit der Attitüde des gewissenhaft 1:1 umsetzenden Technokraten und Befehlsempfängers, sogar ein bisschen mit einem leichten Braunstich, finde ich. Allein schon durch die Einleitung mit dem Kippenberger-Bild wird ein Nazi-Bezug hergestellt. Klar. Das konstruiere ich gerade ganz wild zusammen. Aber von „Ingenieure“ ist es zu „DEUTSCHE Ingenieure“ (Hartes „D“, gerolltes Rrrr und zwei Finger senkrecht unter der Nase dabei vorstellen) nicht weit.

Ist das so gemeint? Ne, oder? Oder doch? Sind Befehlshaber (und Computerschreiblinge) doch bessere – ja was?- Menschen? Überwiegend-mit-Wasser-gefüllte-Hautsäcke? Intelligentere Wesen? Ich meine, wir Ingenieure haben doch schon im Studium nichts zu lachen gehabt: „Kariertes Hemd und Samenstau – Ich studier‘  Maschinenbau.“ Kennen wir. Das muss ja Folgen haben. Wenn ich mich in den Reihen der Ingenieure umsehe, hat er leider auch mit seinen Irrsinnsingenieuren Recht. Zu dumm. Da gibt’s aber auch ein paar Vögel… Kein Wunder, dass die Ingenieure dank Bologna-Prozess zu einer aussterbenden Rasse werden. Auch dort haben sie an ihren Universitäten und Hochschulen einfach unreflektiert umgesetzt, was man von ihnen wollte. Kein Wunder, dass man sich über uns lustig macht. Also fühle ich mich herzlich willkommen in einer tolpatschig-kleinkarierten-bescheuklappten Klischeerolle und freue mich auf die nächste Lobolumne.

 

Demo "Freiheit statt Angst"

8. September 2013 · Will Sagen

Demo "Freiheit statt Angst"Ich mag ja keine Demonstrationen. Viele Anliegen interessieren mich nicht. Die Demos nerven oft, weil der Verkehr dann blockiert wird, was natürlich eines der Ziele ist, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn ich dann mal hingehe, ist es mir wirklich wichtig. Was mich aber am meisten stört, ist, dass ich mich instrumentalisiert fühle. Außerdem fühle ich mich unwohl. So auch dieses Mal. Meine Demoteilnahmen kann man daher wahrscheinlich an zwei Händen abzählen: Lichterketten gegen rechte Nazischeiße und Ausländerhass, Gegendemo gegen NPD-Parteitag, Demo zum Erhalt des Frühstyxradios (sic!), Demo gegen den Umweltzonenquatsch und die damals drohende Aussperrung der Oldtimer, naja und halt gestern „Freiheit statt Angst“.

Und wieder ging es mir so, dass ich mich benutzt fühlte. Meine Anwesenheit trug vielleicht ein ganz klein bisschen dazu bei, dass sich die Veranstalter auf die Schulter klopfen dürfen. Das geht in Ordnung. Aber mich stört z. B., dass Parteien und Gewerkschaften dort so extrem Flagge zeigen, dass man die vielen individuellen Plakate der „unorganisierten“ Teilnehmer manchmal kaum noch wahrnehmen konnte. Und dann Verkaufsstände von Parteien mit Demonstrationsdevotionalien. Ach neee.  Dann diese Redner, deren Stimme sich vor Erregung überschlägt, dass mir übel wird. Ich mag diesen kämpferischen Tonfall einfach nicht, auch wenn er angebracht sein mag oder einfach gut ankommt. Etliche Aussagen gehen mir auch gegen den Strich und sind mir zu extremistisch geprägt. Sprechchöre, die von hinten wiederum gegen den Redner skandieren. Und Klein-Will mittenmang. Naja, und die Antifa-Pappköppe könnten mal gleich zu Hause bleiben. Die machen mir genauso Angst wie der „Grüne Block“.

