Beitrags-Archiv für die Kategory 'Wie getz?'

Eine Frage zur Gleichbehandlung

Samstag, 17. Oktober 2020 16:25

Auf Twitter hab ich mir neulich mal wieder eine blutige Nase geholt. Worum es genau ging, weiß ich schon gar nicht mehr. Ach ja, doch: Angeblich haben nur Frauen das Recht, eine Meinung zu Abtreibung haben zu dürfen. Ich habe aber auch eine Meinung dazu (Frauen sollten selbst entscheiden dürfen). Die darf ich aber nicht haben, weil ich nicht gebärfähig bin (Dass nicht alle Frauen gebärfähig sind, spielte wiederum keine Rolle. Man darf als Mann darauf dann auch nicht aufmerksam machen). Naja. Das lief insgesamt eher unglücklich.

Ich habe die Tweets gelöscht. Das war von Anfang an mein Plan, wenn die Diskussion aus dem Ruder läuft, womit ich zu 90% gerechnet habe. Das ist immer so, wenn sich selbsternannte Gerechtigkeitsdurchsetzungsbeauftragte einschalten, insbesondere solche mit dem Hang zum Missverstehenwollen, der Twitter ja seit einigen Jahren anlastet.

Jetzt gibt es da wieder so einen Vorfall. Außer in meiner Echokammer weiß ich nicht, wo ich darüber schreiben soll. Da, wo es hingehört, nämlich in die ständige Redaktionskonferenz des Techniktagebuchs, traue ich mich nicht, es zu schreiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass das nicht gut geht, liegt erfahrungsgemäß auch dort deutlich über 50%. Also, bleibt mir nur, es in meinem ureigenen Blog zu schreiben. Hier bin ich Herr und Hausmeister in einer Person.

Also, worum geht’s:

Es gibt von Kathrin Passig einen jüngst erschienen Beitrag im Techniktagebuch:

Das Michael-Rutschky-Gedenk-Multitool

(Übrigens, Michael Rutschky scheint auch eine bemerkenswerte Person gewesen zu sein, das nur nebenbei, siehe hier. Die in dem Artikel beschriebenen Mechanismen sind auch auf andere Kreise übertragbar und waren für mich in vielerlei Hinsicht sehr aufschlussreich. Darum geht es jetzt aber nicht.)

In dem Beitrag von Kathrin Passig im Techniktagebuch kommt folgender Satz vor:

„Männerkörper sind nämlich im richtigen Leben gar nicht wie der von John Wick.“

Ich habe mit dem Satz kein Problem. Er dürfte wohl absolut zutreffen. Was ich mich aber frage, ist, was passieren würde, wenn ich in einem Beitrag ungefähr folgenden Satz schrübe:

„Frauenkörper sind nämlich im richtigen Leben gar nicht wie der von Lara Croft.“

Ich vermute, da würde aber ein ordentliches Getöse aus absehbarer Richtung kommen. Vielleicht sogar zu recht. Aber kann dann Kathrins Satz unkommentiert so stehen bleiben?

Auf Twitter wurde mir nicht mal zugestanden, bei ähnlichen Problemen naiv oder unsicher sein zu dürfen. Nicht, nicht wissen zu dürfen, was angemessen ist. Ob es derzeit zumindest in Ordnung ist, Männer eher zu schelten als Frauen, weil sich das Rad jetzt mal andersrum dreht als in den letzten paar hundert Jahren? Vielleicht ist das ja richtig so. Unter Gleichbehandlung könnte man das zwar nicht subsumieren, aber vielleicht muss man es der versammelten Männerschaft eben erst mal einbimsen, damit sie lernt, wie sie sich zu verhalten hat.

Ich nehmen an, ich werde keine Antwort auf die Frage bekommen, die in sich nicht irgendeinen tadelnden Unterton hat, eine Kränkung oder eine Maßregelung. Damit werde ich dann wohl leben müssen. Ich finde den Satz übrigens überflüssig und nicht besonders witzig.