Zeitlich ging bei mir eh nicht mehr als die Auftaktkundgebung. (Kundgebung –  dieses Wort allein schon.) Wenigstens ein paar Fotos habe ich gemacht. Aus Respekt vor den Teilnehmern ausnahmsweise anonymisiert. Das ganze Set gibt’s hier.

Nennt mich Legion, denn wir sind viele.
Demo "Freiheit statt Angst"

Eine Riesen-Überwachungskamera kam mir schon am Alex entgegen.
Demo "Freiheit statt Angst"

Multi-Purpose-Schild:
Demo "Freiheit statt Angst"

Der gläserne Mensch
Demo "Freiheit statt Angst"

Mit dem elektrischen Reporter kurz über gute Kameras gequatscht.
Demo "Freiheit statt Angst"

 

An der Torstraße gab es später noch kurz einen Ein-Mann-Sitzprotest. 😀

Un-Wort Nicht-Gast

21. August 2013 · Will Sagen

„Toilettenbenutzung für Nicht-Gäste 50 ct“ liest man allenthalben an gastronomischen Betrieben vor allem in hochfrequentierten Innenstadtlagen. Mit den 50 ct habe ich ja kein Problem. Besser man legt den halben Taler auf den Tresen, als dass man sich irgendwie verstohlen hinein- und wieder herausschleichen muss. So ist das ne klare Angelegenheit.

Nur dieser Begriff „Nicht-Gast“. Furchtbar, oder? Da muss doch eine Lösung her! Aber so ein richtig schönes Wort will mir einfach nicht einfallen. Man sollte diese „Notdürftigen“ doch nicht als „Nicht-Irgendwas“ bezeichnen, sondern sie vielleicht auch willkommen heißen durch eine positive Ansprache.

Pullergäste, Pieselleute, Toilettengäste, Schachtgänger: Alles Kagge. Wird wohl doch noch ne Zeitlang beim Nicht-Gast bleiben, oder?

Zehn Gründe, warum ich Aufsichtsratsvorsitzender des BER werden sollte

2. August 2013 · Will Sagen

In diversen Pressemeldungen, die man wegen des Leistungsschutzrechts nicht mehr verlinken kann oder sollte oder darf, liest man, dass der von M. Platzeck bald geräumte Posten des BER-Aufsichtsratsvorsitzenden noch immer vakant ist. Eigentlich bin ich der ideale Kandidat:

Erstens: Ich bin Fliegerei begeistert! Das ist wohl eine Grundvoraussetzung. Während andere, nachrangige Flughafenmitarbeiter  eher schienengeführt durch die Vergangenheit reisten, würde ich am liebsten fliegen können. Grundsätzliches Verständnis für die Fliegerei habe ich theoretisch (ist klar als Maschinenbau-Ing.) und praktisch durch Modellfliegerei. Außerdem bin ich schon mehrfach in Flugzeugen mitgeflogen, wo ich vorn, und nicht zur Seite hinausgucken konnte.

Zweitens: Ich bin politisch nicht vorbelastet. Ich bin in keiner Partei und lege mich für jede Wahl neu fest, wer am wenigsten meine Interessen mit Füßen tritt. Das macht mich unangreifbar. Ich kann von keinen Ämtern zurücktreten. Gegen mich laufen derzeit keine Strafverfahren und ich habe keine Steuerschulden. Das muss ich turnusmäßig gegenüber meiner IHK nachweisen zur Verlängerung meiner öffentlichen Bestellung und Vereidigung, die mich ohnehin als loyalen, unbescholtenen Bürger mit gutem Leumund kennzeichnet.

Drittens: Ich könnte mich gegen eine entsprechende Aufwandsentschädigung frei machen. Ich habe zwar einen Stapel Akten zu bearbeiten, aber für die paar Sitzungen und Gespräche ließe sich die Zeit freischaufeln. Wir haben im Büro sogar einen schönen Besprechungsraum, so dass man die Sitzungen gleich hier machen könnte.

Viertens: Ich kenne gute Berater, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehen. Dazu gehören unter anderem eine erfolgreiche Bauingenieurin sowie ein Linienflugkapitän einer großen deutschen Fluggesellschaft. Beide sind in der Öffentlichkeit unverbraucht. Ich weiß, wo sie wohnen und kenne ihre Handynummern.

Fünftens: Ich kann gut zuhören. Egal, was man mir erzählt: Wenn es darauf ankommt, kann ich mir stundenlang die tollsten Geschichten anhören. Das kenne ich ja aus vielen Gerichtsverfahren. Meistens bin ich in der Lage, schon während des Zuhörens die Fallstricke zwischen den Zeilen zu erkennen und diese am Ende des Ganzen auf den Punkt zu bringen.

Sechstens: Ich scheue mich nicht, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Neulich kaufte ich eine gebrauchte Verkehrsampel (bestimmt kann man die am BER auch noch irgendwie gebrauchen). Dazu hat jeder, wirklich jeder gesagt: „Was willste denn damit?“. Außerdem war die Ampel sehr günstig. Das heißt, ich kann mit Geld umgehen. Im Gegensatz zu vielen anderen, die ihre 1, 2 und 5 ct-Münzen in Marmeladengläsern sammeln, schaffe ich es regelmäßig, diese beim Einkaufen loszuwerden.

Siebtens: Wenn es darauf ankommt, kann ich in Windeseile beim Flughafen sein. Ich kenne die Strecke auswendig, verfüge über das Wissen, die Gabe und die Berechtigung, diverse Verkehrsmittel zu nutzen. Und ich muss im Gegensatz zu vielen anderen gar nicht mehr umziehen, um in der Nähe zu sein, andererseits wohne ich nicht so dicht an einem Flughafen, dass ich in meinen Gedanken  durch Fluglärm zu stark gestört werde.

Achtens: Ich bin inzwischen Nichtraucher. Das heißt, ich war mal Raucher und weiß, wie wichtig ein effektiver Rauchabzug ist.

Neuntens: Ich habe den großen Überblick. Flughäfen sind im Grunde nichts anderes als Tankstellen. Beim BER sieht man das besonders deutlich. Das Terminal sieht nämlich aus wie eine Tankstelle. Vordergründig sollen Flugzeuge mit Fluggästen betankt werden. Manchmal sollte man ausgepowerte Fluggäste allerdings aus ankommenden Maschinen zunächst abpumpen. Dafür sind diese großen Rüssel da. Eigentlich ist das Tankstellengeschäft aber wie im automobilen Leben nur Nebensache. Denn das Terminal ist im Grunde eine verkappte Shopping-Mall, die dazu angelegt ist, den Leuten, die meinen, sie sollen in oder aus Flugzeugen steigen, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Zehntens: Ich achte darauf, dass ich beim Fliegen keine Löcher in den Socken habe. Das ist nämlich so peinlich, an der Sicherheitskontrolle, wenn man die Schuhe ausziehen muss. Vielleicht werde ich in meiner zukünftigen Position ja dabei mal von Presseleuten fotografiert.

Liebe Flughafengesellschaft, ich sehe Ihrem Ernennungsschreiben nunmehr mit Freude entgegen.

Mehr Kohle? Toitoitoi.