 

 

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Selbstreinigungsfunktion

Donnerstag, 2. Juni 2016 10:05

Gerade lese ich beim Techniktagebuch-Kollegen Thomas Wiegold, dass er in seinem Blog „Augen geradeaus“ Schwierigkeiten mit Kommentarpöblern hat.

Nach meinem Stress im Fiat-500-Forum habe ich mir ja einige Gedanken dazu gemacht, wie man eine Community besser (was auch immer das sein könnte), sagen wir demokratischer organisieren könnte. Eine Idee war, dass man allen Lesern die Möglichkeit gibt, Kommentare von allen anderen ausblenden zu können. Löschen wäre vlt. zu viel gesagt, weil eine Wiederherstellungsfunktion schon gegeben sein sollte. Ein Kommentator könnte seinen eigenen Beitrag nicht wieder hervorholen, nur andere.

Es wäre wirklich spannend, zu sehen, was dabei herauskommt, gerade in einem Blog, in dem rege kommentiert wird. (Deswegen muss ich das hier gar nicht erst versuchen. Ich wüsste auch gar nicht, wie man das programmiert.)

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Bild lügt und macht kaputt

Dienstag, 23. Dezember 2014 15:43

Bild_luegtDass das stimmt, sollte man als normal-schlauer Deutschsprachler ja eigentlich wissen. Und das ist ja das Problem. Man nutzt die Dummheit der Menschen aus, um seine eigene wirre Botschaft zu transportieren, um die Stimmung aufzuheizen, aber vor allem, um Umsatz zu machen. Wie skrupellos man bei der Bild vorgeht, zeigt dieser Tage ja gerade die völlig verdrehte Geschichte, Politiker würden fordern, Christen sollten im Weihnachtsgottesdienst muslimische Lieder singen. Blödsinn.

Unweigerlich musste ich dabei an den Slogan „Bild lügt und macht kaputt“ denken. Der ist mir so dermaßen geläufig, dass ich dachte, den kennt ja wohl jeder. Vor allem hatten wir ja früher alle  irgendwo so einen Aufkleber. Auf dem Auto, der Schultasche, dem  Kleiderschrank, dem Moped, dem Fahrrad, der Zimmertür, dem Gitarrenkoffer. Irgendwo war einer. Klare Sache.

Also, so ein Aufkleber muss wieder her. Aber nixda. Weder bei Amazon, noch bei ebay erhältlich. Das ist schon eigenartig. Auch bei Google: Kein Hinweis auf den Slogan. Folgerichtig finde ich auch in der Google-Bildersuche den Aufkleber als Bildchen nicht.

Ja, habe ich das denn geträumt? Oder – und alle Verschwörungstheoretiker werden mir jetzt zustimmen – hat der Verlagskonzern diesen Slogan etwa aus der Geschichte getilgt ..?

 

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[Berlin] Termin-im-Bürgeramt-Blockierer #wasfehlt

Mittwoch, 19. November 2014 10:07

Wenn man nichts besseres zu tun hat, geht man bekanntlich zum Bürgeramt. Weil es da so schön ist. Äh, ne falsch. Wenn man mal zum Bürgeramt muss, ist das in 99,9% der Fälle nicht freiwillig, sondern notwendiges Übel. Das bedeutet auch, dass man einen solchen Besuch so weit hinausschiebt, bis es echt drängt. So weit, so schlecht. Spontan hingehen ist ganz schlecht. Man kommt in der Regel nicht dran, weil morgens um 5 Uhr nur drei Wartemarken frei vergeben werden oder so. Wenn überhaupt.

Man muss also im Internet einen Termin vereinbaren. Dafür gibt es eine tatsächlich recht gut funktionierende Internetseite bei den einzelnen Bürgerämtern. Meine Feststellung ist leider, entgegen der Erfahrung anderer, dass man auch mit Termin mitunter bis zu einer Dreiviertelstunde warten muss. Keine Ahnung, ob es da auch eine vorrangige Notfallversorgung wie im Krankenhaus gibt oder so.