1. August 2013 · Will Sagen

Heute tritt das reformierte Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz in Kraft, und damit kommt eine spürbare Erhöhung der Stundensätze für Unfallanalytiker nach 19 Jahren Wartezeit. Das JVEG ist Teil des 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes. Nicht alle sind von den Vergütungsgesetzen begeistert. Und auch ich bin schon gespannt, ob nun eine Sozialneiddebatte starten wird, die ich mir von wie auch immer Prozessbeteiligten anhören darf, weil es natürlich auch Gruppen gibt, die nicht so gut abschneiden. Und ich habe auch Verständnis dafür, wenn Kläger, Angeklagte, Betroffene über die höheren Kosten eines Gerichtsverfahrens jammern. Schließlich steigt damit auch das Prozessrisiko. Aber um mich herum wird auch alles teurer. Wenn ich mir das Geld 1:1 in die Tasche stecken könnte, wie mal ein Richter und auch diverse Kostenbeamten meinten. Ja, das wär super. Leider wird nämlich gerade von Beamten gern mal vergessen, dass von dem Geld die ganzen laufenden (Firmen-)kosten zu bezahlen sind, mal ganz abgesehen von den Steuern. Und wie die Kosten in den letzten 19 Jahren gestiegen sind, muss ich wohl keinem erzählen.

19 Jahre hat es gedauert, bis endlich eine wirksame Erhöhung durchgesetzt wurde. 19 Jahre, in denen andere Berufsgruppe stetig und damit allmählich ihre Stundensätze angehoben haben. Das fällt natürlich weniger auf. Dadurch wird es nicht leichter, einen sprunghaften Anstieg verständlich zu machen. Dass man natürlich über fast 2 Jahrzehnte im Grunde stetig zunehmende Mindereinnahmen hatte, wird da schnell vergessen.

Achso. Und man muss ja nicht meinen, dass ich hab heute einfach höhere Rechnungen schreiben kann. Erst mal gibt es Übergangsregelungen, so dass z. B. die bereits eingegangen Aufträge (mit ein ganz paar Ausnahmen) nach altem Gesetz abzurechnen sind. Und dann ist da die Vorschussregel in Zivilverfahren. Das Gericht gibt quasi vor, welche Kosten es für das Gutachten als angemessen ansieht. Da kann der Stundensatz noch so hoch sein: Kostenrahmen ist Kostenrahmen. Reicht er nicht aus, muss man eine Erhöhung beantragen, über die die Parteien dann befinden müssen. Und gerade bei geringen Streitwerten wird da schon sehr genau hingesehen.

Dennoch: Es wird mehr Luft zum Atmen, Investieren und Schaffen von neuen, qualifizierten Arbeitsplätzen geben, weil wir nun auch wieder die Forschung stärker vorantreiben können. Die will ja auch bezahlt werden. Denn, wenn überhaupt im Bereich Unfallrekonstruktion  (nicht verwechseln mit Unfallforschung als solcher) an Hochschulen und Universitäten geforscht wird, läuft das vielfach in Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros und wird so auch mitfinanziert.

Kurz zum Unterschied zwischen Unfallforschung und Forschung im Bereich Unfallrekonstruktion: Letzteres umfasst die Erforschung und damit Verbesserung der Methoden, um geschehene Unfälle möglichst detailliert rekonstruieren zu können. Das ist im Grunde eine wesentliche Voraussetzung für die Unfallforschung. Dort geht es darum, die Folgen der Unfälle, vor allem bei Personenschäden, zu analysieren und daraus abzuleiten, wie man z. B. Fahrzeuge verbessern, Straßenführungen entschärfen kann etc. Wenn man aber gar nicht so genau weiß, wie der Unfall abgelaufen ist, nutzt die beste Ursachenforschung nichts. Leider ist gerade die Forschung auf dem Gebiet der Unfallrekonstruktion völlig unterrepräsentiert. Wie da manche Ergebnisse in der besser versorgten Unfallforschung entstanden sind, darf man gar nicht erzählen …

So, und heute Abend gibt es auf die dann wohl anstehende „Gehaltserhöhung“ ein Gläschen Schaumwein. Oder zwei. Prosit!

Kennen Sie Heidkate?

31. Juli 2013 · Will Sagen

Nein? Kann ich mir vorstellen. Nicht mal diverse Wetter-Apps können mit dem Namen des kleinen Orts an der Ostseeküste nahe Kiel etwas anfangen. Dabei ist es da echt schön! Woher ich das weiß? Ich war am vergangenen Wochenende dort. Zwei Jahre sind rum, und so war es wieder Zeit für das Fiat 500 Ostsee-Treffen. Beim 2011er Treffen habe ich dort meinen alten Fiat 500 N das letzte Mal gesehen und schon fröhlich mit meiner Olga rumgeknippst. Der N war diesmal nicht da, aber das Knippsen hat wieder gut geklappt (finde ich).

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Das mit den Wetter-Apps sollte übrigens durchaus wichtig sein, wie sich am Samstag Abend herausstellte. Aber von Anfang an. Wir (meine Beraterin in allen Lebenslagen, kurz Bialla) und ich hatten uns am Freitag nur kurz in unsere Büros verdrückt, um die wichtigsten Dinge auf einen anderen Stapel umzuschichten, und waren dann gegen 10.30 Uhr mit dem kleinen Wunderkombi vollgetankt (also das Auto, nicht wir) nach Heidkate gestartet. Knapp 400 km lagen vor uns, die wir langsam angingen. Es sollte ja sooo heiß werden! Und da wollte ich den kleinen Kombinationskraftwagen nicht quälen. Also fuhren wir so um die 95 km/h, immer etwas schneller als die Lkws. Das ist am stressfreiesten, wie ich über die Jahre festgestellt habe.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Und was man da so erlebt: Irgendwo auf der Höhe von Neuruppin tat es plötzlich einen enormen Knall. Also ECHT LAUT!!!! Genau auf unserer Höhe muss wohl im Gegenverkehr einem Lkw ein Reifen geplatzt sein. Und das machte ziemlich laut BUMM. Im Rückspiegel sah ich noch eine Staubwolke. Dann waren wir der Situation auch schon entglitten. Kurz darauf hatten wir eine bessere Sicht auf die Ereignisse. Um die großen (die meist weniger Kfz-Steuern zahlen als ich für die kleine Gurke) nicht zu stören, fahre ich natürlich brav auf der rechten Spur und auch dort, entgegen meiner politischen Gesinnung ziemlich, weit rechts. Da die meisten Gefahren von hinten lauern, gucke ich dabei fast mehr in den Rückspiegel als nach vorn. Auf der linken Spur herrschte dichter Verkehr mit einem „Ziehharmonika-Stau“. Im Grunde eine extrem langwellige Longitudinalschwingung. Jedenfalls nimmt Geschwindigkeit und Abstand der Fahrzeuge zyklisch ab und zu. Und klar, dass einer der „Wellenreiter“ immer mal pennt. Ich sah jedenfalls links vor mir jede Menge Bremslichter, dummerweise im Rückspiegel jemanden, der sich mit unverminderter Geschwindigkeit näherte. Ich zog die kleine Kiste rasch auf die Standspur und da flog auch schon eine nichtssagende Mittelklasselimousine links an mir und rechts an dem versetzt neben mir fahrenden SUV vorbei. Das war knapp!