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 06.59.48

Hat man sein „Produkt“ (z. B. neuer Reisepass) erst einmal ausgewählt, klickt man auf „Termin suchen“ und wird feststellen, dass aus einem Besuch in einigermaßen absehbarer Zeit nichts wird:

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 07.00.05

 

Hurra. Wir stellen fest: In meinem bevorzugten Bürgeramt in Mitte ist von heute (19.11.2014) bis Jahresende nichts mehr zu wollen.

Es gibt aber auch noch den Button „berlinweit suchen“. Da hat man meistens mehr Glück, etwas früher einen Termin zu bekommen, muss sich dann allerdings z. B. nach Heiligensee, Reinickendorf, Marzahn oder Biesdorf bewegen. Das waren so die Favorites, die bei meiner Suche immer wieder aufpoppten. Dieses Bürgeramt 1 ist z. B. in Neu-Hohenschönhausen.

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 07.01.02

Nun ist es aber so, dass die Terminvergabe anscheinend sehr dynamisch ist. So habe ich schon öfter festgestellt, dass man nur die Seite oft genug aktualisieren muss, bis man einen Termin am gleichen Tag im Wunsch-Bürgeramt bekommt:

Termin

Könnte das jetzt mal jemand mit Ahnung bitte programmieren:

Eine Internetseite, auf der ich mein behördliches Vorhaben und auch mehrere in Frage kommende Bürgerämter auswählen kann und die dann die Berlin-Bürgeramt-Seiten so lange refresht, bis ein Wunschtermin mit einem Vorlauf von sagen wir einer Stunde frei ist und diesen gleich blockiert?

 

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Ich bin kein Blogger mehr: Journalizer

Sonntag, 3. Juni 2012 11:57

Am Mittwoch war im beim Learntank in Berlin. Nicole Y. Männl und Robert Basic hatten zum wiederholten Mal etliche Leute (vor allem sog. Blogger) zusammengetrommelt. Mal im großen Rahmen, mal in kleineren Gruppen sprach man über dieses oder jenes im Internet. Gestern war ich in Leipzig. Im Rahmen der AMI haben sich dort ein paar von diesen Blogger getroffen. Hinzu kamen Leute aus PR/Medienagenturen und aus Industrieunternehmen. Man beschnupperte sich und sprach sachlich miteinander.

Es ging immer wieder um „die Blogger“. Irgendwie muss man diese Leute, die ins Internet schreiben, doch in eine Schublade stecken können! Nicht so einfach. Einer zappelt immer übern Rand. Von irgendeinem guckt immer etwas aus einer Ritze. Manch einer schreit auch laut auf, wenn man die Schublade zuknallt.

Ich dachte immer, der Begriff „Blog“ kommt von „Web-Log“, also einem Logbuch, das man im Internet führt. Ein Logbuch hält erst mal Geschehnisse fest. Es ist dient erst mal nur dem Selbstzweck, geführt zu werden. So, wie eben auch ein Tagebuch. Da schreibt man in erster Linie hinein, um Geschehnisse oder Zusammenhänge zu reflektieren. Manchmal nimmt man es in die Hand, blättert ein wenig darin herum und guckt, was einen früher so bewegt hat.

Dieser Selbstzweck ist anscheinend zunehmend in Vergessenheit geraten oder abgelöst worden. Das betrifft vor allem Themenblogger. Ob Auto-, Mode- oder Designthemen: Wer heute bloggt, will Reichweite haben. Möglichst viele Leser, um daraus möglichst hohe Einnahmen zu generieren, wie auch immer. Ob direkt mit eingeblendeter Werbung oder indirekt dadurch, dass sie ihren Namen als Marke streuen.

Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, nur ist es nach meinem Verständnis nicht mehr dieses „Bloggen“. Interessant fand ich auch, dass man als „Blogger“ ganz gern damit kokettiert, selbst ja keine Blogs zu lesen. „Warum sollte ich das tun? Interessiert mich doch nicht, was die anderen schreiben. Dazu habe ich eh keine Zeit.“ ist so das, was man dazu hört. Kein Wunder, dass das mit dem gegenseitigen Verlinken nicht mehr klappt, wenn man sich nicht liest.

Jene Blogger sind also eigentlich nichts anderes als Online-Publisher. So ein echter Blogger, das ist so einer wie ich *grins*. Der schreibt, was gerade seinen Hirnwindungen in Wallung hält. Da aber der Begriff „Blogger“ nun annektiert wurde, muss ich mir wohl was neues einfallen lassen. Ich habe mal bei „leo“ geguckt: Da steht zu „Tagebuch“ nicht nur „log“, sondern auch journal und diary. Während „Diarist“ etwas nach Diarrhö klingt, hört sich „Journalist“ gar nicht schlecht. Ach, Mist. Der Begriff ist schon belegt. Naja, dann eben Journalizer. Klingt super, oder?

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Die geschürzten Lippen der Trivialliteratur

Dienstag, 21. Februar 2012 20:05

Seit ich Berliner bin, lese ich ja wieder Bücher. Und zwar sogar relativ viele. Diese ganze Schiene: Kluftinger, Adler Olson, Stieg Larsson, Schätzing. Sowas halt. (Im Moment versuche ich mich allerdings zum zweiten Mal an „Der Turm“. Zu viele Buchstaben.)

In jedem Buch kommt mindestens einmal vor, dass einer der Protagonisten die Lippen schürzt. Jedes Mal stolpere ich darüber, weil ich mir nicht recht vorstellen kann, wie das aussehen soll. Spreizt man die Ober- oder Unterlippe vor? Schiebt Unter- über Oberlippe oder umgekehrt? Spitzt man die Lippen wie ein küssender Gurami? Oder macht man was ganz anderes?

Ich weiß es nicht, und darum schürze ich jedes Mal die Lippen, wenn wieder einer in meinem Büchern die Lippen schürzt.

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Was sind schon 5 km/h?

Donnerstag, 14. Januar 2010 8:32

Angeregt durch einen Beitrag in Gillys Blog kann ich meine Leser nun endlich mal wieder mit etwas Beruflichem schocken: Einem Weg-Zeit-Diagramm!

Er hat dort einen sehr anschaulichen Film, der einem vor Augen führt, was ein Unterschied von nur 5 km/h bei Bremsbeginn bei einer anschließenden Kollision für Auswirkungen haben kann. Da ich dort schlechterdings Bilder einbinden kann (ich weiß jedenfalls nicht wie), mache ich das hier in einem eigenen Beitrag.

In den man in ein solches Diagramm die parabelförmigen Verläufe von zwei Bremsvorgängen, die am gleichen Punkt beginnen, einzeichnet, kann man relativ einfach zeigen, was der anfänglich geringe Unterschied von 5 km/h ausmacht.

Das Diagramm beginnt oben links und verläuft nach unten rechts. Die Krümmung zeigt schon an, dass der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit (senkrechte Achse) und dem Weg (waagerechte Achse) nicht linear ist. Und so sieht man auch schnell, dass der Bremsweg des langsameren Autos (schwarze Linie) gut 17 m beträgt. An der gleichen Stelle ist das Fahrzeug mit der nur um 5 km/h höheren Ausgangsgeschwindigkeit noch 25 km/h schnell.

Verdammter quadratischer Zusammenhang zwischen Weg und Geschwindigkeit aber auch! Die Physik kann alles vermasseln!