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Die nächste Situation folgte wenig später. Vielleicht waren wir, bzw. unser kleiner aufreizend schöner Italiener der Auslöser dafür, dass der Wohnmobilist links hinter mir, wie viele andere Normalkarrenchauffeure auch, mehr auf uns achtete als auf den Verkehr vor ihm, der sich mal wieder entschloss, stark zu bremsen. Tja. „Schön“ (für einen Unfallanalytiker ergibt sich im Straßenverkehr mitunter eine ganz andere Ästhetik als für einen Normalsterblichen) zu sehen war, wie offensichtlich die Bremswirkung der vorderen Fahrzeuge besser war als die des Wohnmobils. Vielleicht stand aber auch noch das Frühstück auf dem Tisch, das gerade seinen der Physik folgenden Weg nach vorn antrat, der Wohnmobilist den Tassen, Messern und Tellern dies aber nicht gönnte und so nicht beim Bremsen alles gab. Wer weiß. Jedenfalls machte es kurz „knock“ am Heck des Vordermanns. Schon war der von hinten anströmende Verkehr für die nächste Zeit etwas schwächer. War nicht viel passiert, so was hat man als Profi ja im Blick.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Eigentlich reichten die Ereignisse damit für einen Freitag. Der Rest der Anreise war relativ unspektakulär. Tanken, futtern, trinken: Das musste zwischendurch noch sein. Nach dem Ankommen erst mal „Hallo hoch x“, und auch das Zelt war trotz steinhartem Boden (aber dank Hammer im Werkzeugkoffer) ziemlich schnell aufgebaut und das sogar, ohne dass meine Bialla und ich uns wie sonst schon mal vorgekommen argumentativ auseinandersetzen mussten, was die beste Reihenfolge beim Aufstellen der Zeltstangen ist und warum man damit besser nicht in die automobilen Pretiosen der Nachbarn piekst. Zugegebenermaßen bin eigentlich ich Derjenige, der sich beim Zeltaufstellen eher dumm anstellt, was aber auch daran liegt, dass mich oft Konstruktionsmängel aufregen.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Doch dann kam der Hammer. Und zwar nicht der aus meiner Werkzeugkiste, sondern, dass ein lieber Freund, der ebenfalls aus Berlin angereist war, am Freitag Vormittag beim Einkaufen zusammengebrochen und auf ziemlich direkten Weg auf die Intensivstation einer Kieler Klinik verfrachtet wurde. Als Techniker würde man sagen, dass eine ernsthafte Pumpenstörung vorlag. Glücklicherweise funktionierte die Rettungskette wohl perfekt, so dass ihm schnell und effizient geholfen wurde. Schon am Nachmittag drang die ersten Entwarnung zu uns durch. Dennoch überschattete das Ereignis natürlich das Treffen. Gute Besserung, mein Lieber, von dieser Stelle!

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Nachdem wir den ersten Schock überwunden hatten, war das Zelt schnell eingeräumt. Erste Tat: Badehose suchen. Zweite Tat: In die Fluten der Ostsee springen. Die sollte angeblich 20°C warm sein. Mag sein. Fühlte sich erst kälter an. Aber wenn man erst mal drin ist: Herrlich!

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Das „Kieler Treffen“, wie es ja auch heißt, ist ja ein Rundum-Sorglos-Paket. Immer gibt es etwas zu Futtern oder zu Trinken oder beides! Zwar hatten die „Deichterrassen“ samt Dönerbude geschlossen (eigentlich ein hübsches Vereinsheim für den Kieler Club, oder)? Aber die drei Damen vom Grill (wobei eine Dame ein Herr war), hatten die Meute essenstechnisch bestens im Griff mit verschiedenen Bratwürsten, Bratkartoffeln und Spiegelei, Pilzen, Steakbrötchen und so weiter. Und das zu äußerst moderaten Preisen! Gleiches gilt für die Saufbude: Bier, Wein und so zu Preisen, die a) glücklich und b) besoffen machen. *hicks* Die Bierbude wurde ebenso von den Veranstaltern betrieben wie auch die Frühstücksbude. Jawoll, es gibt allmorgendlich frisch geschmierte Brötchen. Man kann quasi fast ohne Unterbrechung von der Bierbude fünf Meter rüberstolpern zur Brötchenbude. Jedenfalls überschneiden sich die Öffnungszeiten am frühen Morgen fast. Wahnsinn! Danke für diesen tollen Service. Man fühlt sich einfach wohl und gut aufgehoben.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Am Samstag schlurfte ich erst mal über den Teilemarkt. Nein, eigentlich wurde ich geradezu dazu aufgefordert! Und prompt zeigte das auch Wirkung, weil ich gleich die erstbeste Ampel, die mich angrinste, kaufte. Meine erste Ampel! Hach!

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Den Rest des Tages brutzelten wir ansonsten wie die Bratkartoffeln. Nur nicht in der Pfanne, sondern auf dem Treffenplatz direkt hinter dem Deich. Und da man sich nur 100 Meter weit schleppen muss, bis man im kühlen Nass landet, nimmt man diese Erfrischung einfach so oft wahr, wie die Betriebstemperatur zu hoch steigt und man wie ein Teekessel zu pfeifen beginnt. Zwischendurch habe ich es immer mal geschafft, ein paar Fotorundgänge zu machen. Eigentlich schreibe ich ja diesen ganzen Text nur, um ein paar meiner Bilder unterzubringen.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Traditionell gibt es ja eine Ausfahrt durch die Probstei. So heißt da die Gegend (glaube ich). Es ging nach Laboe (ich sage ja immer „Labo-é“), drehte ein paar Kreise um die staunenden Touristen und kullerte wieder zurück. Glücklicherweise konnte ich bei Rollicento als Beifahrer einsteigen. Denn fotografieren und fahren gleichzeitig ist ja doch nicht so gut. Außerdem hatte ich an meinem zusammengefusselten Gepäckträger das Zeltvordach als Schattenspender angeknotet. Der war also unentbehrlich.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Das Ostseetreffen hat ja nun wirklich den Namen „internationales“ Treffen verdient. Wo sie alle herkommen. Holland, Niederlande, aus den Benelux-Ländern, Dänemark, Norwegen, Skandinavien: Wahnsinn!

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Mit dem späten Nachmittag zog eine Gewitterfront auf. Es kursierten schon ein paar Meldungen von unwetterartigen Regenfällen, und auch eine Wetter-App, die wenigstens „Schonbergerstrand“ kannte, meldete nichts Gutes. Man konnte dann auch sehr deutlich die aufziehende Front sehen. Und ein paar Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Glücklicherweise waren die Hagelkörner nicht so groß, dass sie die kleinen Blechblasen ondulierten. Alles blieb heil. Vorerst. Denn auf die erste Front sollte nach kurzer Pause mit Sonnenschein eine zweite folgen. Dem Wettergott wurden nun ein paar Zelte und Pavillons geopfert, um ihn milde zu stimmen. Das ging einigermaßen, auch wenn auf die Schnelle noch ein paar Schlafsäcke und Handtücher organisiert werden wollten. Klappte aber alles. Dann konnte man sich wieder der inneren Anwendung von auch gern berauschenden Flüssigkeiten zuwenden.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Am Sonntag Morgen hatte es sich erst ziemlich abgekühlt. Das war o.k.. So konnte man alles zusammenpacken, freilich, nachdem die Frühstücksbude mehrfach frequentiert wurde, ohne großartig ins Schwitzen zu kommen. Ins Schwitzen kam dann aber noch meine Bialla: Schließlich musste der Fiat (samt Dethleffs Camper Klappwohnwagen) unseres Herzpatienten nach Berlin verfrachtet werden. Und da nur eine zusätzliche Fahrerin zur Verfügung stand, musste sie ran, obwohl sie jetzt nicht sooo viel Spaß daran hat. Das Gespann nahm dann aber doch Rainer unter seine Fittiche. Meine Beifahrerin hatte schon am Samstag eine Probefahrt in Rainers Orange gedreht. Und so fuhren wir am Sonntag Morgen gegen halb zehn der immer höher steigenden Sonne und der Hauptstadt entgegen.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Im Grunde war die Fahrerei (zum Glück) unspektakulär. Keine wild gewordenen Lkw-Reifen, heißblütigen Wohnmobile oder nicht zu bremsenden Alltagskaleschen. Nur wieder Tanken, Futtern, Trinken und weiter bis zu Rainer nach Hause und die Orange abstellen. Dennoch war meine Bialla froh, als sie sich aus der kleinen Karre schälen konnte. Die letzten 12 Kilometer nach Hause zählten dann quasi nicht mehr. Traditionell gebe ich ja eigentlich den Spritverbrauch an. Das ist diesmal aber schlecht, weil wir Kombi und Orange aus einer Zapfsäule betankten. Aber es dürften so knapp 5 Liter/100 km gewesen sein.