Wer jetzt noch nicht genug hat, dem sei noch Folgendes mit auf den Weg gegeben: So eine Vollbremsung ist normalerweise ja die Reaktion auf eine Gefahrensituation. Das bedeutet, dass dem Bremsbeginn noch eine Reaktionsphase vorgelagert ist, in der man nur eines macht: Nichts. Erst nach Ablauf dieser „Verlustzeit“ setzt die Bremsung ein. Für solche Weg-Zeit-Betrachtungen kann man die Verlustzeit ganz gut mit einer Sekunde ansetzen, wenn danach gleich die Vollbremsung einsetzt. Dann wird das Ganze von oben noch dramatischer:

Dann fährt das schnellere Auto noch 30 km/h an der Stelle, wo das nur anfänglich 5 km/h langsamere Auto schon steht.

Meine Werte für die Kollisionsgeschwindigkeiten können von denen im Film leicht abweichen. Das hängt davon ab, was man für eine Verzögerung für die Vollbremsung ansetzt. Meine 8 m/s² sind auf trockenerer Straße durchaus realistisch.

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Belgien, ich komme!

Mittwoch, 9. September 2009 11:40

Irgendwie fühle ich mich nicht wohl in meiner deutschen Haut.

Kürzlich waren wir in Slowenien und haben dort Urlaub gemacht, auf dem Campingplatz, einem wahren melting pot of nations. Zweifellos waren etliche Landsleute da, aber auch viele Niederländer, Italiener, Dänen, Franzosen, Briten, Australier, Israelis usw usf.

Alles läuft unbeschwert durcheinander, alle sind freundlich. Und trotzdem, und da habe ich wohl echt einen Knall, fühle ich mich als Deutscher im Ausland nicht wohl. Ich kann es gar nicht so richtig beschreiben, aber es hängt eben zunächst einmal mit der deutschen Vergangenheit zusammen.

Ich habe jedenfalls überlegt, wie sich mein belämmertes Deutschsein-Dilemma lösen ließe: Klare Sache, ich muss politisches Asyl beantragen. Und zwar in einem Land, das für mein Empfinden unauffällig ist. Außerdem gibt es natürlich das Sprachproblem. Ich bin nicht sonderlich sprachbegabt. Kann mich auf deutsch verständigen, aber auf Englisch wird es dann schon schwieriger. Für den Hausgebrauch reicht es. Also muss ein Land her, in dem deutsch gesprochen wird. Österreich? Hm… Nicht so gut. Schweiz? Schon besser , aber: Belgien!

Lux4_06_09Belgien hat eine deutschsprachige Minderheit (Ostkantone). Da würde ich armer Wicht bestimmt prima hinpassen. Ich kenne die Gegend sogar ein bisschen von unseren Luxemburg-Fahrten (Nein, nicht zum Geld abliefern. Wir haben dort Freunde.) Es ist wirklich sehr schön dort!

Und als weiterer Punkt wäre noch das Essen zu nennen: Wir alle kennen Asterix bei den Belgiern. Seinerzeit wurde das Frittieren von Kartoffeln erfunden. Und auch heute noch gehört in jeden belgischen Haushalt eine Fritteuse. Sogar auf dem Campingplatz wird frittiert, was das Zeug hält. Gut. Nun haben wir zu Hause keine Fritteuse, aber dennoch fühle ich mich doch immer wieder mal zu einer Schale frittierter Kartoffelstäbchen hingezogen.

Lux4_06_10Nicht zu vergessen: Das belgische Bier! Lustige Sorten mit interessanten Geschmacksvariationen (auch) in kleinen Flaschen, so dass man viel durcheinander trinken kann. Auch meine Statur erinnert genussbedingt entfernt an die Protagonisten der belgischen Asterix-Mitstreiter.

Ich glaube, ich wäre ein guter Belgier. Als nächstes werde ich mir ein „B“-Schild für’s Auto besorgen. Immerhin fangen unsere Berliner Autokennzeichen ja auch schon mit einem „B“ an. Wenn das kein Zeichen ist..!

:lol:

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