Fiat 500 Ostsee-Treffen 2013

Seitdem ich meinen Entenflieger mit extrem kleinem Packmaß habe, ist es ja noch leichter geworden, Luftaufnahmen zu machen. Zugegebenermaßen erkennt man zwar nicht viel, ich habe aber trotzdem meinen Spaß daran.

Liebe Kieler: Wir sehen uns in zwei Jahren hinterm Deich wieder, o.k.? Danke an alle, die das Treffen möglich gemacht haben!

Alle meine Fotos von dem Treffen findet man hier.

 

Bis jemand freie Meinung anders definiert.

25. Juli 2013 · Will Sagen

Schulterzucken. Egales Schulterzucken. Das ist so ziemlich die emotionalste Reaktion, die ich in meinem engeren Kreis auf die Frage bekomme, was man denn so davon hält, dass der gesamte elektronische Kommunikationsverkehr überwacht wird: Handy, Telefon, E-Mail, Fax.

„Ich habe ja nichts zu verbergen.“, hört man dann noch.

Ja Leute. Klar. Weil ihr es gewohnt seid, sagen zu können, was  ihr denkt.
Solange ihr keine extremistischen Meinungen verbreitet, die strafbewehrt sind.

Und was, wenn jemand daherkommt, und die Strafbewehrtheit anders definiert?

Was wenn plötzlich der Satz „Merkel regiert wie eine lahme Ente“ mit Knast belegt ist?

Sagt später nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.

Fahrradhelme sind wie Smartphonehüllen

20. Juli 2013 · Will Sagen

Wer beim Radfahren keinen Fahrradhelm trägt, hat auch nichts Schützenswertes in der Birne. Sag ich mal so als provokante These.

Eigentlich wollte ich schon lange etwas darüber schreiben, hab auch schon einen angefangenen Beitrag im Backend. Jetzt ist Opa Hans mir aber zuvor gekommen. Da er sowieso viel besser schreiben kann als ich, verlinke ich hiermit äußerst gern auf seinen Beitrag.

Ich möchte nur noch einen physikalischen Aspekt der Schutzwirkung ergänzen. Opa Hans schreibt, dass der Helm zusätzlichen Verzögerungsweg bei einem Aufprall mit dem Kopf bewirkt. Das stimmt natürlich. Hinzukommt aber noch, dass die eingeleiteten Kräfte auf den Schädel sich auf eine größere Einwirkfläche verteilen. Die Flächenpressung auf den Schädel wird dadurch geringer. Trifft der Kopf ungeschützt auf eine Bordsteinkante, wirkt die Kante wie eine Axt im Holzscheit. Mit Helm dazwischen werden die Kräfte in der Polsterung auf eine größere Fläche ausgedehnt, womit sie in ihrer Aggressivität abgeschwächt werden. Das ist der gleiche Effekt wie bei Smartphonehüllen: Zusätzlicher Verzögerungsweg und Verteilung der Kräfte durch anschmiegsames, stoßdämpfendes Material.

Und jeder weiß, ohne Hülle sieht das Handy besser aus. Wenn es runterfällt, muss man oft teuer dafür bezahlen. Das kann beim Radfahren genauso sein. Ohne Helm bleibt die Frisur erhalten, man sieht besser aus. Nur dass man beim Unfall dort unter Umständen mit seinihrer* Gesundheit oder dem Leben bezahlt. Dennoch sind weder das Handy noch der Kopf mit der Hülle / dem Helm gegen jede Gewalteinwirkung geschützt. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber man kann die Grenzen verschieben.

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* Ein weiterer Versuch, geschlechtsneutrale Wörter zu erfinden, die sich ganz gut lesen lassen, wie z. B. auch ersie.